Offenburg/Ortenau

Rotary-Club spendet insgesamt 14.000 Euro an gemeinnützige Vereine

Autor: 
red/sb
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21. Juni 2021
Rotary Club-Präsident Claudio Labianca (von links) mit Edith Schreiner und Natalie Hillenbrand vom Kinderschutzbund Kreisverband Ortenau.

Rotary Club-Präsident Claudio Labianca (von links) mit Edith Schreiner und Natalie Hillenbrand vom Kinderschutzbund Kreisverband Ortenau. ©Rotary Club Offenburg/Ortenau

Insgesamt 14 000 Euro hat der Rotary Club dem ASHA Freundes- und Förderkreis für ärmste Kinder in Nepal, der Pflasterstube, dem Kinderschutzbund und dem Verein Frauen helfen Frauen gespendet.

Der Rotary Club Offenburg-Ortenau mit seinem Präsidenten Claudio Labianca hat Mitte Juni insgesamt 14 000 Euro Spenden an regional wie international operierende gemeinnützige Organisationen vergeben. Das schreibt der Club in einer Pressemitteilung.

Für ein Hilfsprojekt, das das Überleben der Ärmsten in Nepal sichert, erhält Josef Erdrich, Mitglied des ASHA Freundes- und Förderkreises für ärmste Kinder in Nepal, 8000 Euro. „Die Corona-Situation in Nepal ist besonders dramatisch. Neben überfüllten Krankenhäusern machen die Ausgangsverbote den Menschen das Überleben schwer. Tagelöhner, die ihre Behausung nicht verlassen dürfen, haben keine Verdienstmöglichkeiten“, so Erdrich.

Der ASHA Freundes- und Förderkreis helfe mit Lebensmitteln, Gas zum Kochen, Medikamenten für chronisch Kranke und Mietbeihilfen. „Durch den Aufbau und die Förderung der ASHA Primary School unterhalten wir seit 2005 Kontakte zu rund 180 unterprivilegierten Familien, deren Kindern wir eine Schulausbildung ermöglichen. Dadurch wissen wir genau, was gebraucht wird und bringen jeden Cent da hin, wo er nötig ist“, so Erdrich weiter.

Der Förderverein der Pflasterstube Ortenau mit dem Vorsitzenden Axel Richter erhält 2000 Euro. Mit Wärmestube, Essensausgabe, medizinischer Versorgung, Sozialkontakten, gemeinschaftsfördernden Aktivitäten sowie mit dem Pflastermobil engagiert sich der Verein für Menschen am Rande der Gesellschaft.

Rund 80 Prozent der Betroffenen haben laut Richter psychische Probleme, kämpfen mit Süchten und Folgeerkrankungen. „Bei uns liegen Erfolg und Rückschlag oft eng beieinander. Wir machen Gesprächsangebote, um Vertrauen aufzubauen. Ist das Interesse geweckt, selbst mit zu machen, dann sind wir auf richtigem Kurs. Die Spende kommt der gesundheitlichen Versorgung der Menschen zu Gute“, so Richter. „Es ist der Pflasterstube im engen Verbund mit den Sozialarbeitern Mitte Mai gelungen, rund 130 Personen mit Impfschutz zu versorgen, das sind rund 96 Prozent unserer Ortenauer Zielgruppe.“

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Der Kinderschutzbund Kreisverband Ortenau pflegt mehrere Projekte für Kinder und Familien, die gerade in der Pandemie unter den Lockdowns belastet sind. Für das Projekt der Familienpaten erhält der Kinderschutzbund 2000 Euro. Vorsitzende Edith Schreiner und Projektkoordinatorin Natalie Hillenbrand berichten von praktischen Hilfsangeboten der rund 30 ehrenamtlichen Familienpaten. Sie gehen in die Familien und unterstützen vor Ort. Auch wenn die Förderzeit befristet ist, entwickeln sich nicht selten freundschaftliche Bande.

Offen sein für Menschen

„Bei meinen Hausbesuchen“, so Hillenbrand, „kommen oft Problemanalyse und Auswahlüberlegung zusammen, also welcher Pate ist der passende für die Situation. Unsere Familienpaten sind 20 bis 70 Jahre alt. Wir könnten noch einige ehrenamtliche Paten brauchen, die eigentlich nur für Menschen und Familien offen sein brauchen.“

Petra Fränzen ist Geschäftsführerin von Frauen helfen Frauen, der Träger des Frauenhauses und der Fachberatung für häusliche Gewalt. Sie erhält 2000 Euro. Die Brisanz des viel zu wenig beachteten Themas verdeutlicht sie an wenigen Zahlen. So haben 2020 die Fachberatung rund 500 Frauen besucht, 200 waren mit ihren Kindern Gäste des Frauenhauses. Aus Kapazitätsgründen mussten 100 Frauen abgewiesen werden. Es wird von einer Dunkelziffer von 60 Prozent ausgegangen.

Fränzen sieht Corona nicht als Auslöser, aber als Brennglas, durch das das Thema besondere Wahrnehmung erfährt und das sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht. „Ich möchte den Frauen Perspektiven geben und mit ihnen nach Lösungen für ein besseres Leben suchen“, so Fränzen. „Rund 80 Prozent der Frauen gelingt es, sich zu lösen und ein neues Leben auf zu bauen. Die 2000 Euro möchten wir für die Ausstattung des Notaufnahme-Zimmers verwenden.“

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