»Kunst Apéro«

Rundgang durch die »Offenburg-Open«-Geschäfte 

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 3 Minuten
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18. August 2018

Beim Kunst Apéro konnten Interessierte die Offenburg-Open-Künstler persönlich treffen. ©Peter Heck

Im Rahmen des »Kunst Apéro« hatten Interessierte am Donnerstag die Gelegenheit, mehrere der bei der »Offenburg Open« ausstellenden Künstler persönlich zu treffen.

So verschieden wie die Geschäfte, in denen sie noch bis zum 25. August ihre Kunstwerke präsentieren, sind die Künstler, die bei den zweiten »Offenburg Open« nach 2016 ausstellen. Beim Rundgang am Donnerstag ergaben sich neben Kunst- und kulinarischem Genuss tolle Gespräche. Sie hatten sich alle etwas Besonderes einfallen lassen, die sieben Inhaber-geführten Geschäfte, die anlässlich des »Kunst Apéro« ihre Pforten geöffnet hatten. 

Dabei zeigte sich: Je kleiner an Quadratmetern die Fläche, desto eher stellt sich ganz von allein eine gemütliche Atmosphäre ein. Bei »Schokolade & Wein« in der Hauptstraße wurden neben köstlichen Tropfen, die auch »Just Julez« in der Steinstraße anbot, ausgesuchte Pralinen gereicht. Bei »Tollkühn« erklang Musik und bei »Gabriele Teufel« flanierten Models im Rahmen einer Modenschau.

Und auch, wenn Kunst immer für sich selbst spricht, ist das Gespräch mit denen, die ein Werk geschaffen haben, immer noch der beste Zugang zu Rezeption und Verständnis. 

Kunst als Handwerk

»Ich verstehe meine Bilder als regionale Produkte und mich selbst als Handwerker aus der Region – deshalb sind sie hier bei ›Schokolade & Wein‹ zwischen den Produkten, hinter denen auch ausgesuchte Handwerkskunst steht, optimal aufgehoben«, freut sich etwa Maler Michael Blum. 

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Ganz ähnlich, wenn auch viel unmittelbarer, fügen sich neben den Gemälden im großen Schaufenster die Schuh-skulpturen von Eva Schaeuble bei »Doro Moden« ein. »Es wird kolportiert, es hätten auch schon Kundinnen die Schuhe anprobieren wollen«, lacht die Künstlerin im Gespräch. 

Bei »Just Jules« führt Malerin Katja Foos lebhafte Gespräche und verrät viel über die versteckte Botschaft im großformatigen Bild vom »letzten Hippo«. 

Leise wehen die Töne

Heinz Schultz-Koernig hat beim Aussuchen der Drucke, die er bei »Witt-Weiden« präsentiert, vor allem auf die Farbwirkung geschaut. Leise wehen die Töne von DJ Martin Elble herüber, der bei »Tollkühn« auflegt. Er sei ehrlich erstaunt über die positive Reaktion und die Offenheit der Offenburger, freut sich Karikaturist Jacques Umbdenstock, dessen originelle Zeichnungen hier begeistern. Für ihn könnte sich auch der auf der »Offenburg Open« geknüpfte Kontakt zu Thérèse Willer vom Tomi-Ungerer-Museum (der seinerseits bei Schuh Schäfer zu sehen ist) als tolles Sprungbrett erweisen, wie man munkelt.

»Ich hatte ja die Wahl, mache ich etwas mit den Ausstellungsstücken bei Betten Leitermann oder mache ich einen Kontrast dagegen«, erklärt Sybille Wagner, deren moderne, leuchtende Werke sich perfekt zwischen die edlen Möbel und Stoffe fügen. Sie lobt die erstklassige Organisation der ganzen Ausstellung durch Ute Dahmen und die gute Kooperation mit der Stadtverwaltung.

Bei »Gabriele Teufel« beobachtet Axel Bleyer interessiert die Modenschau und lobt die Unmittelbarkeit, mit der bei der »Offenburg Open« Kunst und Menschen zusammen gebracht werden. Diesem Zweck dient auch das »Get Together« bei »OG Projekts«, wo sich nach Rundgang und Apéro Künstler, Kunstfreunde und Flaneure einfinden.

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