Stadtrat Böhm hakt nach - warum?

Sanierung des Schießstands lässt auf sich warten

Autor: 
Redaktion
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12. Januar 2018

©Ulrich Marx

An die Endlosgeschichte um die Sanierung des Schießplatzes am Königswald erinnert Grünen-Stadtrat Stefan Böhm. In einem Schreiben an OB Edith Schreiner fragt er nach, wann die Stadt gedenkt, aktiv zu werden.
 

In den letzten Wochen sei er wieder vermehrt auf den Schießplatz am Königswald und die mit dem Schießbetrieb verbundenen Lärmbelastungen angesprochen worden, schreibt Stadtrat Stefan Böhm in einem Brief an OB Edith Schreiner.
Im Jahr 2010 und folgende hätte er sich gemeinsam mit Vertretern der benachbarten Gartenvereine und der Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier für eine Minderung und Dämpfung des Schießlärms eingesetzt. Die Schützengesellschaft als Betreiberin des Schießplatzes habe als ersten Schritt die bis dahin regelwidrigen Schießzeiten auf zulässige Zeiträume eingeschränkt, skizziert Böhm die bisherige Entwicklung.

Im Februar 2013 sei in konstruktiven Gesprächen – Stadtverwaltung und Landratsamt seien beteiligt gewesen – eine Schießplatz-Sanierung angestrebt worden. Die dringende Notwendigkeit dieser Sanierung sei in einem von der Schützengesellschaft in Auftrag gegebenen Gutachten festgestellt worden. Mit dieser Sanierung sollte auch eine deutliche Lärmminderung einher gehen, so Böhm weiter.

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Die Schützengesellschaft hätte sich vorgenommen, die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen weitgehend aus eigener Kraft zu stemmen. Zuschüsse des Badischen Sportbundes sowie eine Absicherung durch die Stadt Offenburg hätten in Aussicht gestand. Auch der Ausschuss für Schule und Sport habe sich mit dem Thema beschäftigt.

Lärmgeplagt

Nun hakt Böhm bei der Rathauschefin nach, wann mit der Realisierung des Vorhabens zu rechnen sei. An dieser Auskunft beziehungsweise vor allem an der baldigen Sanierung seien sicherlich auch die Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier, die Gartenbauvereine und die lärmgeplagte Nachbarschaft interessiert – »wobei der Lärm je nach Windrichtung nicht nur unmittelbar in Hildboltsweier, sondern auch in anderen Stadtteilen als  belastend empfunden wird«, so Böhm abschließend.

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