Krönung beim Weinfest

Sara Vollmer ist Gengenbachs neue Weinprinzessin

Autor: 
Susanne Wagner-Köppel
Lesezeit 3 Minuten
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16. September 2018

Die neue Gengenbacher Weinprinzessin Sara Vollmer aus Ortenberg wurde ins Amt eingeführt. Von links die Zell-Weierbacher Weinprinzessin Melanie Lampert, Geschäftsführer Christian Gehring, Bürgermeister Thorsten Erny, Sara Vollmer, Vorstandsvorsitzender Horst Seger, Prinzessinnen-Betreuerin Maria Bruder, Staatssekretär Volker Schebesta und die scheidende Weinprinzessin Anna-Lena Feger. ©suwa wortwahl

Mit viel Charme wird Sara Vollmer aus dem Freudental in Ortenberg als neue Weinprinzessin der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg die Weine aus besten Lagen repräsentieren. Ein Jahr lang trägt sie Krone und Amtskette, feierlich im Rahmen des Gengenbacher Weinfests überreicht durch ihre Vorgängerin Anna-Lena Feger. 

Die Inthronisierung der Weinprinzessin auf dem Balkon des Rathauses vor historischer Altstadtkulisse hat Tradition. Unter Begleitung des Fanfarenzugs der Narrenzunft Backstein- und Matratzenbourger zogen am Samstagabend die Winzerinnen und Winzer als Begleitung der noch amtierenden Gengenbacher Weinprinzessin in die Stadt ein. Gleich im Anschluss daran fand die Krönungszeremonie auf dem Rathausbalkon statt. Als erste Amtshandlung hat Sara Vollmer dann das Wein- und Stadtfest eröffnet.

Reben Teil des Lebens

Als Tochter der Nebenerwerbswinzer Klaus Vollmer und Claudia Strecker-Vollmer ist die neue Weinhoheit mit den Arbeiten im Weinberg vertraut. »Die Reben sind und waren schon immer ein Teil meines Lebens«, schildert sie. So ist auch der Wunsch, eines Tages Weinprinzessin zu sein, in ihr gereift. Nun freut sich die angehende Kauffrau auf ihre Repräsentationspflichten bei Weinfesten, Messen und in der Hotellerie. 

Die 18-Jährige möchte bei ihren Auftritten vor allem auch jüngere Menschen für die Weine aus der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg gewinnen. In ihrer Antrittsrede verwies sie auf die Tradition des Weinanbaus in Gengenbach. Sie lobte auch die hohen Qualitäten der Weine und rief die Weinfestbesucher dazu auf, gleich davon zu probieren. Sie selbst trinkt am liebsten Rosé: »Dieser Wein verkörpert für mich Frische, Jugend und Lebensfreude.« Den Winzerfamilien wünschte sie nach den anstrengenden und heißen Tagen mit großer Trockenheit eine erfolgreiche Weinlese mit »viel, viel Oechsle.«

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Sehr guter Jahrgang

Dass diese in diesem Jahr besonders hoch ausfallen, berichtete Vorstandsvorsitzender Horst Seger bei seinem Blick auf die aktuelle Weinlese. Seger hatte die Gäste begrüßt und der scheidenden Weinprinzessin Anna-Lena Feger seinen Dank übermittelt und ihr als Erinnerung an ihre Amtszeit ein Armband überreicht. »Traumhafte Reben lassen einen sehr guten Jahrgang erwarten«, reflektierte er die derzeitige Ernte. 

Anna-Lena Feger blickte auf ihr Amtsjahr als Weinprinzessin zurück und nannte Weinfeste, Messen, Goldweinprobe in Gengenbach und Frühlingsweinprobe in Zell-Weierbach als Höhepunkte ihrer Repräsentanz. Im Anschluss reichte sie Krone und Amtskette an Sara Vollmer weiter, die sich mit dem Amt einen Traum erfüllen konnte. 

Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny freute sich über das herrliche Spätsommerwetter und lobte die Winzer für ihre Arbeit, die sie im Weinberg das Jahr über leisten. Denn die besondere Kulturlandschaft mit ihrem fast mediterranen Charakter sei ihrem unermüdlichen Wirken zu verdanken. »Diese Landschaft in Weinbergen und Obstplantagen macht das Leben hier einzigartig und lebenswert«, betonte er. Das Weinfest sei der gelungenen Kooperation zwischen den Vereinen, den heimischen Wirtschaftsbetrieben und den teilnehmenden Weinbaubetrieben zu verdanken. 

Durchs Programm hatte der Geschäftsführer der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg, Christian Gehring geführt. Neben der Weinmanufaktur Gengenbach-Offenburg präsentierten auch das Weingut Bernhard Huber Reichenbach, das Weingut Simon Huber Gengenbach, das Weingut Schloss Ortenberg, das Weingut Freiherr von Roeder Diersburg und das Weingut Jasmin Kiefer ihre Weine. 

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