Offenburg

Scheiderbauer: Die Challenge muss noch besser werden

Autor: 
Taras Maygutiak
Lesezeit 2 Minuten
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02. Juni 2008
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Foto: Ulrich Marx - Wie in L’Alpe d’Huez: Im Riedle in Zell-Weierbach herrschte eine Atmosphäre à la Tour de France.

Foto: Ulrich Marx - Wie in L’Alpe d’Huez: Im Riedle in Zell-Weierbach herrschte eine Atmosphäre à la Tour de France.

Bei bestem Mountainbike- und Eiscafé-Wetter kamen gestern Tausende Menschen in die Offenburger Innenstadt, um das Spektakel der MTB-Challenge hautnah mitzuerleben. Alle waren hochzufrieden, außer VeranstalterJörg Scheiderbauer …
Offenburg. Offenburg machte seinem Ruf als Fahrradstadt gestern mit der Mountainbike-Challenge wieder alle Ehre. Bei bestem Wetter zog es nicht nur unzählige Zuschauer in die Innenstadt. Entlang der gesamten Strecke waren es etwa 10 000 Menschen, schätzte Jörg Scheiderbauer. Rund 2000 der Leute, die den Bereich zwischen Stadtbuckel und Cappuccino-Meile bevölkerten, gingen für die 32-, 48-, 63- und 104-Kilometer langen Mountainbike-Rennen vor dem Rathaus an den Start. Zufriedene Gesichter gab’s nicht nur bei den Zuschauern, von denen viele den Besuch des MTB-Spektakels mit einem Besuch im Eiscafé verbanden. Im Büro der Rennleitung im Rathaus war ebenso beste Stimmung. Alles lief so, wie es sich das Organisationsteam von Scheiderbauer vorgestellt hatte. Dass das Rennen so reibungslos laufe, verdanke man auch den zahlreichen Helfern, meinte Matthias Schlenz vom Rennbüro. Pünktlich und nach Plan Alleine an der Strecke seien 80 bis 100 Posten aufgestellt, hinzu kämen noch die Leute an den sechs Verpflegungsstationen. Die Polizei hat mittlerweile auch ihre Erfahrungswerte in Sachen MTB-Challenge. Und so zeigte sich Einsatzleiter Edwin Hilberer, der mit 41 Mann für Ordnung sorgte, gelassen: »Alles pünktlich, alles nach Plan«, so Hilberer. Er sei bereits seit den Anfängen der MTB-Challenge dabei: »Ich finde die Veranstaltung gelungen, aber der Aufwand für die Organisatoren ist immens«, meinte er anerkennend. Von allen Seiten gab’s gestern Lob und von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner ein »Machen Sie weiter so« an Jörg Scheiderbauer. Dieser – ganz Perfektionist – war aber gar nicht so zufrieden: »Mir gefällt’s noch nicht, es muss noch besser werden«, war sein Urteil. »Ich sehe es dieses Jahr mit anderen Augen, weil ich das erste Mal mitgefahren bin«, so Scheiderbauer. In Offenburg, Zell-Weierbach und Gengenbach werde einiges neben der Strecke geboten, beobachtete er: »Da war’s hervorragend.« Aber in Ohlsbach, Durbach oder Bottenau erwarte er mehr, erklärte Scheiderbauer: »Da muss etwas geschehen, da müssen wir drüber reden.« Er wünscht sich, dass sich diese Gemeinden künftig mehr einbringen.

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