Offenburg

Schüler der Eichendorff-Gemeinschaftsschule schnuppern in Betriebe

Autor: 
Karl Joggerst
Lesezeit 3 Minuten
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03. August 2021
Lea Gutmann und Thomas Würthle mit den Bildungspartnern am Infotag auf dem Schulhof.

Lea Gutmann und Thomas Würthle mit den Bildungspartnern am Infotag auf dem Schulhof. ©Karl Joggerst

Sechs der elf Bildungspartner der Eichendorff-Gemeinschaftsschule boten den siebten bis zehnten Klassen an einem Berufsinformationstag die Gelegenheit, die Betriebe kennenzulernen.

Die Eichendorff-Gemeinschaftsschule hat für ihre siebten bis zehnten Klassen einen Berufsinformationstag auf dem Schulhof der Außenstelle in der Platanenallee, dem weiteren Schulstandort der Eichendorff-Schule in Uffhofen, veranstaltet. Mit Infoständen waren sechs der elf Bildungspartnern der Schule vertreten.

Da coronabedingt 2020/2021 keine Schul-Praktika stattfanden und die jährliche Berufsinfomesse auf dem Messegelände nur virtuell abgehalten wurde, entschloss sich die Schulleitung zu diesem Schritt. Vom Einzelhandel über Gastronomie bis hin zur Industrie und kaufmännischen sowie technischen Berufen waren viele Branchen vertreten und die Schüler hatten jeweils während einer Schulstunde sowie in den Pausen die Gelegenheit, sich ein Bild von verschiedenen Arbeitsbereichen zu machen.

Weltweit agierend

Rektor Thomas Würthle dankte eingangs den teilnehmenden Bildungspartnern für ihre Bereitschaft, viel Zeit zu opfern in aufwendigen Infoständeaufbau und personalintensive Beratung vor Ort anzubieten. „Ein großer Glücksfall für unsere Schule“ sagte Würthle, sei „diese Bildungspartnerschaft mit regionalen und weltweit agierenden Firmen“. Darüber hinaus sei derBerufsinformationstag „eine grandiose Idee“. Von einem persönlichen Charakter geprägt, können die Jugendlichen die Ansprechpersonen der Betriebe direkt kennenlernen und ohne Hemmschwelle ihre Fragen stellen.

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Die Schüler und Schülerinnen haben so die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, eine Vorstellung vom Berufsleben zu bekommen und erste Kontakte zu Bildungspartnern knüpfen. Für Würthle ebenfalls wichtig: Die lokalen Bildungspartner zeichnen sich durch die Nähe zum Wohnort der Jugendlichen aus. Vertreten waren die Firmen Edeka, Hansgrohe (OG-Elgersweier), Hotel Ritter (Durbach), WTO (Ohlsbach), Autohaus Schillinger (OG-Albersbösch) und Kratzer (OG-Albersbösch).

Lea Gutmann, Schulsozialarbeiterin der Eichendorff-Gemeinschaftsschule, hatte den Anstoß zu dieser Berufsinfomesse gegeben und den Tag zusammen mit Lehrerin Rebekka Kalaba, zuständig an der Eichendorff-Schule für Koordination Schule/Bildungspartner organisiert. In ihren einführenden Worten ermunterte sie die im Zeitplan nacheinander kommenden Schüler jeweils „scheut euch nicht Fragen zu stellen“. Des weiteren hatte sie einen Steckbrief ausgearbeitet, den die Jugendlichen ihren Neigungen und erhaltenen Infos gemäß ausfüllen konnten.

Freie Plätze

Jeder Infostand stellte sich dann vor. Alle hatten Auszubildende aus Technik und kaufmännischem Bereich mitgebracht, die von ihrem Berufsalltag berichteten. Christian Joos, Ausbilder in der „Talentschmiede“ bei Hans­grohe, lobte den „top organisierten Infotag“. Obwohl ein Arbeitgeber mit vielen sozialen Leistungen und guten Ausbildungsbedingungen, gelänge es auch Hansgrohe nicht alle Berufe zu besetzen – „für manche Berufe gehen keine Bewerbungen ein“ beklagte Joos.
Rektor Thomas Würthle sprach an Gutmann und Kalaba sowie an die Bildungspartner seinen Dank aus. Er regte an, einen solchen Infotag eventuell fest zu installieren. Zusätzlich war ein großes Plakat angefertigt worden, auf dem die Bildungspartner vorgestellt werden. An beiden Schulstandorten wird es installiert.

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