Kanalerneuerungen und Gebäudeleittechnik

Schutterwälder Gemeinderat entscheidet per Umlaufverfahren

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red/sb
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23. Februar 2021

©Archivfoto

Die Februar-Sitzung des Schutterwälder Gemeinderats hat aufgrund der Corona-Lage nicht in gewohnter Weise stattgefunden. Da keine Dringlichkeit bei den Tagesordnungspunkten vorlag, fiel die Sitzung aus, wie die Verwaltung mitteilte. Stattdessen wurden im Rahmen eines sogenannten Umlaufverfahrens Beschlüsse gefasst.

Neben einem Baugesuch, dem vom Schutterwälder Gemeinderat zugestimmt wurde, ging es bei den Umlaufbeschlüssen um Kanal­erneuerungen. Die Arbeiten für die Kanalnetzunterhaltungsstrategie wurden laut Beschlussvorlage im September 2018 an das Büro Vogel aus Kappelrodeck vergeben. Im Rahmen dieser wurden sanierungsbedürftige Schadenszustände festgestellt. Konkret wurde der Maßnahmenumfang „Kanal­erneuerung – Einzelstrecken 2020“ eingeplant.

Kanalerneuerungen sind nun in der Friedensstraße in einem Kanalabschnitt, der überwiegend über ein Privatgrundstück verläuft, eingeplant. In der Herrenbühndtstraße und Im Kirchfeld geht es um die Aufweitung und Tieferlegung des vorhandenen Kanalabschnitts aus hydraulischen Gründen. In der Kirchstraße ist die Erneuerung mit der Tieferlegung des Kanals in  der Sackgasse geplant.

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Der Gemeinderat fasste den Baubeschluss und beschloss, die Firma Vogel mit den Planungs- und Vergabeleistungen ebenso wie mit der Bauleitung zum Honorar von knapp 50 000 Euro zu beauftragen. Weiter wurde laut Mitteilung der Beschluss gefasst, den Auftrag für die Baugrunduntersuchungen zur Beurteilung der geo- und umwelttechnischen Belange an die Firma Klipfel & Lenhardt Consult aus Endingen zum Angebotspreis von rund 6000 Euro zu vergeben. Zur Durchführung von Luftbildauswertungen auf Kampfmittel­belastungen wurde der Auftrag an die Luftbildauswertung aus Stuttgart zum Angebotspreis von knapp 800 Euro vergeben und den Auftrag zur Inspektion der Anschlussleitungen an die Firma Kress aus Achern zum Angebotspreis von rund 10 600 Euro.

Ein weiterer Punkt war die Gebäudeleittechnik in den Mörburghallen und Mörburgschule. Diese steuert das Zusammenspiel von Heizungsanlage und Lüftungstechnik, um das Raumklima auch in Abhängigkeit von äußeren Einflüssen zu optimieren. Damit werde auch der bedarfsentsprechende Energieverbrauch beeinflusst. Aktuell wird die Gebäudeleittechnik der Halle eins einschließlich Schulgebäude und Halle zwei über zwei getrennte Controller unterschiedlichen Alters gesteuert. Die Steuerung für Halle eins / Schulgebäude wurde im Jahr 2016 ausgetauscht. 

Die Firma Siemens hat die Komponenten der Steuerung 2013 gekündigt, der Reparaturservice wurde 2016 eingestellt. Mehrfach hat es laut Vorlage in den zurückliegenden Jahren Ausfälle gegeben, die zum Stillstand geführt haben. Der PC für die Gebäudeleittechnik setze auf dem Betriebssystem Windows 7 auf, das durch Microsoft gekündigt wurde. Darum ist die kurzfristige Umsetzung erforderlich. Die Firma Avocos aus Freiburg wurde gemäß dem Angebot vom 28. Februar 2020 (34 000 Euro) beauftragt, die Gebäudeautomation der Mörburghalle II auszutauschen und in das Gesamtsystem zu migrieren. 

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