Viele schöne Erlebnisse

Schutterwald: Thomas Feger für 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt

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06. Oktober 2022
Sie gratulierten Hauptamtsleiter Thomas Feger (Mitte) zu 40 Jahren im öffentlichen Dienst: Bürgermeister Martin Holschuh (links) und Personalrat Volker Bauer.

Sie gratulierten Hauptamtsleiter Thomas Feger (Mitte) zu 40 Jahren im öffentlichen Dienst: Bürgermeister Martin Holschuh (links) und Personalrat Volker Bauer. ©Sandra Biegert

Seit 40 Jahren arbeitet Schutterwalds Hauptamtsleiter Thomas Feger bereits im öffentlichen Dienst. Dieses Jubiläum ist vergangene Woche im Rathaus mit Kollegen und Wegbegleitern gefeiert worden.

"40 Dienstjahre sind nicht alltäglich", sagte Schutterwalds Bürgermeister Martin Holschuh an Hauptamtsleiter Thomas Feger gewandt. Denn dieser wurde vergangene Woche bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus im Kreise seiner Kollegen und auch ehemaliger Wegbegleiter für sein Jubiläum im öffentlichen Dienst geehrt.

Los ging alles am 1. Juli 1982 mit dem Wehrdienst in Stetten am kalten Markt, ließ Holschuh Fegers Werdegang Revue passieren. Bis der heute 59-Jährige am 1. Januar 1998 Hauptamtsleiter der Gemeinde Schutterwald wurde, lagen viele weitere Stationen auf seinem beruflichen Weg. Nach der Ausbildung als Inspektorenanwärter bei der Stadt Offenburg, dem Landratsamt Ortenaukreis und der FH Kehl von 1983 bis 1987 ging es für Feger bis 1992 an das Sozial- und Jugendamt der Stadt Freiburg. 

Ab dem 1. Januar 1993 startete er beim Regierungspräsidium Freiburg durch. Es erfolgte die Abordnung nach Offenburg an das Bundesamt für Anerkennung ausländischer Flüchtlinge, vom 1. Januar bis 30. September 1995 war er beim RP Freiburg in der Bezirksstelle für Asyl in Freiburg beschäftigt, vom 1. Oktober 1995 bis Jahresende beim Regierungspräsidium Karlsruhe in der Bezirksstelle für Asyl in Rastatt. "Gehe nie zum Land, da wird man schneller versetzt, als man schauen kann", scherzte Feger, der dann auch bald in den kommunalen Bereich wechseln sollte. Von 1996 bis 1997 war er dann Hauptamtsleiter bei der Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl. "Die Stelle als Hauptamtsleiter in Riegel war für mich ein großes Glück", erinnerte sich Feger. "Das war alles komplett neu für mich. Noch nie hatte ich in einem Rathaus geschafft oder Gemeinderatssitzungen protokolliert. Riegel ist auch eine schöne Gemeinde – nur die Pendelei hatte genervt."

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In der Zeitung hatte er schließlich eine Stellenanzeige der Gemeinde Schutterwald gesehen, sich beworben, und "es ist was geworden", so Feger. Seit 1998 ist er also Hauptamtsleiter und mit einer Vielzahl von Aufgaben betraut – seit 2013 übrigens mit 85 Prozent, also 35 Wochenstunden in Teilzeit beschäftigt – und außerdem auch Eheschließungsstandesbeamter der Gemeinde Schutterwald. 

Holschuh zeigte einige Bilder aus den vergangenen Jahren – zumeist von geselligen Veranstaltungen wie Betriebsausflügen, Exkursionen mit dem Gemeinderat, früheren Burda-Jagdessen oder sportlich beim Hoch-Drei-Firmenlauf. "Es bleibt nur, danke zu sagen", so Holschuh weiter. Als seine rechte Hand ist Feger für ihn der wichtigste Mitarbeiter und Holschuh "weiß, dass die Aufgaben von Herrn Feger gut erledigt werden". Dazu ist er auch "dankbar für jeden Ratschlag". Nachdem der Bürgermeister eine Dankesurkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verlesen hatte, folgten auch Dankesworte von Volker Bauer im Namen des Personalrats und Gabriele Bindner. "Von 40 Jahren habe ich 20 mitgekriegt. Du bist ein toller Arbeitskollege. Ich komme gerne ins Rathaus", so Bindner. 

Feger freute sich sichtlich, dass alle seine Kollegen und auch jahrzehntelange Wegbegleiter gekommen waren. In seiner Zeit in Schutterwald habe er viele Menschen kennengelernt und mit drei Bürgermeistern zusammengearbeitet. "Die schönsten betrieblichen Erlebnisse waren wohl die Ausflüge und auch die ,Studienfahrten' mit dem Gemeinderat", lachte er. Das allerschönste betriebliche Erlebnis sei allerdings 2008 gewesen: "Bei der Jumelage, dem 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit St. Denis lès Bourg, habe ich dann meine Frau kennengelernt." 2012 kam mit einer Tochter das Erste von drei Kindern. "Ich konnte sogar fünf Monate Elternzeit machen und dann in Teilzeit arbeiten", sagte er und lobte: "Das ging nur deshalb, weil ich gute Mitarbeiter habe, denen ich vertraue und etwas zutraue, egal in welcher Abteilung." 

Mit fast 60 Jahren denke er auch schon an den Ruhestand. "Aber solange mir das Schaffen Spaß macht und die Gesundheit mitmacht, mache ich weiter", versichert Feger. Denn vor allem bei seinen Lieblingsthemen Schulen und Kindergärten passiert in den kommenden Jahren in der Gemeinde wahnsinnig viel. 

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