Bald läuft kein Gully mehr über

Schutterzell: Ingenieurbüro stellt Entwässerungsplan vor

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 2 Minuten
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09. November 2018

An der Einmündung der Straße »Am Sportplatz in die Ortenau-straße steht bei starkem Regen das Wasser. ©Hans Weide

Auf der vom Ortschaftsrat Schutterzell beschlossenen Wunschliste für das Haushaltsjahr 2019 steht als eine der wichtigsten Maßnahmen der Generalentwässerungsplan für den Neurieder Ortsteil. Diesem Ziel ist man in der Sitzung des Gremiums am vergangenen Mittwoch einen Schritt näher gekommen.

Auf der vom Ortschaftsrat Schutterzell beschlossenen Wunschliste für das Haushaltsjahr 2019 steht als eine der wichtigsten Maßnahmen der Generalentwässerungsplan für den Neurieder Ortsteil. Diesem Ziel ist man in der Sitzung des Gremiums am vergangenen Mittwoch einen Schritt näher gekommen.

Dazu hatte Ortsvorsteher Thomas Eble (FW) das mit dem Projekt beauftragte Ingenieurbüro Siggelkow aus Offenburg eingeladen. Bauingenieur Michael Siggelkow, unterstützt von seinem Vater Ralf, stellten den von ihnen ausgearbeiteten Plan anhand einer Power-Point-Präsentation vor.

Zunächst informierten sie allgemein über ihren Auftrag und welche Erhebungen durchgeführt werden mussten, um einen entsprechenden Plan vorzulegen.
Vermessung der Kanäle

Überstauungen

Dazu gehörten die Vermessung der bestehenden Abwasserkanäle und der Versiegelungsflächen, die Feststellung der Engstellen und der vorhandenen Vorfluter. Hinzu kommen Erfahrungswerte von Überstauungen – Wasseraustritten aus der Kanalisation – in zwei, drei und fünf Jahren. 

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Anhand dieser Daten stellten die Ingenieure die Situation in Schutterzell kartografisch dar. Engpässe, die vordringlich saniert oder erweitert werden müssen, ergaben sich in diesem Zusammenhang in der Winkelstraße und der Ortenaustraße.

Besonders an der Einmündung der Straße »Am Sportplatz« in die Ortenaustraße besteht vordringlich Handlungsbedarf, zumal es in der Vergangenheit an dieser Stelle wiederholt zu Wasseraustritten bei starken Regenfällen gekommen ist. Darüber hinaus ist die Planung über einen Zeitraum von 20 Jahren ausgelegt, in denen Maßnahmen je nach Priorität getroffen werden müssen.

Voraussichtliche Kosten

Die Kosten für die zunächst in Schutterzell vorgesehenen Maßnahmen werden voraussichtlich 1,175 Millionen Euro betragen. Angesichts dieser Summe wollte Wolfgang Hügli (FW) wissen, ob man auch über Alternativen nachgedacht habe.

Diesen Umstand hatte Ortsvorsteher Eble bereits im Vorfeld mit dem Büro besprochen, wobei man zu dem Ergebnis kam, dass die vorgestellte Planung die wirtschaftlichste und effektivste ist.

Die Stellungnahme des Ortschaftsrats wird nun an den Gemeinderat zum Beschluss weitergegeben.

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