Ausstellungseröffnung

Selten ausgestellte Krippen sind in Waltersweier zu sehen

Von Herbert Gabriel
Lesezeit 2 Minuten
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08. Dezember 2023
Diese ausgestellte Krippe hat Waltersweiers ehemaliger ­Ortsvorsteher Hannes Heuberger im Alter von zehn Jahren ­geschaffen.

Diese ausgestellte Krippe hat Waltersweiers ehemaliger ­Ortsvorsteher Hannes Heuberger im Alter von zehn Jahren ­geschaffen. ©Herbert Gabriel

Die Krippenausstellung mit Fatschenkindern in der alten Schule in Waltersweier ist eröffnet und kann noch an weiteren Terminen besucht werden.

Seit Sonntag können selten ausgestellte Krippen und Fatschenkinder in der alten Schule beim Waltersweierer Rathaus bestaunt werden. Die Krippenfreunde Offenburg haben mit großem Einsatz eine Ausstellung zusammengestellt, die von bisherigen Präsentationen abweicht. Denn statt liebevoll und künstlerisch gestalteter Krippen mit Figuren aus Ton, Holz oder anderen Materialien, ist das Geschehen der Heiligen Nacht hier aus Papier dargestellt.

Dem Reiz des Dargestellten tut dies allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Besucher am Eröffnungstag waren begeistert, denn die Akribie, mit der gearbeitet wurde, und die Detailgenauigkeit der Figuren zeugen von einer Liebe zum Werkstück. Dem stehen die von Frauen der Krippenfreunde mit in ebenso bezaubernder Weise gefertigten Fatschenkindern nicht nach. Was auch Anne Junk, Kuratorin des Offenburger Ritterhausmuseums, in ihrer Begrüßung hervorhob: „Sie haben etwas geschaffen, was heute oft fehlt: Zeit, Geduld und Geschick. So setzen Sie als Krippenfreunde Akzente und zeigen, was in der Region eher selten geworden ist – Krippen und Fatschenkinder, die beeindrucken und zur Verehrung anregen sollten.“

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Denn so war diese Darstellung des Jesuskindes, die in den Frauenklöstern im Barock ihre Blüte erlebte, auch ein Zeichen der Frömmigkeit und Verehrung, was bei der Schau in Waltersweier in unterschiedlichen Schreinen zu bewundern ist. So wollte Edgar Kienzle in seiner Begrüßung für die Krippenfreunde auch diese Ausstellung sehen. Sie ist bis Dreikönig noch an den nächsten beiden Adventssonntagen und am Neujahrstag bei freiem Eintritt jeweils von 13 bis 18 Uhr zu besuchen.

Kienzles Dank galt auch dem Waltersweierer Ortschaftsrat, für den Ortsvorsteher Konrad Gaß zu einem Eröffnungsumtrunk einlud und dabei betonte, dass die Bürgervertretung und er einen so aktiven Verein mit der Überlassung der Räumlichkeiten gerne unterstützen und so auch diese Ausstellung möglich machten. Zu den Unterstützern gehören auch Sonja und Matthias Buggle, die mit Flöte und Akkordeon die Vernissage mit zur Jahreszeit passenden Melodien stimmungsvoll bereicherten.

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