Offenburg - Windschläg

Sieben Chöre gratulierten dem Männergesangverein Windschläg

Autor: 
Norbert Knapp
Lesezeit 2 Minuten
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22. Juni 2016

»Stimmt mit ein«, mit diesem Lied eröffnete der Windschläger Männerchor mit Dirigent Viktor Asberger das Matinee-Singen am Sonntag. ©Norbert Knapp

Waren es am Freitag vor allem die Festreden die den Männergesangverein Eintracht Windschläg anlässlich des 150. Jubiläums feierten, war am Sonntag der Auftritt von sieben Chören beim Matineesingen in der Festhalle ein weiterer Höhepunkt. 

Die Gastgeber hatten zur Begrüßung drei Lieder ausgewählt und schon das erste »Stimmt mit ein« war richtungsweisend. Auf  vielfältigste Art wure es von den Sängerinnen und Sängern umgesetzt. 

Nicht zufällig trat zuerst der MGV Eintracht Bohlsbach auf, war er doch seinerzeit bei der Gründung der Patenverein. Neben einem Geburtstagsständchen war von den Bohlsbacher Sängern das »Morgenrot« und der »Sonntagmorgen in den Bergen« zu hören. Der gemischte Chor aus Rammersweier pries »Der Sonne Morgenstrahl«, während sich die Sängerinnen und Sänger aus Griesheim neben anderen Liedern mit »O Herr welch ein Morgen« ebenfalls als Liebhaber der frühen Stunden erwiesen. Auch der gemischte Chor Frohsinn Bühl hatte ein Lied vom jungen Tag im Programm.

Alle Chöre verstanden es ausgezeichnet, die ganze Bandbreite des Chorgesangs zu vermitteln. Sehr gut gelang dies dem gemischten Chor Liederkranz Fessenbach, der vom Chanson über Musical bis hin zu Udo Jürgens für Begeisterung sorgte. 

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Der stimmenkräftige Arbeitergesangverein Frohsinn Freistett trat mit »Halleluja«, »Griechischer Wein« und »Amarillo« auf; Dirigent  Michael von Boxel tat sich hierbei als Pianist und Akkordeonspieler hervor. 
Zum Schluß betrat »achorat« Gamshurst die Bühne. Mit vier stilecht gekleideten Sängerinnen und Spirituals, Musicalhits und dem Zulusong »Siyahamba« klang die Veranstaltung aus.

Rupert Glatt hatte in seiner kurzweiligen und hintergründigen Moderation die Chöre vorgestellt und konnte vieles über die vorgetragenen Lieder berichten. Im Nebenraum der Festhalle hatten die Brüder Xaver und Rupert Glatt eine wunderbare Ausstellung zur Geschichte des Gesanges eingerichtet. 
Von Noten über Gesangbücher verschiedenster Epochen, Musikinstrumenten, Medaillen, Ehrenzeichen, Orden und Fahnen bis hin zu Vereinschroniken war alles zu sehen, was mit dem Singen zu tun hat. Besonders erfreulich war, dass die Gegenstände nicht nur betrachtet, sondern auch angefasst, durchgesehen oder gar gekauft werden konnten.

Schon in der Mitte des Jubiläumsjahrs kann man dem Männergesangverein Eintracht Windschläg mit Sicherheit bescheinigen, dass er es verstanden hat, seinen runden Geburtstag sehr eindrucksvoll zu feiern.

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