Neuried - Dundenheim

So entsteht ein schmackhaftes Brot

Autor: 
Dieter Fink
Lesezeit 2 Minuten
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16. Oktober 2020

Die Waldorfschülerinnen und -schüler waren in Dundenheim wieder fleißig. ©Dieter Fink

Die Drittklässler der Offenburger Waldorfschule waren wieder auf dem Feld von Lehrer Hermann Fuchs in Dundenheim. Den Kreislauf vom Korn zum Brot in allen Schritten mitgestaltet.

Die Drittklässler der Waldorfschule Offenburg waren in ihrem Projekt „Vom Korn zum Brot“ mit ihrer Klassenlehrerin Karin Berger wieder zu Gast auf dem Feld ihres Lehrers Hermann Fuchs. Warum bestellen Kinder der dritten Klasse an einer Waldorfschule ein Feld? Warum pflügen, eggen, säen sie Getreide ein und warten dann mehr als ein halbes Jahr , das Getreide mit kleinen Handsicheln zu ernten, es trocknen zu lassen, von dem Weizen zu trennen und dann die Körner zu Mehl zu mahlen, um in einem Holzofen ein köstliches Brot für jedes Kind zu backen?

Mit allen Sinnen

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Gewiss, die Arbeit an der Scholle, das direkte Erleben, den Boden so zu bearbeiten, dass er die Saat aufnimmt und keimen, wachsen lässt, ist ein unmittelbares Sinneserlebnis für jedes Kind. Die Freude, dann, im Sommer die Ernte einzubringen, macht stolz. Und das duftende Brot zu Beginn der vierten Klasse nach Hause zu tragen und mit der Familie gemeinsam zu verspeisen – unvergleichlich.

Doch, es gibt noch einen anderen, pädagogischen Gedanken der Waldorfpädagogik dazu. Kinder durchlaufen in sehr schnellen Schritten die Entwicklung der Menschheit. Im neunten/zehnten Lebensjahr sind sie Realisten, Schaffer, Baumeister, Sesshafte im erweiterten Sinne geworden. Dem trägt die Waldorfschule in der dritten Klasse Rechnung, indem sie die Ackerbau- und Handwerksepochen durchführt, damit die Kinder ihre, für sie förderlichen Wünsche, ausleben können.

Eine weitere wichtige praktische Epoche ist in diesem Schuljahr die Bauepoche, in der die Kinder ein Bauwerk mit ihren Händen erstellen,  das ganz unterschiedlich sein kann.
Beginnen lassen die Lehrer all diese praktischen Arbeiten mit dem Bestellen eines Ackers, mit dem Riechen der Erde, mit der Arbeit, einen Pflug und eine Egge zu ziehen, was gar nicht so schwer ist, ziehen doch viele Kinder an den Seilen.

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