Zell-Weierbach

So war es beim Lichterfest auf dem "Burschel"

Von Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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28. November 2023
Das Lichterfest in Zell-Weierbach war gut besucht. 

Das Lichterfest in Zell-Weierbach war gut besucht.  ©Thorsten Mühl

Viele Menschen zog am Samstag das Lichterfest auf dem Hausberg "Burschel" an. Die Regie hatten diesmal Turn- und Gesangverein (Sängerbund) vom Heimat- und Geschichtsverein übernommen.

Im größten Offenburger Ortsteil wurde am Samstag Lichterfest gefeiert – und erneut war es wieder etwas anders als zuvor. Neu war, dass sich diesmal Turn- und Gesangverein „Sängerbund“ die Bewirtung auf dem Hausberg „Burschel“ teilten, nachdem sich der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) nach dem erfolgreichen Fest 2022 zurückzog.

„Mittlerweile ist doch ganz schön etwas dazu gekommen an Aufgaben über das gesamte Jahr hinweg. Erinnert sei beispielsweise an das Rebland-Café See. Da ist es vollkommen in Ordnung, wenn andere Vereine übernehmen und auf diese Weise ein traditionelles Fest für alle unterstützen und daneben auch den eigenen Finanzbestand etwas aufbessern können“, erläuterte Ortsvorsteher Willi Wunsch, diesmal allerdings in seiner Eigenschaft als HGV-Vorsitzender.

Weitgehend regenfrei

Schon vor der angesetzten Startzeit – die Dunkelheit lag noch nicht einmal über Offenburg – versammelten sich erste Besucher auf dem „Burschel“-Plateau. Die äußeren Bedingungen waren angenehm: Vier Grad, leichter Wind, aber weitgehend regenfrei.

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Wem dennoch die Kühle allmählich unter die Kleidung kroch, der hatte die Möglichkeit, sich bei den bewirtenden Vereinen zu stärken. Ob Glühwein oder Kinderpunsch, daneben füllte auch ein kleines Essensangebot den Magen – Möglichkeiten zum Aufwärmen bestanden auf jeden Fall.

Ein für das Lichterfest typisches Phänomen war zu beobachten, je mehr sich die Nuancen spätmittäglicher Dunkelheit zu senken begannen. Erst trafen nur vereinzelte Besucher ein, ehe sich die Gruppen jeglichen Alters, einem beständigen Strom gleichend, über das Fest-Areal ergossen. In der Menge wurde bald die Frage laut, warum der namensgebende Lichterbaum noch nicht seinen Betrieb aufgenommen habe. Ortsvorsteher Wunsch wartete in dem Zusammenhang mit einer weiteren Neuerung auf: „Der Baum geht analog zur Schaltung der Straßenlampen in Betrieb.“ Das war so in den Vorjahren auch noch nicht der Fall. Aber die Festbesucher mussten nicht mehr lange warten – Punkt 16.55 Uhr erstrahlte der Baum in hellem Licht.

Während die Schlangen vor den Bewirtungsständen länger wurden, konnte das Festgeschehen weiterhin beruhigt vonstatten gehen. Am Rande zeigten sich die Besucher in der Rückschau auf 2022 erfreut, dass das Lichterfest nach zwei Jahren Ausfall nahtlos wieder habe anknüpfen können. "Vergangenes Jahr war es zu dieser frühen Stunde bereits derart voll, dass niemand umgefallen wäre – selbst, wenn er gewollt hätte“, schmunzelte Susanne Panter. Der Festbesuch ist für sie „eine schöne und bewahrenswerte Tradition jedes Jahr“.

Beim entspannten Weitblick über das abendliche Offenburg konnte der Besucher den Moment genießen, wobei ein bekanntes Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ nahelag: „Ich höre schon des Dorfs Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel. Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein.“

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