Projekt an Erich-Kästner-Schule

Sommerschule: 36 zugewanderte Jugendliche lernten Deutsch

Autor: 
Redaktion
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11. September 2018

©Bildungsregion Ortenau

Staatssekretär Volker Schebesta (CDU) hat am Donnerstag die Sommerschule Offenburg in der Erich-Kästner-Realschule besucht. Dort bereiten sich insgesamt 36 zugewanderte Schüler auf das neue Schuljahr vor.

»Die Jugendlichen wurden erst kürzlich in die Regelklassen aufgenommen, was ein toller Erfolg ist. Der Besuch der Sommerschule motiviert nun zusätzlich, beim Deutschlernen nicht nachzulassen«, sagt Staatssekretär Schebesta. Das Offenburger Modell leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Integration in den Schulalltag, heißt es in einer Pressemitteilung des Landeskultusministeriums.

Die einwöchige Sommerschule besuchen Schüler aus den umliegenden Werkrealschulen und Realschulen, die Deutsch als Zweitsprache lernen und nach den Ferien in die achte Klasse wechseln. In Kleingruppen lernen sie ihre Unsicherheiten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch auszugleichen. Mithilfe schriftlicher Lernstandsrückmeldungen sowie der Selbsteinschätzung der Schüler kann dabei passgenau auf den Wissensstand eingegangen werden. Vier erfahrene Lehrkräfte – zwei davon für Deutsch als Fremdsprache – begleiten das Lernangebot. 

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»Das Besondere hier in Offenburg ist die richtige Mischung aus Vokabeln lernen, Rechnen und Freizeitspaß. Das macht das Modell der Sommerschulen so erfolgreich«, sagt Schebesta. Am Nachmittag wird das Gelernte in Workshops von außerschulischen Kooperationspartnern umgesetzt. Dann stehen Klettern (Deutscher Alpenverein/Sektion Offenburg), Selbstverteidigung und Selbstbehauptung (VHS Offenburg), Songwriting und Hip-Hop mit dem Offenburger Künstler Claudio Esposito sowie eine Holzwerkstatt (Christliches Jugenddorf) auf dem Programm. Kooperationspartner der Sommerschule Offenburg ist die Bildungsregion Ortenau. Finanzielle Unterstützung erhält sie außerdem von der Karl-Schlecht-Stiftung, die 8000 Euro für das Ferienprogramm zur Verfügung stellt.

INFO: Insgesamt gibt es in diesem Jahr Sommerschulen an 47 Standorten, davon 33 an weiterführenden Schulen, die für Schüler ab Klassenstufe sieben offen sind. Hinzu kommen acht Pilotstandorte an Grundschulen. Zusätzlich wird das Konzept erstmals auch an sechs beruflichen Gymnasien angeboten. Insgesamt profitieren rund 1300 Schüler von den Sommerschulen, teilt das Kultusministerium Baden-Württemberg mit.

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