Auf dem "Alten Sportplatz" werden fünf Millionen Euro investiert

Spatenstich: Seniorenanlage in Biberach kann kommen

Autor: 
Dietmar Ruh
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
07. Dezember 2017

Spatenstich: von links Dirk Weise (Leiter Technische Betriebe Biberach), Statiker Patric Scherer, Architekt Tobias Hoffmann, Richard Köninger (Kreispflegeheim), Andrea Mäntele (»Hilfe von Haus zu Haus«), Agnes Bihrer (Kreispflegeheim), Architekt Karl Ringwald, Rolf Volk, Bürgermeisterin Daniela Paletta und Investor Eduard Volk. ©Dietmar Ruh

Der »Alte Sportplatz« in Biberach hat sich in eine Baustelle verwandelt: Alles ist bereit für den Baubeginn zur neuen Seniorenanlage, die ein »Nachbarschaftshaus« und betreute Wohnungen umfasst. Gestern war erster Spatenstich für das Fünf-Millionen-Euro-Projekt.

Für ein Großprojekt in Sachen Seniorenpflege und seniorengerechtes Wohnen wurde gestern in Biberach die erste Erde bewegt. Zunächst nur symbolisch mit einem Spatenstich, die eigentlichen Bauarbeiten beginnen, sobald die Baufreigabe aus der Unteren Baurechtsbehörde in Zell vorliegt. Investor Eduard Volk von der gleichnamigen Biberacher Baufirma und die späteren Nutzer des »Nachbarschaftshauses«, das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau in Fußbach (Tagespflege) sowie der Biberacher Verein »Hilfe von Haus zu Haus«, hoffen auf einen baldigen Baubeginn. Für rund ein Jahr sind die Bauarbeiten angesetzt. 

Das »Nachbarschaftshaus« soll auf rund 1350 Quadratmetern auf zwei Geschossen Tagespflege, Ambulante Betreuung, Büro- und Nebenräume sowie sieben Wohnungen beheimaten.

Direkt daneben soll ein Wohnhaus für neun Familien mit barrierefreien Wohnungen entstehen. Das »Nachbarschaftshaus« erhält eine Tiefgarage mit 17 Abstellplätzen, von dort ist über einen Verbindungstunnel auch das Mehrfamilienhaus erreichbar.

- Anzeige -

Für Biberachs Bürgermeisterin Daniela Paletta war der Spatenstich »das schönste Nikolausgeschenk«. Die Seniorenanlage nannte sie ein »tolles Projekt, für das sie von Anfang an Feuer und Flamme war«. Karl Ringwald vom Biberacher Architekturbüro betonte: »Es war eine Ehre und eine Herausforderung für uns, das Objekt zu planen«. Man sei nun dabei, die letzten baurechtlichen Hürden auszuräumen und freue sich auf einen zeitnahen Baubeginn. 

Millionen-Investition

Rund fünf Millionen Euro beträgt das Bauvolumen für die Senioren-Gebäude, die auf dem »Alten Sportplatz« entstehen sollen und für die der Gemeinderat einen Bebauungsplan auf den Weg gebracht hat. Bürgermeisterin Daniela Paletta sah bereits bei der öffentlichen Vorstellung der Pläne im März neben dem gesamtwirtschaftlichen Aspekt einer Investition dieser Größenordnung vor allem auch die große Chance, die sich der Gemeinde bietet. »Das Nachbarschaftshaus wird in Biberach eine Angebotslücke schließen. Hilfsbedürftige Senioren müssen ihren Heimatort nicht verlassen«, sagte sie.

Mit den neuen Objekten auf dem »Alten Sportplatz« kommen 18 bis 20 Tagespflegeplätze in der Gemeinde hinzu, eine betreute Wohngemeinschaft für acht Bewohner sowie bis zu 20 betreute Wohnungen. Im »Nachbarschaftshaus« soll auch »Hilfe von Haus zu Haus« mit einem Büro eine Heimat finden.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

Offenburg
vor 1 Minute
Heute beginnt die Bewerbungsfrist für die OB-Wahl, und es ist stark anzunehmen, dass bereits vor 7.30 Uhr die Bewerbungen von Marco Steffens (39) und Harald Rau (56) im Briefkasten des Rathauses liegen werden. 
Über 70 Millionen investiert
vor 1 Stunde
Als hätte es der legendäre Senator höchstpersönlich inszeniert: Mit einem Volksfest, aber auch etwas Glamour wurde gestern die Einweihung des Kronenplatzes und des Quartiers »Senator-Burda-Park« gefeiert. Höhepunkt war die Enthüllung der Senator-Franz-Burda-Büste. 
Ortenberg
vor 2 Stunden
Im Alter hat sie das Reisen entdeckt und mit 50 Jahren hat sie noch ihren Führerschein gemacht. Am Sonntag feiert Brunhilde Fischer aus Ortenberg ihren 90. Geburtstag.
Kämmerer gibt Haushaltszwischenbericht
vor 2 Stunden
Die Gemeinde Neuried steht finanziell gut da, das war dem Haushaltszwischenbericht von Kämmerer Andreas Delfosse zu entnehmen.
Fische sind gefährdet 
vor 2 Stunden
Folgen der wochenlangen Trockenheit: Die Gemeinde Durbach steht kurz vor dem Verzicht der Blumenbewässerung und einem generellen Gießverbot. Der Trinkwasserverbrauch ist überdurchschnittlich hoch. Wasser aus dem Trinkwassernetz Appenweier wird derzeit zugekauft. 
Abschlussfeier
vor 2 Stunden
Bei der Abschlussfeier wurden 66 Zehntklässler der Erich-Kästner-Realschule verabschiedet und erhielten ihre Zeugnisse.
Eier aus Berghaupten
vor 2 Stunden
Ihre Kunden essen so viele Eier aus artgerechter Haltung, dass Nadine und Marco Seger ein zweites, noch größeres Hühnermobil angeschafft haben. Das Geschäftsmodell der beiden Mittdreißiger trägt in Berghaupten Früchte.  
Spaß mit Treibgut
vor 2 Stunden
Geduld war gefragt, denn der neue Spielplatz im »Seidenfaden« musste noch vom Tüv abgenommen werden. Dieser gab nun grünes Licht, sodass das Gelände eingeweiht werden konnte.
Mittlere Reife
vor 2 Stunden
107 Schüler nahmen bei der Abschlussfeier der Theodor-Heuss-Realschule ihre Zeugnisse entgegen. Eltern, Lehrer und Freunde freuten sich mit ihnen über die bestandene Mittlere Reife.
Unsere Abiturienten 2018
vor 2 Stunden
Maren Rosenberger (19) aus Oppenau hat ihr Abitur am Biotechnologischen Gymnasium gemacht. Ihre Neigungsfächer waren Englisch, Bildende Kunst und Mathe. Ihre Hobbys sind Zeichnen, Fotografieren, Light-Novels lesen und Comicbücher. Außerdem Videospiele spielen und Schwimmen.
»Nicht ortskerntypisch«
vor 2 Stunden
Der Gemeinderat hat sich mehrheitlich gegen die Nutzung des ehemaligen Gasthauses »Linde« an der Ichenheimer Hauptstraße als Döner-Imbiss sowie Cocktail- und Shisha-Bar ausgesprochen. Es solle ein »Signal« an die genehmigende Behörde gesendet werden.
Gemeinderat nimmt Konzept von Stuttgarter Büro an
vor 9 Stunden
Die Gemeinde Neuried hat das Stuttgarter Planungsbüro »Schreiberplan« beauftragt, ein Konzept für eine neue, einheitliche und übersichtliche Beschilderung zu erarbeiten. Am Mittwoch nahm es der Gemeinderat einstimmig an. Die Ortschaftsräte werden noch die von der Gemeinde vorgeschlagenen Standorte...