Blaues Band von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit

SPD beantragt, "Touristenlinie" durch Offenburg zu ziehen

Autor: 
Redaktion
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12. September 2019

Martina Bregler (SPD) könnte sich ein blaues Band wie in ihrem Urlaubsort Rendsburg auch in Offenburg vorstellen. ©OT-Archiv

SPD-Fraktionssprecherin Martina Bregler regt in einem Antrag an OB Marco Steffens an, eine »Touristenlinie« durch Offenburg zu ziehen. Ein solches Band, das von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit führt, hat sie im Urlaub in Rendsburg gesehen.
 

»Reisen bildet ja bekanntlich. In diesen Sommerferien habe ich in der Stadt Rendsburg in Schleswig-Holstein die Blue Line für Touristen kennen und schätzen gelernt«, schreibt SPD-Fraktionschefin Martina Bregler an Rathauschef Marco Steffens. Es handle sich dabei um eine 3,2 Kilometer lange, durch das Stadtgebiet auf den Gehwegen und Straßenüberquerungen gezogene blaue Linie, die Touristen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt sehr leicht führe. Die Sehenswürdigkeiten seien nummeriert, diese Nummern seien ebenfalls auf dem Weg an der entsprechenden Stelle markiert. Anhand einer Broschüre auf Papier oder der auch online verfügbaren Beschreibung dieser Bauwerke oder markanten Stellen könne sich der Tourist jederzeit, auch ohne organisierte Stadtführung, einen umfangreichen Eindruck dieser Stadt verschaffen, so Bregler.

»Tourismus fördern«

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Sie könne sich gut vorstellen, auch in Offenburg Touristen einen solchen Rundgang anzubieten. »Wir wollen ja den Tourismus fördern«, betont Bregler. Der Rundgang könnte auch in der zu erstellenden »Offenburg-App« beschrieben sein. Vorstellen könne sie sich als sehenswerte Punkte neben dem Zwingerpark und der alten Stadtmauer die Kirchen der Innenstadt, den Salmen, das Museum, den Alten Friedhof und das Kulturforum.

Bregler stellt deshalb im Namen der SPD Fraktion folgenden Antrag: »Die Stadtverwaltung möge prüfen, ob, in welchem Umfang und in welchem Zeitrahmen eine Touristenlinie durch die Stadt gezogen werden und entsprechende Informationen zu den Sehenswürdigkeiten erstellt werden können.«

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