Hohberg

SPD Hohberg ehrt langjährige Mitglieder

Autor: 
Klaus Krüger
Lesezeit 2 Minuten
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14. Januar 2020

Ehrende und Geehrte der SPD Hohberg (von links): Wolfgang Bayer (20 Jahre Mitgliedschaft), Alfred Greiner (40 Jahre), Ewald Zefferer (25 Jahre), Kreisvorsitzender SPD Ortenau Karl-Rainer Kopf, SPD-Vorsitzende Helga Pfahler, Thomas Feißt (25 Jahre), Erika Dörge (45 Jahre), SPD MdB Johannes Fechner. ©Klaus Krüger

Die SPD Hohberg feierte den Start in ein neues Jahr – mit einem Ausblick auf die kommenden Monate und Ehrungen.

Hinter den Hohberger Sozialdemokraten liegt ein arbeitsreiches Jahr, wie Vorsitzende Helga Pfahler bei der Neujahrsfeier der SPD am Sonntag im Bürgerhaus Hofweier in Erinnerung rief. Zentraler Punkt waren die Wahl zum Gemeinderat, der für de Partei nicht so gut gelaufen ist.  Davon will sich die SPD aber nicht beeindrucken lassen, sondern ihre Arbeit für Hohberg fortsetzen.

Das sah auch Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner so, der zusammen mit SPD-Kreisvorsitzenden Karl-Rainer Kopf die Neujahrsfeier besuchte. Sein wichtigstes Thema beim Grußwort waren die Angriffe von Rechts, und dass man sich dagegen wehren muss. „Die gewalttätigen Angriffe von Rechts sind in der Polizeistatistik deutlich gestiegen“, sagte Fechner. Auch im Netz. So versuche die AfD, Journalisten einzuschüchtern: „Deren Ideen und Sprache hatten wir schon mal in Deutschland.“ Die Justizministerin plane verschiedene Maßnahmen, um schneller reagieren zu können. Facebook werde verpflichtet, verbale Übergriffe zu melden. Man müsse die Bedrohung von Bürgermeistermeistern und Gemeinderäten aus der rechten Ecke ernst nehmen. Fechner: „Es kann nicht sein, dass die bedroht werden, die täglich für das Gemeinwohl arbeiten.“ Das alles seien organisierte Angriffe von Rechts auf die Demokratie.  Fechner sprach sich für härtere Strafen in diesem Bereich aus.

Unzufrieden mit dem RP

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Was die regionalen Themen betraf, zeigte sich der Bundestagsabgeordnete mit dem Regierungspräsidium unzufrieden. Das stehe auf dem Standpunkt, beim Autobahnzubringer Süd sollten sich Offenburg und Hohberg einigen – „doch die haben gegenläufige Interessen.“ Er fand auch eine Prüfzeit von zwei Jahren beim Arten- und Umweltschutz als viel zu lang; für die zwei Kilometer.  Er kenne Unternehmen, deren Chefs wollten aus dem Kinzigtal abwandern, weil das alles zu lange dauere. Fechner: „Wir haben großen Handlungsbedarf.“

Was die Zukunft der SPD betrifft, gab sich der Bundestagsabgeordneten optimistisch. Die Partei haben in Umfragen im vergangenen Monat drei Prozent zugelegt. So könne es weiter gehen.
Die Hohberger SPD nutzte ihr Neujahrsfest, um verdiente Mitglieder zu ehren.

Die Geehrten: Wolfgang Bayer (20 Jahre Mitgliedschaft), Ewald Zefferer (25 Jahre), Thomas Feißt (25 Jahre), Alfred Greiner (40 Jahre), Walter Kuderer (40 Jahre), Erika Dörge (45 Jahre, sie war die erste Frau im Hohberger Gemeinderat überhaupt).

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