Offenburg

Spitalverein hat 100 Mitglieder

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red/flo
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12. Dezember 2013
Zur Unterstützung des Ortenau- Klinikums, hier die St.-Josefsklinik, wurde der Spitalverein gegründet.

Zur Unterstützung des Ortenau- Klinikums, hier die St.-Josefsklinik, wurde der Spitalverein gegründet. ©Ulrich Marx

Vor einem Jahr war der Spitalverein Offenburg gegründet worden, nun haben die Verantwortlichen in der Mitgliederversammlung eine erste Bilanz gezogen. Der Verein zählt inzwischen schon rund 100 Mitglieder, seit Kurzem ist die Stadt Offenburg dabei.

Eine positive Zwischenbilanz nach einem Jahr seines Bestehens hat der Spitalverein Offenburg bei seiner Mitgliederversammlung gezogen. Wie der Vorsitzende, Professor Jörg Laubenberger, berichtete, hat der Verein seit Herbst 2012 rund 100 Mitglieder gewonnen. Laubenberger, der Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Radiologischen Instituts am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach ist, bedankte sich für die bisher eingegangenen Spenden zahlreicher Offenburger Bürger.

Ganz besonders danke er der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas, die eine Spende in Höhe von 10 000 Euro zur Unterstützung der Palliativstation des Ortenau-Klinikums in der St.-Josefsklinik zur Verfügung gestellt hat, betonte der Vorsitzende. Mit dem Geld werde der Spitalverein ein »wohnliches Zimmer« mit kleiner Küche einrichten, das von Patienten gemeinsam mit ihren Besuchern genutzt werden könne.

 

»Ideelle Unterstützung«

Prominentestes Mitglied des Fördervereins ist seit kurzem die Stadt Offenburg. »Der Spitalverein bietet den Offenburger Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihr öffentliches Krankenhaus durch ideelle und materielle Unterstützung aktiv mitzugestalten – dazu ist auch die Stadt Offenburg Mitglied im Förderverein«, sagte Oberbürgermeisterin Edith Schreiner.

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Wertvolle Impulse für die Klinik sieht Laubenberger auch in der Vortragsreihe »Ethik und Achtsamkeit«, die der Verein im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat. Sechs Vorträge hat der Verein bisher in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Offenburg veranstaltet. Referenten sind jeweils renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kirche, Politik und Wirtschaft, wie etwa der Arzt und Medizinethiker Professor Giovanni Maio oder die bekannte Ordensschwester und ausgewiesene Pflegeexpertin Liliane Juchli. Beide haben auch die Schirmherrschaft für die Veranstaltungen übernommen.

»Wertorientierung und Menschlichkeit – gerade für ein Krankenhaus sind diese Begriffe, die immer wieder mit Leben gefüllt werden müssen, besonders wichtig«, so Laubenberger zur Zielsetzung der Vortragsreihe. Begleitend zu den Vorträgen bietet die Patientenfürsprecherin Ingrid Fuchs mit Unterstützung der Ökumenischen Klinikseelsorge Offenburg einmal monatlich die Achtsamkeitsübung »Gemeinsam meditieren – miteinander schweigen« für Mitarbeiter der Klinik sowie für die interessierte Öffentlichkeit an.

 

Meditation im Fokus

Aus der Vortragsreihe hat sich inzwischen auch ein weiteres, konkretes Projekt entwickelt. So planen Chefarzt Andreas Jakob, Leiter des Onkologischen Zentrums Ortenau, und Professor Stefan Schmidt, Leiter der Akademischen Sektion für Komplementärmedizinische Evaluationsforschung am Universitätsklinikum Freiburg, eine gemeinsame Studie. Untersucht werden soll die Wirkung von Meditation bei Ärzten und Pflegekräften am Beispiel der Palliativeinheit in der Fachklinik von Andreas Jakob.

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