120.000 Euro bewilligt

Stadt Gengenbach unterstützt Einzelhändler und Wirte

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28. Mai 2020

Vor einem Jahr war Gengenbach voll. Wegen Corona ist das nicht so, deshalb wird die Stadt Wirte und Einzelhändler unterstützen. ©Thomas Reizel

Einstimmig hat der Gengenbacher Gemeinderat am Mittwochabend beschlossen, mit bis zu 120.000 Euro dem städtischen Einzelhandel und der Gastronomie finanziell unter die Arme zu greifen.

Dazu hatte Bürgermeister Thorsten Erny nach einer Videokonferenz mit den Beteiligten ein Zehn-Punkte-Programm vorgeschlagen (wir berichteten im Vorfeld).
◼ Die Gastronomie wird für die Außenbewirtung mehr Fläche bekommen, aber immer in Abstimmung mit Nachbarn.
◼ Die Stadt erlässt 40.000 Euro Sondernutzungsgebühren, die für Aufsteller oder Kleiderständer anfallen.
◼ Es sollen jeden Mittwochmorgen auf dem Bauernmarkt 50 Gutscheine im Wert von je zehn Euro verlost werden für Handel und Gastronomie, auch in den Ortschaften.
◼ Die Stadtwerke bieten kostenlose Energieberatungen an, um beispielsweise Strom- und Heizkosten zu verringern.
◼ Die Stadtwerke erteilen Gastrobetrieben und Neukunden eine Gutschrift über 1000 kw/h Strom. Dies entspricht einem Wert von 300 Euro pro Betrieb.
◼ Vorgesehen sind nach wie vor drei verkaufsoffene Sonntage, die auch ausgefallene, etwa beim Altstadt-Antikmarkt, ausgleichen. Die Kultur- und Tourismus GmbH wird, soweit möglich, für ein Begleitprogramm sorgen.
◼ „City-Tour“: Das soll eine genussvolle Reise für kleine Gruppen durch Gengenbachs Geschäfte und Gastronomie geben. Möglich wäre ein Abschlusssekt im Museum „Haus Löwenberg“.
◼ „Gengenbach blüht auf“: Analog zur laufenden Ausstellung im „Haus Löwenberg“ soll sich Gengenbach als Stadt der Blüten und Früchte präsentieren. Erny denkt auch an einen Schaufensterwettbewerb, eine Selfie-Aktion von Besuchern, um die Stadt auch in den Sozialen Medien zu präsentieren. „Wir wollen etwas für Menschen bieten, die im Urlaub nicht verreisen“, sagte Erny.
◼ Parken: An die Inhaber von Parkberechtigungen wird appelliert, ihre Autos auf dem Klosterhof und an der Stadthalle zu parken, um Besuchern ausreichend Parkplätze in der Innenstadt zu bieten.

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◼ Parkgebühren: Diese sollten ursprünglich erlassen werden, bleiben aber erhalten. Das hatten Karl Heinz Claassen (Freie Wähler) und Dieter Halsinger (Grüne Liste) vorgeschlagen. Ersterer, um einen Fonds zu speisen, damit die Gutscheine wertvoller werden und auch Handwerk sowie Gewerbe profitieren, Halsinger aus umweltpädagogischen Gründen: „In die Stadt kommt man auch zu Fuß und mit dem Fahrrad.“

Andrea Ahlemeyer-Stubbe (SPD) baute daraus einen dritten Vorschlag „Aktivitäten, von denen alle etwas haben“. Das griff Erny auf und der Beschluss lautete: Parkgebühren bleiben, rund 80.000 Euro fließen aber ins Gengenbacher Stadtmarketing für die Werbe-Aktionen.

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