Investition von 165.000 Euro

Stadtkapelle Offenburg setzt Spatenstich für Lagerhalle

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red/sk
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19. Juni 2021
Beim Spatenstich (von links): Der Vorsitzende der Stadtkapelle Jess Haberer, Stadtmusikdirektor Axel Berger, Vorstands-Vize Volker Hering, der städtische Abteilungsleiter Planung Clemens Schönle und Baubürgermeister Oliver Martini.

Beim Spatenstich (von links): Der Vorsitzende der Stadtkapelle Jess Haberer, Stadtmusikdirektor Axel Berger, Vorstands-Vize Volker Hering, der städtische Abteilungsleiter Planung Clemens Schönle und Baubürgermeister Oliver Martini. ©Lötsch

Die Offenburger Stadtkapelle bekommt eine neue Lagerhalle für Instrumente, Noten und Geräte als Ergänzung zum Probenlokal an der Konrad-Adenauer-Schule. Am Dienstag war Spatenstich für die 165 000 Euro teure Erweiterung.

Der erste Spatenstich ist gemacht. Die Offenburger Stadtkapelle bekommt als Ergänzung zum Probenlokal auf dem Gelände der Konrad-Adenauer-Schule eine Lagerhalle. 165 000 Euro kostet das Bauvorhaben. 73 000 Euro steuert die Stadt als Vereinszuschuss bei. Die restlichen Kosten von 92 000 Euro tragen die Musiker selbst und versuchen, das Geld durch Spenden aufzutreiben.

Notwendig wurde die Lagerhalle aufgrund der „Erhöhung der Schlagzahl“, wie Jess Haberer, Vorsitzender der Stadtkapelle erklärt. Seit zehn Jahren verfügen die Musiker über das eigene Probenlokal, das über akustische Studioqualtiät verfügt und professionelles Arbeiten ermöglicht. Mit der Zeit seien jedoch weitere Ensembles gegründet worden – die Vereinsaktivität ist gewachsen.

Mehr Kooperationen

Es gab mehr Konzertverpflichtungen, erhöhter Aufwand an Bühnenbau und Dekoration sowie mehr Platzbedarf für technisches Equipment. Für Haberer besonders erfreulich: Auch die Kooperationen mit Offenburger Schulen sind gestiegen. „Durch diese positive Weiterentwicklung der SKO hat sich ein erhöhter Platzbedarf entwickelt“, informiert Haberer.

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Die neue Lagerhalle wird deshalb vor allem für technische Aufgaben wie für Kleinreparaturen von Instrumenten, Reinigungsarbeiten und zur Lagerung von Ausrüstungen gebraucht. „Bisher waren solche Materialien in privaten Garagen und in einer Abbruchhalle am Bahnhof eingelagert. Auch der Probenraum selbst ist aus Platzmangel oft zugestellt mit Ausrüstungsteilen, was natürlich schlechten Einfluss auf die Gesamtakustik hat.“

Die neue Lagerhalle beschreibt Haberer als „Perfektion unserer Vereinsarbeit“ sowie als „Trennung von musikalischer und technischer Aufgabenstellung“. Ein besonderer Bereich werde ein Raum sein, in dem wertvolles Archivmaterial, Uniformen und ein Notendepot untergebracht werden soll.

Die Spatenstich und damit Start des Baus sei für die Offenburger Stadtkapelle eine Sternstunde, weil verschiedene betriebliche Komponenten zusammengeführt werden. Die Musiker würden sich nicht nur als Vorzeigeorchester der Stadt Offenburg fühlen, sondern auch als „kleines Unternehmen“ mit hohem Bildungsauftrag. Was jetzt nur noch fehlt, sind Spenden für den restlichen Teil der Finanzierung.

Beim zeremoniellen Baustart waren mit Spitzhacke, E-Latte und Rüttelplatte Vorsitzender Jess Haberer, Stadtmusikdirektor Axel Berger, Vorstands-Vize Volker Hering, der städtische Abteilungsleiter Planung Clemens Schönle und Offenburgs Baubürgermeister Oliver Martini mit am Start.

Info

Spendenkonto

73 000 Euro der Gesamtkosten von 165 000 Euro für die neue Halle der Stadtkapelle Offenburg steuert die Stadt als Vereinszuschuss bei. Den Rest in Höhe von 92 000 Euro will die Stadtkapelle über Spenden aufbringen. Deshalb gibt es ein Spendenkonto. Wer also das Bauprojekt unterstützten möchte, kann an folgende Bankverbrindungen spenden:

Stadtkapelle Offenburg

Sparkasse Offenburg/Ortenau; IBAN:
DE19 6645 0050 0000 1508 47.

Volksbank; IBAN:
DE 09 6649 0000 0002 7000 00.

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