Sieger ausgezeichnet

Stadtradeln Offenburg: Über-90-Jähriger unter den Preisträgern

Redaktion
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03. Juli 2024
Mitglieder der Stadtradel-Teams trafen sich im Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen zur Preisverleihung.

(Bild 1/2) Mitglieder der Stadtradel-Teams trafen sich im Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen zur Preisverleihung. ©Stadt Offenburg

Die Sieger des Stadtradelns wurden von der Stadt Offenburg ausgezeichnet. Einen Sonderpreis bekam Fritz Windisch, der als ältester Teilnehmer mehr als 1000 Kilometer zurücklegte.

Fritz Windisch, Jahrgang 1933, war laut einer Pressemitteilung der Stadt der älteste Teilnehmer des diesjährigen Stadtradelns und wartete mit einer, so Bürgermeister Oliver Martini, „bärenstarken Leistung“ auf: 1047 Kilometer hat der rüstige Senior zurückgelegt. Aber auch die Leistungen der übrigen Teilnehmer konnten sich sehen lassen, wie Martini bei der Siegerehrung im Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen betonte.

In der Kategorie „Einzelpersonen“ radelte erneut Gudrun Guidemann auf Platz eins, dieses Jahr mit einer Fahrleistung von 2773,2 Kilometern. Es folgen Lucas Braun mit 2176 und Damian Skopp mit 1960,3 Kilometern.

Schiller-Gymnasium vorne

In der Kategorie „Meiste gefahrene Team-Kilometer“ errang unangefochten das Schiller-Gymnasium den ersten Platz. Insgesamt standen 58.582,5 Kilometer auf den Tachos. Beteiligt an dieser Leistung waren 497 Radlerinnen und Radler.

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Damit stellte das „Schiller“ auch die größte Gruppe beim diesjährigen Stadtradeln. Platz zwei belegt die Firma Hans­grohe mit 121 Teilnehmern und 32.062,9 Kilometer, gefolgt von der „Diebold DMS Umzug & Logistik“ (33 Aktive und 31.680,7 Kilometer) und der Meiko-Gruppe (128 Aktive, 28.955 Kilometer).

Gewürdigt wurde außerdem die Gesamtleistung in den Sparten „Schulen“ und „Vereine“, wobei der Gesamtsieger „Schiller-Gymnasium“ nicht mehr in die Wertung kam, um Doppel-Auszeichnungen zu vermeiden. An die Spitze setzte sich deshalb die Friedrich-August-Haselwander-Schule Offenburg mit 28 Aktiven und einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Leistung von 229,73 Kilometern, gefolgt von der Grundschule Rammersweier (zehn Aktive, 201,97 Kilometer) sowie den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg/Helene-Lange-Schule (22 Aktive, 178,59 Kilometer). Die – gemessen an der Schülerzahl – meisten Teilnehmer mobilisierte die Erich-Kästner-Realschule. 205 von 384 Zöglingen waren dabei.

Tolle Pro-Kopf-Leistungen

Bei den Vereinen setzte sich das Christliche Jugenddorf mit 47 Teilnehmern und einer Durchschnittsleistung von 10354,6 Kilometern an die Spitze, gefolgt vom ADFC mit der Bürgerinitiative „Rückenwind“ (22 Aktive, 7245,4 Kilometer) und dem TV Zunsweier (20 Aktive, 4532,6 Kilometer).

Ebenfalls prämiert wurden die Pro-Kopf-Leistungen großer und kleiner Teams. Die Reihenfolge der kleinen Gruppen mit bis zu zehn Mitgliedern lautet: „Genussradler“ (drei Aktive, 1454,87 Kilometer), „GraPei“ (zwei Aktive, 637,1 Kilometer) und Polizeisportverein (sechs Aktive, 576,73 Kilometer). Die ausgezeichneten Teams mit mehr als zehn Mitgliedern erzielten folgende Pro-Kopf-Leistungen: Diebold DMS Umzug & Logistik“ (48 Aktive, 660,01 Kilometer), RadlerGruppe60plus (15 Aktive, 523,87 Kilometer) und Kratzer GmbH & Co. KG (21 Aktive, 334,72 Kilometer).

Hintergrund

Ausbau der Radinfrastruktur

Am diesjährigen Stadtradeln beteiligten sich in Offenburg 598 männliche und 558 weibliche Aktive. Im Schnitt legten sie pro Person 198,19 Kilometer zurück, insgesamt 471.424 Kilometer. Das entspricht mehr als zehn Erdumrundungen. Organisiert waren die Aktiven in 87 Teams. 194 Teilnehmer waren über 60 Jahre alt, 392 unter 19 – und davon elf zehn Jahre alt und jünger. Bürgermeister Martini sagte dazu: „Das Stadtradeln ist ein echtes Mehr-Generationen-Projekt.“ Und wieder einmal habe sich gezeigt: „Das Stadtradeln ist unglaublich hilfreich für den Ausbau der Radinfrastruktur in Offenburg.“ Denn die mit der Stadtradeln-App aufgezeichneten Daten werden nun durch das Klima-Bündnis wissenschaftlich aufbereitet und geben der Verkehrsplanung künftig Aufschluss, wo der Radverkehr besonders gut fließt und wo nachgebessert werden muss. So soll in den nächsten Jahren eine bedarfsorientierte Erweiterung der Radinfrastruktur erfolgen.

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