Projekt von Jugendlichen

Startschuss für Schutterwälder "Jump-Park" ist gefallen

Von Otmar Hansert
Lesezeit 3 Minuten
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21. Juni 2024
Sie setzten den Spatenstich für den Schutterwälder "Jump-Park" (von links): Kinder- und Jugendbeauftragter Reinhold Boos, Philip Sütterlin, David Bieser, Bürgermeister Martin Holschuh und Mika Haberstroh.

Sie setzten den Spatenstich für den Schutterwälder "Jump-Park" (von links): Kinder- und Jugendbeauftragter Reinhold Boos, Philip Sütterlin, David Bieser, Bürgermeister Martin Holschuh und Mika Haberstroh. ©Otmar Hansert

Schutterwälder Jugendliche wünschen sich schon lange einen eigenen Radparcours – und werden diesen jetzt sogar selbst bauen. Am Dienstag war der erste Spatenstich für das Projekt.

Nach dem offiziellen Spatenstich am vergangenen Dienstag geht es nun in den kommenden Wochen daran, den geplanten „Jump-Park“ zu realisieren. Mit dem Parcours soll den Schutterwälder Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, auf einem kleinem Rundkurs und Kurzstrecken ihr Können mit den Fahrrädern zu verbessern oder zu zeigen. Das Besondere: Das Anlegen des Parcours wird in Eigenregie durch die Tatkraft der Jugendlichen selbst erfolgen.

Über viele Jahre hinweg konnten die Kinder und die Jugendlichen eine nach und nach „gewachsene“ Hindernis-Strecke südöstlich des Baggersees im Stadtwald Offenburg nutzen. Der Waldparcours war bei den Nachwuchsfahrern sehr beliebt und deshalb regelmäßig gut besucht. Aus haftungsrechtlichen Gründen wollte der Waldeigentümer, die Stadt Offenburg, das Befahren der Strecke nicht mehr hinnehmen, weshalb die Fahrstrecke Anfang 2023 zurückgebaut wurde.

In der Folgezeit, bereits im Spätjahr 2023, kamen bei der Schutterwälder Gemeindeverwaltung immer wieder Stimmen auf, die um eine Ersatzfläche für die Jugendlichen baten. Zehn Jugendliche, der Kinder- und Jugendbeauftragte Reinhold Boos und Elternbeiräte des Kindergartens St. Jakob regten den Bau eines neuen Parcours bei der Verwaltung und auch bei Mitgliedern des Gemeinderates an.

Bürgermeister Martin Holschuh, die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat standen dem Projekt „Radparcours“ aufgeschlossen gegenüber. Es galt zunächst, eine geeignete Fläche zu finden, wobei mehrere Kriterien zu prüfen waren, wie Naturschutz, Eigentumsverhältnisse und Anfahrmöglichkeit. Schließlich kamen mehrere Standorte in die engere Auswahl wie Flächen bei der Höfener Deponie, auf dem alten Handballplatz und am Baggersee neben dem Bolzplatz. Die Verwaltung sprach sich schließlich für den Standort neben dem Bolzplatz am Baggersee aus. Der Jugendausschuss folgte in der Sitzung vom 17. Januar dem Vorschlag der Verwaltung.

Hilfe ist willkommen

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Die Hauptinitiatoren David Bieser (16) und Mika Haberstroh (16) hatten der Gemeindeverwaltung eine Handskizze des geplanten Parcours vorgelegt. Gebaut werden sollen eine kleine Rundstrecke und zwei Kurzbahnen, alle mit Sprunghügeln und anderen Hindernissen versehen. Anregungen holten sich die beiden Jugendlichen vom Rammersweierer „Bike-Park“.

Laut Bieser werden sie natürlich versuchen, Eltern und Großeltern einzuspannen. Eine große Hilfe ist sicherlich die Firma Sütterlin aus Schutterwald. Philip Sütterlin hat sich bereit erklärt, mit dem Bagger die erforderlichen Erdarbeiten vorzunehmen. Er steht bereit und wartet nur auf den Startschuss, wie er sich beim Spatenstich äußerte.

Begleitet werden die Baumaßnahmen von Reinhold Boos vom Jugendbüro. Holschuh sagte beim Spatenstich aber auch Hilfe des Bauhofs, in welcher Form auch immer, zu. „Es ist großartig zu sehen, dass sich junge Menschen für ein derartiges Projekt engagieren, ihre Kreativität einbringen und damit zu einer Bereicherung unserer Gemeinde beitragen. Ich unterstütze die Initiative daher gerne und bin gespannt, wie sich der Parcours entwickelt“, lobte der Bürgermeister.

Die Fläche von 63 mal 23 Meter wurde inzwischen ausgesteckt, und die ersten LKW-Fuhren mit Erde sind von der Firma Vogel (Lahr) bereits abgekippt worden. Weitere werden in den nächsten Wochen folgen. Das Ziel von Mika Haberstroh und David Bieser ist, die Bahn spätestens im Spätjahr offiziell zu eröffnen, wenn möglich schon früher. Mädchen sind bisher nicht im „Jump-Park“-Arbeitsteam, aber herzlich willkommen. Die Gemeinde übernimmt die Haftung für die Anlage, und Mitarbeiter werden auch ein Auge auf die Sicherheit haben.

KONTAKT: Weitere Informationen gibt es auf Instagram unter jump_park_schutterwald.

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