Hohberg - Diersburg

Staudenbeet zum Erntedank

Autor: 
Redaktion
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18. Oktober 2019

Fleißige Helfer beim Staudenpflanzen – an der evangelischen Kirche des guten Hirten in Diersburg. ©privat

Keine Feldfrüchte in die Kirche tragen – sondern zur Erntedank etwas Anpflanzen – diese Idee setzte die evangelischen Kirchengemeinde des guten Hirten in Diersburg um.

Die Erntedankpflanzaktion fand Anklang bei Spendern und Helfern: Die evangelische Kirchengemeinde des guten Hirten in Diersburg hat jetzt ein Staudenbeet, damit es summt und brummt rund um die Kirche. Am Samstag konnte man in Diersburg bei der evangelischen Kirche ein reges Treiben beobachten, denn es wurde ein Staudenbeet angelegt. Die Idee dazu hatte Petra Gebhardt vom Umweltteam „grüner Gockel“ der Gemeinde. 

Mit Zertifikat

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Seit 2006 nimmt die Kirchengemeinde am Umweltmanagementsystem „grüner Gockel“ der Landeskirche teil und hat das Zertifikat einer umweltfreundlichen Kirchengemeinde. Im Sommer gab es dann ein sogenanntes interenes Audit, wo ein Vertreter des Büros für Umwelt und Energie aus Karlsruhe, die Gemeinde besuchte und sich vom Tun des Umweltteams überzeugte. Hierbei kam auch der Gedanke auf, dass man doch auch einmal rund um die Kirche noch etwas tun könnte, um die ökologische Vielfalt zu verbessern. Nicht lange dauerte es, und Petra Gebhardt stellte ihre Idee von einem Staudenbeet im Kirchengemeinderat vor. 

Dies fand auch Anklang und sogleich wurde der passende Platz an der Kirche gesucht und zu Erntedank bei den Gemeindegliedern um Erntedankspenden von Staudenwurzeln gebeten, die man dann bei der Kirche einpflanzen könnte. Es gab auch eine Liste mit bienenfreundlichen Pflanzen, die als Orientierungshilfe diente, damit vor allem keine giftigen Pflanzen gegeben werden. Die Resonanz war zusätzlich zu den Gaben von Obst und Gemüse groß und so konnte sich am Samstag eine Gruppe von sieben Helfern ans Werk machen und die Wurzeln einpflanzen und das Staudenbeet anlegen. 
Zuvor hatte Hans-Jürgen Gebhardt, Ansprechpartner für Umweltfragen in der Gemeinde, die Fläche gemäht. Man verzichtete hier bewusst auf das Umbrechen der Fläche, um zwischen den Pflanzen ausmähen zu können, bis diese etwas größer geworden sind. Es wurde eifrig gegraben, Dünger eingebracht, bewässert und eingepflanzt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und nun hoffen vor allem die Helfer, dass die Pflanzen auch anwachsen werden. Bei einem kleinen Imbiss und Gesprächen konnte man das Ergebnis bestaunen und auch den Gottesdienstbesuchern fiel am Sonntag sogleich die Veränderung an der Kirche auf.

Petra und Hans-Jürgen Gebhardt freuen sich über die gelungene Aktion und bedanken sich bei den Staudenspendern und den Pflanzhelfern, damit es bald summt und brummt an der Kirche – wenn die Stauden austreiben und hoffentlich reichlich blühen.

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