Aufträge vergeben

Stühle für "Steinberg-Halle" Durbacher Räte durften probesitzen

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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20. April 2019

©Gemeinde Durbach

Im Herbst dieses Jahres soll die neue »Steinberg-Halle« am Standort der ehemaligen Durbacher Turnhalle eingeweiht werden. Der Gemeinderat hatte in seiner jüngsten Sitzung deshalb gleich zwei wichtige Gewerke zu vergeben: den Auftrag für die Erstellung der Außenanlage samt Einrichtung der Parkplätze sowie die zukünftige Bestuhlung der Halle selbst sowie des Mehrzweckraums im Obergeschoss der Halle. 
 

Neun Fachfirmen hatten die Ausschreibungsunterlagen für die Außenanlage angefordert, fünf Firmen gaben ihr Angebot beim zuständigen Planer ab. Zwischen 372 000 Euro und 258 000 Euro erstrecken sich die Angebote. Die Gemeinderäte einigten sich einstimmig für die Vergabe der Arbeiten an das Fischerbacher Unternehmen Schätzle Bau zu einem Angebotspreis von 258 000 Euro. Auch bei dieser Gewerkvergabe war die derzeitige Hochkonjunktur in der Baubranche bemerkbar, da bei der Kostenplanung mit einer Auftragssumme in Höhe von 240 000 Euro geplant wurde. 

Weitaus intensiver beschäftigte sich der Rat mit der zukünftigen Bestuhlung. Anstatt einer öffentlichen Ausschreibung wurde von der Verwaltung eine sogenannte freihändige Vergabe durchgeführt.  

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Mehrere Produktlinien zweier Möbelhersteller hat die Verwaltung in den vergangenen Wochen intensiv nach folgenden Kriterien getestet: Sitzkomfort, Optik, Stapelbarkeit, Verarbeitung und Langlebigkeit und Preis. »Wir entschieden uns deshalb nicht für die günstigste Variante, sondern für langlebige Qualität«, so Bürgermeister Andreas König, der die ausgewählten Tischmodelle und Stühle im Gemeinderat vorstellte und die Räte probesitzen ließ. 

Einig war sich das Ratsgremium, keine Bestuhlung in der typischen Buche-Farbe anzuschaffen. »Die gilben mit den Jahren extrem nach und werden dann schmiergelb«, fasste König zusammen. Stattdessen votierte der Rat für dunkel gebeizte Stapelstühle und die dazu passenden stapelbaren Tische der Firma Hiller aus Kippenheim. Angeschafft werden sollen 450 Stühle und 70 Tische. Inklusive den Transportkarren und Tischwagen umfasst das Angebot ein Volumen in Höhe von 46 200 Euro, das einstimmig vom Rat abgesegnet wurde.

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