Erinnerungen an 1979 ausgetauscht

Tennisclub Schutterwald feierte seinen 40. Geburtstag im Zelt

Autor: 
Herbert Gabriel
Lesezeit 3 Minuten
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19. August 2019

Die bei der Jubiläumsfeier anwesenden Gründungsmitglieder des Tennisclubs Schutterwald. ©Herbert Gabriel

Der Tennisclub Schutterwald hat mit einem Fest den Jahrestag seiner Gründung vor 40 Jahren gefeiert. Statt Pomp und langatmiger Reden im Kreis seiner Mitglieder und Freunde in einem trotz des Regens gelungenen Rahmen.

Bei der Planung des Fests zur Erinnerung an die Vereinsgründung war klar, dass man nichts dem Zufall überlassen wolle – und schon gar nicht den Wetterprognosen.Zu Recht, denn als die Festivität begann, öffnete der Himmel seine Schleusen und die vorsorglich aufgebauten Zelte boten Platz für alle, die gekommen waren.

Unter ihnen viele Frauen und Männer, die bei der Gründung 1979 zugegen waren und dem Verein bis heute – als Mitglieder und in verantwortungsvollen Positionen – die Treue gehalten haben. Sie sind mit Urkunden und Präsenten bedacht worden. An sie richtete der aktuelle Vorsitzende Joe Krumhard die Bitte, sich daran zu erinnern, was damals Beweggrund für die Mitgliedschaft gewesen sei. Dieser Impuls sorgte noch lange für Gedankenaustausch und Gesprächsstoff und ließ Erinnerungen wach werden, die längst verschollen geglaubt waren.

Dank an Vereinsspitze

Dabei wurde an die Namen der Frauen und Männer erinnert, die die Vereinsgeschicke mehr als 39 Jahre verantwortlich mitgestaltet hatten. Für sie ergriff der Ex-Vorsitzende Erich Dresel das Wort und dankte dem aktuellen Führungsgremium, dass es nun an der Vereinsspitze stehe und im Ehrenamt die Vereinsgeschicke leite.

»Viele haben gefragt, warum das Vorstandsteam ein Jahr vor dem Jubiläum aufgehört hat«, so Dresel. Aber es sei an der Zeit gewesen, jungen Leuten die Verantwortung zu übergeben, was im Rückblick eine gute Entscheidung gewesen sei. »Danke Dir, Joe, und deinen Vorstandsmitgliedern, dass ihr die Verantwortung übernommen habt und den Verein in eine gute Zukunft führt«, so die Worte des Mannes, der beim Jubiläum vor zehn Jahren den erfolgreichen Vereinswerdegang als »dreifaches Zeichen der Vollendung« tituliert hatte.

Rackets geschwungen

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Die Feierlichkeiten hatten bereits am frühen Nachmittag begonnen, als sich Mannschaften des TuS Schutterwald, des Schützenvereins, des Musikvereins und des befreundeten TC Goldscheuer zum Schleifchenturnier getroffen und die Rackets geschwungen hatten. Ihr Einsatz ist mit Flüssigem und langanhaltendem Beifall belohnt worden.

Den erhielt auch Ralf Beathalter, der als Vorstand der Vereinsvorstände und in Vertretung von Bürgermeister Martin Holschuh dem Verein gratulierte und für sein Engagement dankte. Vor allem die exzellente Jugendarbeit zeichne ihn aus,  und sein Beitrag zur Vereinskultur Schutterwalds sei unverzichtbar.

Genug der Worte

Nun waren der Worte genug gewechselt und das Podest für Anne Blum reserviert. Die Schutterwälder Sängerin zeigte mit Titeln ihres Repertoires, dass sie zu Recht weit über die Gemeinde und Region hinaus als Interpretin gefühlvoller Titel einen Namen hat. 

Dem wollte der Clown Andy, ebenfalls ein Schutterwälder und lange im Europapark für Stimmung sorgend, nicht nachstehen und versetzte am Samstagabend mit seiner Gestik, Mimik und kunstvollen Ballonarrangements die Festgäste immer wieder ins Staunen, wofür sie mit Beifallsstürmen dankten.

So endete der offizielle Teil des Jubiläumsfests, was aber kaum einen Besucher veranlasste, das Areal zu verlassen. Denn es gab noch viel zu erzählen und zu erinnern. Und es wurde vereinbart, beim nächsten Jubiläum wieder auf das Vereinsgelände hinter dem Waldstadion zu kommen.

Info

Ehrung der Gründungsmitglieder

Die folgenden Gründungsmitglieder sind geehrt und mit Urkunden und Präsenten bedacht worden: Ewald Armbruster, Alfred Armbruster, Joachim Armbruster, Erich-W. Claudi, Brigitte Dresel, Kurt Fautz, Ralf Greber, Marliese Junker, Reinhard Junker, Michael Klein, Gisela Kloska, Helmut Kopitzke, Uwe Noe, Antonius Osswald, Rüdiger Puschke, Walter Schwarz, Erwin Siefritz, Peter Stickel, Klaus Weis, Thomas Weizenecker und Irma Zind.

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