Demo in der Offenburger Innenstadt

Tierschützer protestieren gegen Lebendtiertransporte

Autor: 
red/sb
Lesezeit 2 Minuten
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01. März 2021

Tierrechtsaktivisten haben am Samstag vor dem Offenburger Rathaus für ein Ende von Lebendtiertransporten in Drittländer demonstriert. ©Ulrich Marx

„Das ist Tierquälerei“: Bei einer Tierschutzdemo in der Offenburger Innenstadt am Samstag hat der Verein „Black Forest for Animals“ auf schlechte Zustände bei Lebendtiertransporten hingewiesen. 

Der Verein „Black Forest for Animals“ hat am Samstag nach einer coronabedingten Pause eine „Silent Line“ in der Offenburger Innenstadt veranstaltet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Ein Dutzend Tierrechtsaktivisten hielten dabei Plakate mit Aussagen wie „Stoppt Tiertransporte, das ist Tierquälerei“ oder „Mein Weg in den Tod ist die Hölle“ in den Händen.

Mit diesen Aussagen wollen sie auf die Lebendtiertransporte im Allgemeinen und die wieder stattfindenden Transporte nicht abgesetzter Kälber im Besonderen hinweisen, heißt es in der Mitteilung. Die Rednerin und Tierrechtsaktivistin Corina Schallwig klärte über die „furchtbaren Zustände dieser Transporte“ auf und verwies in diesem Zusammenhang auch auf „das Versagen der Politik, diese Transporte zu unterbinden“.

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„Die wenige Wochen alten, nicht abgesetzten Kälber, sind noch gar nicht in der Lage, aus Tränken, wie sie auf den Transportern vorzufinden sind, zu trinken“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Diese Tiere würden somit auf ihren Fahrten, die oft über Tage dauern, völlig unversorgt bleiben.

„Minister Peter Hauk schöpft die Möglichkeiten, die er hätte, um die Kälbertransporte, die von Bad Waldsee aus jede Woche ins Ausland gehen, zu unterbinden, nicht aus“, so Ralf Henneberg. „Wir Aktivisten fordern ein Ende der Lebendtiertransporte in Drittländer.“

Die Mitglieder des Vereins „Black Forest for Animals“ sehen laut Pressemitteilung auch Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in der Pflicht, das Thema Tiertransporte auf EU-Ebene anzugehen und voranzubringen. „Ansonsten macht sich jeder der genannten Verantwortlichen der Beihilfe zur Tierquälerei schuldig“, so die Tierrechtsaktivisten.

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