Barbara Kamm-Essig folgt auf Claudia Moosmann

Tourist-Info Nordrach unter neuer Leitung

Autor: 
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
20. September 2018

Nordrachs Bürgermeister Carsten Erhardt heißt die neue Leiterin der Tourist-Info, Barbara Kamm-Essig, im Rathaus-Team willkommen. ©Dietmar Ruh

Die personelle Besetzung in der Tourist-Information Nordrach hat sich verändert: Für Claudia Moosmann hat seit dem 15. September Barbara Kamm-Essig die Leitung der Abteilung im Rathaus übernommen, ihr zur Seite steht Inka Kleinke-Bialy. Im Oktober stößt auch Michaela Neuberger zum Team.

Neue Gesichter in der Tourist-Information Nordrach: Seit dem 15. September leitet Barbara Kamm-Essig (49) die Anlaufstelle für Touristen direkt beim Rathaus. Sie folgt auf Claudia Moosmann, die auf eigenen Wunsch Nordrach nach rund drei Jahren wieder verlässt. »Frau Moosmann verlässt uns leider, da sie sich einen Traum erfüllen möchte und auf einem Kreuzfahrtschiff tätig sein wird«, nennt Bürgermeister Carsten Erhardt die Gründe für den Wechsel. Die Gemeinde schrieb die Stelle aus und wurde im Ort fündig.

Barbara Kamm-Essig dürfte vielen seit 2009 als Gemeinderätin Nordrachs bekannt sein und auch als Mitinitiatorin der Genossenschaft »Saftladen«, die regionale Spezialitäten herstellt und vermarktet. Aus dem Gemeinderat wird die Nordracherin ausscheiden, da die Gemeindeordnung es nicht erlaubt, wenn Gemeinderäte gleichzeitig in leitender Funktion für die Gemeinde tätig sind. Der Wechsel erfolgt am 8. Oktober, Klaus Spitzmüller wird als Gemeinderat der Freien Wähler nachrücken. Der »Saftladen« ist zwischenzeitlich in private Hände übergegangen.

Barbara Kamm-Essig ist vom Fach. Sie studierte in Heilbronn Verkehrs-BWL mit Schwerpunkt Tourismus. Ihre erste Stelle war beim Verband baden-württembergischer Omnibusunternehmer, wo sie für den Bereich Tourismus zuständig war, Unternehmen beriet und auch neue Zielgruppen generierte. 

- Anzeige -

Ähnliche Tätigkeiten hatte sie anschließend bei der Gütergemeinschaft Bus-Komfort (GBK), als es darum ging  die höherwertigen Reisebusse  mit ebenso niveauvollen Destinationen zu verknüpfen. Als sie 2001 nach Nordrach zog, arbeitete sie freiberuflich für die GBK weiter und gab auch Seminare. Parallel dazu machte sie eine Ausbildung als Tierheilpraktikerin und arbeitete in diesem Beruf. Barbara Kamm Essig ist verheiratet und hat drei Kinder.

Bereits viele Ideen

»Ich wurde positiv aufgenommen«, freut sie sich. Die neue Tourist-Info-Leiterin hat auch schon einige Ideen für ihre Arbeit, möchte viele touristische Ebenen bespielen und Schwerpunkte auf Erlebnisveranstaltungen und Kultur legen. Auch das Puppenmuseum, das ebenfalls in ihre Zuständigkeit fällt, möchte sie mehr in den Fokus rücken.

Der Leiterin der Tourist-Info zur Seite steht Inka Kleinke-Bialy aus Zell a. H. als Teilzeitkraft. Im Oktober wird noch eine dritte Mitarbeiterin zum Team stoßen: Auch Michaela Neuberger aus Oberharmersbach wird mit einer 50-Prozent-Stelle in der Nordracher Tourist-Info mitarbeiten. Neuberger ist überörtlich bekannt durch Veranstaltungen wie Erzählabende oder Sagenwanderungen. Dies wird sie auch weiterhin machen; von ihrer Erfahrung möchte aber auch Nordrach profitieren, wie Bürgermeister Erhardt erklärt.

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeigen
  • 13.05.2019
    »Schöne Zeit« – der zeitlose Weingenuss
    Fruchtig, farbenfroh und voller Lebensfreude – so zeigt sich der neue »Schöne Zeit«-Weißwein der Durbacher WG. Der Name ist Programm und steht für zeitlosen Genuss für jedes Alter – aus dem Herzen des Durbachtals.
  • 09.05.2019
    Experten von Steinhof Fitness in Oberkirch beraten
    80 Prozent der Deutschen haben Rückenschmerzen - viele sogar chronisch. Ursache dafür ist in den allermeisten Fällen eine mangelnde oder falsche Bewegung. Die Experten von Steinhof Fitness in Oberkirch zeigen, wie Rückenschmerzen künftig der Vergangenheit angehören können - und beraten kostenlos.
  • 07.05.2019
    Mitgliederversammlung
    Es war eine geheime Abstimmung beim SV Berghaupten. Doch danach stand fest: Die Führungsmannschaft bleibt bis 2021 im Amt. Robert Harter wurde erneut die SVB-Präsidentenwürde zuteil.  
  • 01.05.2019
    Relaxen und Genießen im Renchtal
    Das neugestaltete Ringhotel Sonnenhof in Lautenbach im Renchtal begrüßt seine Gäste mit einer einzigartigen Kulisse am Fuße des Schwarzwaldes. Ob im Restaurant, bei den Spa-Angeboten, für Tagungen oder Hochzeiten – der Sonnenhof ist die ideale Adresse zum Relaxen und Genießen.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

vor 7 Stunden
Weltbienentag
Gestern wurde auf dem Burda-Gelände der Bienenerlebnisgarten eingeweiht: Rund 2000 Stauden sowie Zwiebeln und Saaten wurden ausgebracht, damit Wildbienen Nahrung finden. Weil viele nicht besonders weit fliegen, wurde auch eine Vielzahl von Nisthilfen angebracht.
vor 8 Stunden
Sportliche Erfolge
In der Jahreshauptversammlung des Vereins Karate-Dojo Offenburg standen die turnusmäßigen Wahlen im Mittelpunkt. Kassenwartin Ingrid Kirchberg verwies auf eine stabile Finanzstruktur des Vereins. Anja Kirchberg ist die jüngste Trägerin des dritten Dan im Land.
vor 8 Stunden
47.700 Wahlberechtigte im Oberzentrum
Die 47.700 Wahlberechtigten in Offenburg sind am Sonntag bei der Europa-, Kreistags- und Gemeinderatswahl gleich dreimal gefordert. In den elf Ortsteilen kommt auch noch die Wahl des Ortschaftsrats dazu. Die städtischen Wahlleiter erklären, wie man den Überblick behält – und wann es Ergebnisse gibt...
vor 9 Stunden
Alle sind im Tomatenfieber!
Für ihr Tomatenprojekt sind die Garten-AG sowie die vierte Klasse der Fessenbacher Hubert-Burda-Grundschule mit dem ersten Platz des bundesweiten Schülerwettbewerbs zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung unter dem Motto »Echt KUH’L« in ihrer Altersklasse ausgezeichnet worden.  
vor 9 Stunden
Zum 150-jährigen Bestehen in Windschläg
Windschägs Männergesangverein hat zu seinem 150-jährigen Bestehen der Gemeinde ein altes, neu renoviertes Backhaus geschenkt, das nun auf dem Grillplatz steht. Besucher können es mieten. Oberbürgermeister Marco Steffens probierte erste Flammenkuchen.
vor 9 Stunden
Aufstieg in die Baden-Württembergische Oberliga
Die Handballer des TuS Schutterwald sind nach ihrem Aufstieg in die Oberliga am Freitag von Bürgermeister Martin Holschuh empfangen worden. Wenn die Gemeinde auch kein goldenes Buch hat, durften die Sportler sich in einem Dokument verewigen – und bekamen 2500 Euro.
vor 11 Stunden
Nach Sanierung
Die Ortschaft Bermersbach hat Grund zur Freude: Mit der Maiandacht wird heute, Dienstag, ab 17.30 Uhr nicht nur die Gottesmutter geehrt, sondern auch die vom Förderverein Bermersbach ehrenamtlich sanierte Strohbacher Kapelle gefeiert.  
vor 15 Stunden
Tempo runter
Die SPD-Gemeinderatsfraktion stellt den Antrag, eine Tempo-30-Zone in der Schutterwälder Straße einzurichten. Es solle ab dem Norma-Kreisel bis zum B1-Kreisel/ Kreuzschlag gelten. Das teilt sie in einem Schreiben an Oberbürgermeister Marco Steffens mit.
vor 16 Stunden
Wahlprüfstein zur Kommunalwahl
Der Verkehr ist zu einer Geißel in den Städten und Ortschaften geworden. Darunter leidet auch Hohberg. Der Gemeinderat ringt regelmäßig mit diesem Problem. Versuche, den Verkehr nach eigenen Vorstellungen zu regeln, scheitern oft an den rechtlichen Vorgaben ... Wir fragten zur Kommunalwahl am 26....
vor 16 Stunden
Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl
Der Straßenverkehr belastet Schutterwald – der Durchgangsverkehr, der innerörtliche und der ruhende ebenso. Der Gemeinderat hat sich in vielen Sitzung Gedanken gemacht, wie man die Situation entschärfen kann. Oft scheiterte er am engen Korsett der gesetzlichen Bestimmungen. Wir fragten zur...
vor 18 Stunden
Viel Interesse an Autosalon
Trotz Dieselskandal und Abgasaffäre ist das eigene Auto noch immer Deutschlands beliebtestes Fortbewegungsmittel. Gut besucht war deshalb am Samstag auch der Offenburger Autosalon in der Innenstadt. Zehn  Autohäuser zeigten ihre neuesten Modelle – ein Blickfang nicht nur für Autofans.  
vor 19 Stunden
Offenburg
Ein Mann wurde von der Polizei angehalten, weil er während der Fahrt telefonierte. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass weder er noch seine sieben Mitfahrer eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland hatten. Nun wurde er verurteilt.