Offenburg

Trautermin im Netz reservieren

Kirsten Pieper
Lesezeit 2 Minuten
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21. Januar 2015

Standesbeamtin Andrea Braun im Trauzimmer des Historischen Rathauses. ©Ulrich Marx

Hochzeitstermine können beim Standesamt Offenburg seit Kurzem im Internet abgefragt werden. Wenn ein passendes Datum gefunden ist, kann es sogar reserviert werden. Die Resonanz auf dieses Angebot ist gut, sagt Standesbeamtin Andrea Braun. Die 27-Jährige rechnet damit, dass bald 70 Prozent aller Termine online gebucht werden.

Hochzeitsfeiern gewinnen immer mehr an Bedeutung. Das ist zumindest die Beobachtung von Standesbeamtin Andrea Braun. Und damit die Lokalität, die Gäste, die Band und der Fotograf rechtzeitig synchronisiert werden können, spielt vor allen Dingen der Termin eine wichtige Rolle. Die Stadt Offenburg erleichtert Paaren nun die Suche nach dem passenden Datum, indem sie die Möglichkeit anbietet, im Internet nach freien Terminen  zu schauen und diese dann gleich verbindlich zu reservieren. »Bisher war das nur telefonisch zu unseren Öffnungszeiten möglich«, sagt Standesbeamtin Braun. Da aber die Paare meistens am Abend oder am Wochenende überlegen, wann der passende Zeitpunkt für ihr großes Fest ist, sei die Absprache bisher etwas aufwändig gewesen, räumt sie ein.

Seit Ende des Jahres ist nun der Traukalender auf der Internetseite der Stadt Offenburg freigeschaltet. Und die Resonanz ist gut: »Allein über die Feiertage haben sich mehr als zehn Paare für einen Hochzeits¬termin in Offenburg angemeldet«, sagt Braun. Sie rechnet damit, dass das Angebot künftig immer mehr Heiratswillige annehmen. »In einigen Jahren werden 70 Prozent der Termine online vorgemerkt«, schätzt sie.

Offenburg war nach Friedrichshafen die zweite Stadt bundesweit, die dieses Angebot zur Verfügung stellt. Mittlerweile sei auch Kassel gefolgt. Das Programm hat die Stadt laut Braun für 7500 Euro von der Firma ITX aus Konstanz erworben. Für die Datenübertragung werden pro Monat noch einmal 40 Euro fällig. Eine Investition, die sich lohnt, findet Braun.

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Ist der Termin reserviert, wird trotzdem ein persönliches Vorgespräch vereinbart. Denn schließlich möchte sich Braun auch auf die Wünsche der Paare einstellen.

In Offenburg arbeiten insgesamt sieben Standesbeamte. Neben den Ortsvorstehern haben auch Fachbereichsleiter Michael Hattenbach und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner das Recht, Trauungen zu schließen. Nötig ist der Besuch eines speziellen Lehrgangs. Und in Ausnahmefällen schließt auch Edith Schreiner den ewigen Bund fürs Leben, wie zuletzt im April 2013.

 

Kontakt: Der Traukalender und weitere Infos befinden sich auf der Internetseite www.stadt-offenburg.de / Trauungen. Infos auch unter •0781/82 22 34 oder per E-Mail an heiraten@offenburg.de.

Hintergrund

Drei Orte, wo sich Paare in Offenburg das Ja-Wort geben können

Für eine Trauung im Zentrum von Offenburg gibt es drei Möglichkeiten. Neben dem Trauzimmer im Historischen Rathaus, dem Billet’schen Schlösschen und dem Vinzentiusgarten können sich Paare auch in allen Ortsverwaltungen das Ja-Wort geben. Termine in den Ortschaften sind direkt vor Ort zu erfragen.

Billet’sches Schlösschen: 20 Sitzplätze und weitere Stehplätze sind vorhanden. Für einen anschließenden Sektempfang im Bürgerpark können kostenlos Stehtische und Gläser ausgeliehen werden. Es wird keine zusätzliche Raummiete für die Trauung erhoben. Ein Abspielgerät für Musik steht bereit.

Trauzimmer im Historischen Rathaus: Es sind etwa zwölf Sitzplätze und wenige Stehplätze vorhanden (Raumgröße: 20,96 m2). Für die Eheringe liegt ein Ringkissen bereit. Musik kann auf einem Gerät abgespielt werden.

Vinzentiusgarten: Im Sommer die besondere Lokalität in Offenburg ist das grüne Trauzimmer, in dem man sich seit 2013 trauen lassen kann. Dort stehen etwa 30 Sitz- und zahlreiche Stehplätze zur Verfügung. Neben den Verwaltungsgebühren – das sind 40, samstags 100 Euro – fallen beim Vinzentiusgarten zusätzlich Kosten von 220 Euro für den besonderen Aufwand an.

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