Vision: Spülen ohne Wasser

Umweltminister Franz Untersteller bei Hobart zu Besuch

Autor: 
Sandra Biegert
Lesezeit 2 Minuten
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27. Juli 2018

(Bild 1/2) ©Ulrich Marx

Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg, und Thomas Marwein, Lärmschutzbeauftragter der Landesregierung, waren zu Besuch beim Spülmaschinenhersteller Hobart in Offenburg. Ihnen wurde das Unternehmen und das Produktionswerk vorgestellt.
 

Welche umweltschonenden Innovationen es im Bereich der Spültechnik gibt, wurde Umweltminister Franz Untersteller und dem Offenburger Landtagsabgeordneten Thomas Marwein  (beide Bündnis 90/Die Grünen) bei Hobart  gezeigt. 

Die beiden Geschäftsführer Axel Beck und Manfred Kohler stellten ihren Gästen das Unternehmen vor. So würden alle Hobart-Serien weltweit (außer für den amerikanischen Kontinent und China) in Offenburg produziert. Am Standort gebe es rund 700 Mitarbeiter, in Deutschland insgesamt etwa 1000 und weltweit 6900 Angestellte. Die Firma bediene mit ihren Produkten Branchen wie die Gastronomie, Hotellerie, Bäckereien und Metzgereien, Catering, industrielle Reinigungen, den Kreuzfahrtbereich und Airline-Catering. 

»Für einen normalen Haushalt sind unsere Maschinen nicht geeignet«, sagte Beck. »Sie erfüllen ganz andere Anforderungen. Das Geschirr muss innerhalb von drei Minuten sauber sein, es geht um Schnelligkeit.« 

Verbrauch senken

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Die Vision des Unternehmens: »Spülen ohne Wasser.« Harald Disch aus der Abteilung für Forschung und Entwicklung erklärte Untersteller und Marwein: »Wir streben nach den geringsten Betriebskosten beim Wasser-, Energie- und Chemieverbrauch.« Hobart entwickle dafür platzsparende und raumeffiziente­ Lösungen, Dampf-Spülungen zum Wassersparen oder Energierückgewinnungssysteme für ihre Produkte. Die neueren Maschinen verfügen laut Disch auch über eine Wifi-Verbindung, sodass man sich Meldungen zum Betrieb, Verbrauch und Fehler an der Maschine auf das Smartphone senden lassen kann.

Disch machte noch auf die Problematik von Einweggeschirr aufmerksam, und dass reguläres Mehrweggeschirr viel kostengünstiger sei. Untersteller konnte dem beipflichten: »Auch Strohhalme sind überflüssig. Das ist eigentlich eine Kleinigkeit, aber da fängt es an. Bei den Kaffee­bechern ›to go‹ ist es genauso, wir sollten zurück zu einem Mehrwegsystem.«

Erweiterung geplant

Untersteller und Marwein wurden auch durch das Produktionswerk geführt. Viele Arbeitsschritte werden hier noch per Hand erledigt. Aktuell beträgt die Produktionsfläche laut Hobart 21 000 Quadratmeter. Eine Erweiterung auf 38 000 Quadratmeter sei derweil bereits abgesegnet, der Baubeginn auf 2019 angesetzt. 

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