Offenburg

»Unikat« begeisterte beim Benefizkonzert des Kiwanis-Clubs

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 3 Minuten
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03. Mai 2017

(Bild 1/2) ©Stephan Hund

Ob »Barbie Girl«, »Paula« oder »Green Green Grass of Home«: Abwechslungsreich und unterhaltsam war das Benefizkonzert des Kiwanis-Clubs am Wochenende. Dafür sorgten »Unikat« und Freunde.
 

Mit Musik, Tanz und gar einem Mandolinenchor begeisterte die Formation »Unikat« mit ihren Freunden am Samstag beim Benefizkonzert des Kiwanis-Clubs. Das indianische Wort Kiwanis bedeutet so viel wie »Ausdruck der eigenen Persönlichkeit«, das Ziel des Service-Clubs ist das Wohl der Kinder in der Welt. 

Präsident Sönke Weidt präzisierte in seiner Begrüßung: »Der Kiwanis Club Offenburg hat sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.« 

Dafür Mittel zu erwirtschaften, war der Zweck des Benefizkonzerts mit »Unikat« und Freunden in der Reithalle. Die Zuhörer kamen, um etwas Gutes zu tun – vor allem aber, um bestens unterhalten zu werden.

Wer Pianist Armin und Sängerin Gaby Heuberger als »Unikat« kennt, der weiß, dass bei ihren Auftritten die Musik von ganz viel Show und Spaß umrahmt wird. So auch diesmal: Die Mädels von den »NB Teens« der Narrenzunft Zell-Weierbach boten tolle Tanzeinlagen, und Bühnen-Urgestein Jess Haberer ergänzte das Programm, das sich ausgesprochen vielseitig entfaltete. Die Klammer bildeten mit »In Zaire« und »Iko Iko« zwei Rhythmus-und-gute-Laune-Bomben. 

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Dazwischen lagen so unterschiedliche Themen und Stile wie das quietschbunte Lob des Hedonismus »Barbie Girl« oder »Paula« von Haindling, ein Song, der genau diese materialistische Geisteshaltung beklagt – in der Unikat-Version uff Badisch. Mit einer Mischung aus Fusion und Dekonstruktion, gebastelt aus »Babitschka« und »Kalinka« von Gaby Heuberger und Jess Haberer, entließen die Künstler ihr Publikum in die Pause.

Einige Soli

Danach bildete »Sweet Georgia Brown« die Bühne für ein wahres Feuerwerk an kleinen feinen Soli für die Instrumentalisten. Saxofonist Bernd Kasper, Armin Heuberger am Piano, Percussionist Armin Cybulla und Bassist Uwe Sayer stellten ihr Können vor. 

Beim Kraftwerk-Song »Das Model« boten die »NB Teens« eine tolle Show, genau wie wenig später beim fröhlichen »Papa Loves Mambo«, wo »Papa« Jess Haberer begeistert mitzuhalten versuchte. 
Zuvor hatte er bei »Green Green Grass of Home« die Schönheit der Heimat besungen, umrahmt von einem berührenden Sopransaxofon-Solo. Sowohl mit einer deutschen Version von »Que Sera, Sera« als auch mit der Mafia-Parodie »Heiße Nächte in Palermo« zauberten die Interpreten reinen Spaß und tolle Musik auf die Bühne, letzteres Werk wurde übrigens von einem Mandolinenchor umrahmt, den die Zuhörer nach Anleitung der vor Ideen immer übersprudelnden Showfrau Gaby Heuberger intonierten.

Fazit: Kiwanis macht die Welt auf viele Arten lebenswerter, nicht nur durch die Spenden, sondern auch schon beim Sammeln derselben. Kaum ein Zuschauer ging nach diesem Konzert nicht mit einem Lächeln und einem Liedchen auf den Lippen nach Hause.
 

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