Gute Bilanz der vier Festtage

Unterharmersbacher Kilwi war rundum gelungen

Autor: 
Traudel Siener
Lesezeit 3 Minuten
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12. September 2018

Das Organisationsteam der Kilwi, Untere Reihe von links Tobias Riehle, Sven Bühler und Michael Hirt. Hinten Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner, Stefan Schwarz, Helmut Stelzer, Norbert Laifer, 2. Vorsitzender Martin Schwarz und Manuel Brosemer. ©Traudel Siener

Bei der Kilwi mit dem herrlichen Spätsommerwetter strahlten die Verantwortlichen des FV Unterharmersbach mit der Sonne um die Wette. Denn Hochbetrieb und ein volles Festzelt über alle vier Kilwitage bescherten nicht nur volle Kassen, sondern bescheinigte den vielen Helfern des FVU augenscheinlich, dass die Mühen sich gelohnt hatten. 

Festwirt Michael Hirt und der Zweite FVU-Vorsitzende Martin Schwarz bilanzierten: »Die Zahlen sehen sehr gut aus.« Die Aussage wurden durch den Rekordbesuch am Samstagabend mit rund 1100 Besuchern und die Tatsache unterstrichen, dass es am Montag gegen 19 Uhr  trotz des großzügig kalkulierten Einkaufs die halben Hähnchen »aus« waren.  

Zum »guten, soliden Ergebnis«, so Michael Hirt, trug bestimmt auch der Kilwimontag bei, denn das Festzelt war tagsüber bis spät in die Nacht voll besetzt. Viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, um die traditionellen Freifahrten der Gemeinde auf Karussell und Autoscooter sowie die Spiele bei der Kinderbelustigung des Kindergartenteams der »Kleinen Wolke zu genießen. Ebenfalls traditionell trafen sich die örtlichen Betriebe mit ihren Mitarbeitern beim Handwerkervesper. Auch die Mitarbeiter der Stadt feierten den Kilwiausklang mit.  

 
Das Seniorenzentrum St. Gallus hatte für Bewohner einen Besuch bei der Kilwi organisiert und abends kam auch der Gemeinderat von Oberharmersbach zum Kilwiausklang ins Festzelt. Doch alles geht vorbei und schon nachts um zwei Uhr begann der Festzeltabbau. 

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150 Helfer im Einsatz

Niklas Becker und Stefan Schwarz hatten den Personalplan für die sechs Thekenschichten ausgetüfelt. Über 150 Helfer waren oft mehrmals an den vier Tagen im Einsatz. Für Plakate und Werbung im Internet hatten die Brüder David und Sven Bühler gesorgt. Im Dauereinsatz war auch der Kassenchef Tobias Riehle.

Auch die Ortsverwaltung zeigte sich mit der Kilwi voll zufrieden. Ortsvorsteher Hans-Peter Wagner: »Der FVU hat wieder tolle Arbeit geleistet. Dieses Lob gilt auch für die Sportkegler im kleinen Zelt bei der Schwarzwaldhalle sowie für die Feuerwehr, die im und vor dem Gerätehaus bewirtete.« Auch Marktmeister Clemens Schilli hatte trotz des engen Zeitplans wieder einen perfekten Plan für die Stände der 160 Händler aufgestellt, unterstützt von Yvonne Chrobok und Lisa Willmann. Lobend hob auch der Ortsvorsteher hervor, dass die Polizei kein einziges Mal einzugreifen brauchte. Ebenfalls freute den Ortsvorsteher, dass über die ganze Kilwi keinen einzigen Beschwerdeanruf wegen Ruhestörung gegeben hatte. 

Daher sah Wagner auch großzügig darüber hinweg, dass am Sonntagvormittag Autofahrer die Sperrgitter wegschoben und einfach über die Behelfsbrücke in den Kurgarten fuhren, um dort ihre Fahrzeuge abzustellen. Wagner: »Die neue Brücke hat ihre Feuertaufe bestanden und alle fanden für ihre Fahrzeuge noch ein schattiges Plätzchen.«

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