Offenburg

Unwetter trübte Partylaune

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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03. Juli 2012
Markus Vollmer

Markus Vollmer

Der Gewittersturm am Samstagabend beendete abrupt die Open-Air-Party zum 50. Geburtstag der Faustballer. Ein großes Festzelt machte sich durch den Sturm selbständig und landete direkt auf dem Grillzelt. Der Feuerwehreinsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

Ortenberg. Sonntagmorgen, kurz nach 11 Uhr. Außer den Lkw-Spuren, verursacht durch das Einsatzfahrzeug der örtlichen Feuerwehr, war auf der Festwiese zwischen dem Pumphäusle und der Schlossberghalle nur noch wenig zu sehen. »Den für heute geplanten Faustballspieltag haben wir abgesagt, bis jetzt liefen bei uns noch die Aufräumarbeiten«, erklärte Kai Isenecker von der Faustball-Abteilung des TV Ortenberg.

Eigentlich wollten die Faustballer am Wochenende über zwei Tage ihren 50. Geburtstag mit einem Open-Air und einem großen Faustballspieltag der Verbandsliga Baden feiern. Aber nach einem perfekten Auftakt am Samstagabend bei sommerlichen Temperaturen und einem idyllisch eingerichteten Gelände mit zwei Festzelten und mehreren Lounges brach sprichwörtlich die Sintflut über den Festplatz nieder.

Zehn Meter in der Luft

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Das über 15 Meter lange Zelt wurde durch eine Sturmböe aus der Verankerung gerissen und direkt auf das zehn Meter entfernte Küchengrillzelt geschleudert. »Gott sei Dank: Alle Menschen konnten sich noch ins feste Gemäuer retten«, gab TV-Vorstandsmitglied Dieter Harter eine erste Zwischenbilanz kurz nach dem Unglück.

Während die Besucher sich erstmals in einem Lagerraum der Schlossberghalle verschanzten, beschädigte der Sturm nicht nur das Zelt, sondern auch Gestänge und einige Gerätschaften. Auch die Musiker von »B.i.l.d.«, die zwar musikalisch den Besuchern noch einheizen konnten, aber bei der bester Partystimmung durch das Unwetter unterbrechen mussten, kamen mit einigen Sachschäden, aber ohne körperliche Blessuren davon.

»Das sah aus wie auf einem Schlachtfeld«, berichtete Kai Isenecker am Sonntagmorgen. Nicht nur die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr packten danach bei den ersten Aufräumarbeiten mit an, sondern auch die Besucher.

»Das war mehr als Glück, dass niemand verletzt wurde«, sagte auch Bürgermeister Markus Vollmer, der beim Unglück ebenfalls vor Ort war. »Das kam alles sehr schnell über uns.«

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