Rente und neuer Pfarrer

Viel Gesprächsstoff beim Ü80-Treff in Altenheim

Autor: 
Alexander Bühler
Lesezeit 2 Minuten
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24. September 2018

©Alexander Bühler

»Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen« war das Motto des jüngsten ökumenischen  Ü-80-Treffs im Mehrzweckraum der Kindertagesstätte Regenbogen. 
Es freute die älteren Menschen, sich am Donnerstagnachmittag über Alltägliches, Freuden und Sorgen austauschen zu können.
 

Zu Beginn des Treffs unterhielten die Kindergartenkinder um Erzieherin Julia Brookins die rund 50 rüstigen Frauen und Männer mit einem Fingerspiel. 

Seit Oktober 2011 treffen sich die älteren Menschen, die vor allem aus den Neurieder Ortsteilen kommen, einmal monatlich. »Ich habe heute eine Stunde vor Beginn des Treffs die Tische gerichtet und den Kaffee gemacht«, erläuterte Hildegard Kopf vom Helferteam. Ihr stand Claudia Kaiser vom Kirchengemeinderat zur Seite.  Sie versorgte die Besucher mit Kaffee und Kuchen und reichte ihnen Laugenbrezeln.

Antwort: Suppenkasper

Zudem machte Claudia Kaiser mit den älteren Menschen ein Ratespiel, eine sogenannte Kopf-Gymnastik. So lautete zum Beispiel eine Frage: »Welche Kinderbuchgestalt kritisiert das Essen?« Die richtige Antwort lautete: »Der Suppenkasper.« Eine weitere Frage war: »Was ist eine bekannte Heilpflanze?« Die Teilnehmenden wussten, dass es die Ringelblume ist.

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Freilich wurde beim Seniorennachmittag, der unter der Leitung von Pfarrer Hans-Rudolf Pfisterer stand, auch eifrig aus dem Liederbuch der ökumenischen Seniorenbegegnung Altenheim-Müllen gesungen. Das Motto des Nachmittages war, dass Oma und Opa den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können. Sprich: dass Menschen aufgrund vieler Ablenkungen das Naheliegende übersehen.

»Wir kommen seit vier Jahren zum Ü-80-Treff«, erzählte Ernst König, der mit seiner Gattin Helga gekommen war. Obwohl Helga erst 78 Jahre alt ist, durfte sie trotzdem ihren Ehemann begleiten. »Ich bin seit 24 Jahren Rentner, trotzdem ist mir nicht langweilig«,  erzählte der ehemalige Straßenbauer im Gespräch mit unserer Zeitung. Der 84-Jährige hält mit seiner Frau einige Hühner. Zudem verbringt das Ehepaar viel Zeit mit der Gartenpflege.

Zu den Gesprächsthemen beim Ü-80-Treff gehörte die Höhe der Rente. Aber es wurde auch über Geschehnisse in Neuried, wie beispielsweise über den neuen Pfarrer Gerald Koch, gesprochen. Wie herauszuhören war, sind die Senioren froh, einen sympathischen Gottesdiener bekommen zu haben.

 INFO: Zum Abschluss wurde auf das Herbstfest verwiesen, das am Donnerstag, 18. Oktober, von 14.30 bis 17.30 Uhr wieder im Mehrzweckraum des Kindergartens stattfindet. 

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