Felder und Wiesen extrem stark mit Fäkalien verunreinigt

Viele meiden die Toiletten am Autobahnparkplatz »Unditz«

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 2 Minuten
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07. Dezember 2017

Toiletten auf dem Autobahnparkplatz »Unditz« werden gemieden, stattdessen die Felder bevorzugt. ©Redaktion

Handeln tut dringend Not am Autobahnparkplatz »Unditz«. Wie Ortsvorsteher Eble in der Sitzung des Schutterzeller Ortschaftsrats vortrug sind Wiesen und Felder dort extrem von Fäkalien verschmutzt. Ein Zaun soll Abhilfe schaffen.
 

Zur letzten Sitzung in diesem Jahr konnte der Schutterzeller Ortsvorsteher Thomas Eble (FW) neben seinen Räten sieben Zuhörer begrüßen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass man den Sitzungstag ausnahmsweise auf den Dienstag verlegt habe. 
Damit wollte er Mitgliedern des Ortschaftsrates Gelegenheit geben, an der Preisverleihung des Wettbewerbs »Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft«, am darauf folgenden Mittwoch im Renchener Ortsteil Ulm teilzunehmen. Bekanntlich hat Schutterzell bei diesem Wettbewerb den zweiten Platz belegt.
Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Zustandsbericht des Ortsvorstehers den Autobahnparkplatz »Unditz« betreffend, dessen Westseite auf der Gemarkung von Schutterzell liegt. Hintergrund war dabei, dass es durch die Benutzer des Parkplatzes trotz des vorhandenen Toilettenhauses zu starken Verunreinigungen auf den anliegenden Wiesen und Feldern kommt. 

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Ein Zaun soll her
Eble bewies dies durch eine Reihe von Aufnahmen rund um das Gelände. Diese Hinterlassenschaften seien vor allen Dingen in den Sommermonaten für die betreffenden Grundstückseigentümer nicht mehr tragbar. Deshalb schlug er die Errichtung eines Zaunes, wie auf der Ostseite auf dem Gelände von Schuttern, vor.
In diesem Zusammenhang habe er bereits Verbindung mit dem Regierungspräsidium Freiburg aufgenommen. Hier wurde ihm jedoch mitgeteilt, dass für die Unterhaltung der Autobahn und der dazu gehörenden Parkplätze der Bund zuständig sei. Erreicht habe er lediglich, dass die Toilettenanlage inzwischen zweimal täglich gereinigt wird, was aber nicht den erforderlichen Erfolg gebracht hätte. Zäune zur Abgrenzung würden jedoch grundsätzlich von Kommunen oder privaten Initiativen errichtet.
An Hand dieser Sachlage stellte Eble zur Diskussion, ob man nun die Angelegenheit auf sich beruhen lassen oder weitere Schritte unternehmen wolle. Wolfgang Hügli (FW) ging nochmals auf die Verunreinigungen ein. Man könne sie auf keinen Fall hinnehmen und müsse weitere Schritte unternehmen. Außerdem wies er darauf hin, dass das, was auf der Ostseite für Schuttern möglich wäre, auch für Schutterzell gelten müsse. 
Das entsprach auch der Meinung von Klaus Hasis (FW) und Joachim Eichner (CDU), der zusätzlich vorschlug, das Landratsamt mit ins Boot zu holen.
Einstimmig folgte daher der Rat dem Vorschlag des Ortsvorstehers, sich weiterhin grundsätzlich auf eine Abgrenzung des Parkplatzes durch einen Zaun einzusetzen, wobei man weitere Schritte überlegen will.

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