Ehrenamtspreis an Ehepaar Bohn

Voba verleiht "Herzenssache"-Preis

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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28. November 2017

Der »Herzenssache-Preis« der Volksbank in der Ortenau ist überreicht worden. Auf dem Foto (von links): Vorstandschef Markus Dauber mit Roswitha und Fridolin Bohn, die ehrenamtlich Hospizarbeit verrichten. ©Volker Gegg

Die Volksbank in der Ortenau hat im Rahmen des Kundenforums den Ehrenamtspreis »Herzenssache« vergeben: Roswitha und Fridolin Bohn helfen seit 17 Jahren Menschen dabei, Abschied zu nehmen. Die Jury wählte sie unter 40 ehrenamtlichen Projekten aus. Insgesamt wurden 20 000 Euro Preisgelder vergeben.

Spannend und aufregend wie ein Krimiabend gestaltete sich der Donnerstagabend für die drei Finalisten der diesjährigen Verleihung des Ehrenamtspreises »Herzenssache« der Volksbank in der Ortenau. 40 Projekte im Geschäftsgebiet des Kreditinstituts standen in diesem Jahr zur Wahl bei der zweiten Verleihung des höchstdotierten Ehrenamtspreises in Baden-Württemberg. Insgesamt 20 000 Euro wurden in diesem Jahr an verschiedene Projekte ausgeschüttet, nur die ersten drei Ränge wurden ausgespart. 

Deren drei Delegationen saßen währen des Mitglieder- und Kundenforums in den Sitzreihen und warteten sichtlich angespannt darauf, dass Vorstandssprecher Markus Dauber und Moderator Markus Knoll endlich das bis dato gut gehütete Geheimnis verkündeten: Den »Herzenssache«-Ehrenamtspreis 2017, verbunden mit einem Preisgeld von 5000 Euro erhielt das Ehepaar Roswitha und Fridolin Bohn für das Projekt »Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen direkt bei den Menschen zu Hause«. Das Projekt habe die Jury überzeugt, betonte Dauber. »Dass Menschen sich in einer selbstlosen, aufopferungswilligen Art und Weise für andere schwerstkranke Menschen einsetzen, sie auf dem letzten Weg liebevoll begleiten, ist ein großes, ja unbezahlbares Geschenk.« 

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Seit 17 Jahren sind die Bohns unermüdlich in ihrer Herzensangelegenheit aktiv und für die Menschen da – zur Tages- oder Nachtzeit. Sichtlich stolz und gerührt nahmen Roswitha und Fridolin Bohn neben dem Pokal und einer von Schirmherr Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble unterschriebenen Urkunde auch den Applaus der über 1500 Volksbank-Kunden entgegen. Wie Fridolin Bohn verriet, wird das Preisgeld für die teilweise Finanzierung eines barrierefreien Zugangs zum Hospizverein in Offenburg verwendet.

 
37 Projekte im Finale

Je 1000 Euro für ihr Projekt erhielten die beiden Nächstplatzierten, die Amsel-Kontaktgruppe Ortenau sowie die Eheleute Rittmann für ihr Projekt »Bogensport mit geistig Behinderten«. Die 37 Projekte, die es nicht ins Finale geschafft haben, allerdings die Kriterien der Jury erfüllt, erhielten bereits eine Spende von jeweils 250 Euro.

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