Zimmer erstrahlt jetzt in freundlichen Farben

Volksbank spendete 10000 Euro ans Haus des Lebens

Autor: 
red/pie
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15. Januar 2020
Andrea Bitsch-Doll, Fachbereichsleitung Kinderhaus, Thomas Huber, Bereichsleiter Privatkunden, und Jutta Heibel-Turri, Assistenz der Leitung im Haus des Lebens (von links), bei der bei der Spendenübergabe im neuen Zimmer.

Andrea Bitsch-Doll, Fachbereichsleitung Kinderhaus, Thomas Huber, Bereichsleiter Privatkunden, und Jutta Heibel-Turri, Assistenz der Leitung im Haus des Lebens (von links), bei der bei der Spendenübergabe im neuen Zimmer. ©Volksbank in der Ortenau

Ein Zimmer im Haus des Lebens erstrahlt nun in „neuem Gewand“. Die Volksbank in der Ortenau hat die Zimmersanierung in Rammersweier mit 10 000 Euro bezuschusst. 

Ein schönes helles Zimmer löst ganz bestimmt nicht die Probleme der Frauen, die Zuflucht im Haus des Lebens suchen – aber vielleicht macht es das Leben ein kleines bisschen leichter, wenn man in einer freundlichen und gemütlichen Umgebung wohnt. Es gibt viele Einflüsse, durch die man Emotionen erzeugen kann, dazu gehören auch Farben und Farbkombinationen. Schon kleine Kinder malen die Sonne in einem knalligen Gelb. Daher wundert es kaum, dass diese Farbe für Heiterkeit, gute Laune, Lebensfreude und Optimismus steht. 

Umfangreich saniert

Deshalb war es für die Volksbank in der Ortenau keine Frage zu helfen, als die Anfrage nach einer Unterstützung für die Zimmersanierung im Haus des Lebens kam. 10 000 Euro hat die Bank für die umfangreichen Sanierungen in der Weinstraße 146/148 in Rammersweier beigesteuert, wie die Volksbank in einer Pressemitteilung schreibt. 

„Seit vielen Jahren haben wir uns zum Ziel gesetzt Institutionen, die Kinder und Jugendlichen in unserer Region nachhaltig fördern und mithelfen, die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Leben zu optimieren, zu unterstützen. Denn ohne Kinder wäre die Welt eine Wüste und auch vor unserer Haustür brauchen Menschen unseren tatkräftigen Beistand“, so Thomas Huber, Bereichsleiter Privatkunden der Volksbank in der Ortenau, bei der Spendenübergabe. 

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Das Haus des Lebens bietet insgesamt 24 Schwangeren und Müttern mit ihren Kindern eine stationäre Wohnform in drei Wohngruppen. Aufgenommen werden Schwangere und Mütter, die selbst biografisch unter Vernachlässigungsbedingungen aufgewachsen sind, keine positiven Elternmodelle erleben konnten und die auf Grund ihrer persönlichen Entwicklung oder familiären und sozialen Situation jeweils Unterstützung und Begleitung sowie Hilfe zur Erziehung benötigen. 

Ebenfalls aufgenommen werden Mütter, die ungünstige Bedingungen für die Bewältigung der Lebenssituation als Alleinerziehende mitbringen. Dies können zum Beispiel ein fehlender Schul- und Berufsabschluss, niedriges Einkommen, geringe Belastbarkeit oder auch unzureichende Konfliktbewältigungsstrategien sein. 

Individuelle Hilfe

Die Schwangeren beziehungsweise Mütter, die in das Haus des Lebens einziehen, kommen oft aus problematischen Familienverhältnissen, zunehmend mit Diagnosen über psychische Erkrankungen oder erlittene Traumata. Eine therapeutische Anbindung ist hier Grundvoraussetzung für die Arbeit, ebenso wie der Beziehungs- und Vertrauensaufbau. 

Das Haus des Lebens bietet eine individuelle Betreuung, um selbstständig und eigenverantwortlich mit dem Kind zu leben, Unterstützung bei der Versorgung des Kindes und beim Aufbau einer positiven Mutter-Kind-Beziehung, Vermittlung von alltags- und lebenspraktischen Fähigkeiten, wie Haushaltsplanung, Umgang mit Geld, bei Bedarf – Vermittlung von Therapien, die Zusammenarbeit mit der Klinik an der Lindenhöhe sowie Förderung im schulischen und beruflichen Bereich. 

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