Das ist das närrische Programm

Kinderumzug und Rosenmontagszug: Fasnacht in Zell-Weierbach

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
11. Februar 2019

Die Zeller Esel und Feuerteufel haben ein buntes Programm zusammengestellt. ©Christoph Breithaupt

Auch in diesem Jahr laden die Zell-Weierbacher Esel und Feuerteufel um Patrik End wieder zu einer mit Programmpunkten dicht gepackten Kampagne ein. Der Kindernachmittag am Sonntag, das »Schiebefier« und der Rosenmontagsball bilden Höhepunkte. 
 

Ihren ersten Einsatz beim traditionellen Wecken und dem »Lumbaziobe« haben die Zell-Weierbacher Esel und Feuerteufel schon hinter sich. Aber auch die eigentliche Fasentszeit kommt mit Riesenschritten heran, und hier freuen sich Besucher und Gastgeber auf den Knüller »Rosenmontagsball«, den die pfiffige Narrenjugend im letzten Jahr neu auflegte. 

Den traditionellen Auftakt bildet am »Schmutzigen Donnerstag«, 28. Februar, um 10 Uhr das Narrenbaumstellen mit anschließender Rathausstürmung, gefolgt vom »Bohnsupp-Essen«. Hier sind es vor allem die Kinder aus dem Ortsteil, die anfeuern, wenn der Baum in die Höhe schwebt, oder gar »Gutsele« aus den Fenstern des Rathauses fliegen. 

Auch den Fasnachtsonntag, 3. März, haben die Zeller Narren ganz in den Dienst der kleinen Narren gestellt: Das »Närrische Weinfest« lädt ab 11 Uhr zum Fasnachtsspaß für Erwachsene und Kinder ein. Seit vielen Jahren haben die Esel und Feuerteufel mit dem Kinderumzug samt Kostüm-Prämierung und anschließendem Kindernachmittag ein Alleinstellungsmerkmal aufgebaut, das weit und breit seinesgleichen sucht. Von der Weingartenschule zur Abtsberghalle schlängelt sich ab 11.30 Uhr der närrische Umzug, und auch in diesem Jahr darf man gespannt sein, welche Kostüme den Sieg davontragen. 

»Bei der Prämierung wird natürlich darauf geschaut, dass die Kostüme selbst gemacht sind«, verrät Zunftmeister Patrik End, und auch Rebecca Frei, die in den letzten Jahren moderiert hat, verrät: »Den Kindernachmittag mit der Prämierung gab es schon, als ich selbst noch klein war, aber ich habe schon den Eindruck, dass es immer kreativer wird in den letzten Jahren. Der Trend geht dazu, dass die Themen, die so im Dorf anstehen, aufgegriffen werden. Dabei herrscht eine gesunde Konkurrenz – aber gerade bei den alten Hasen überwiegt doch die Neugier, was die anderen sich so ausgedacht haben!« 

- Anzeige -

Nach dem Umzug bieten Marita Sälinger und Tanja Bischoff mit ihren Spielstationen ein Angebot, das den ganzen Tag abdeckt. Selbstredend ist in der Abtsberghalle auch für Verköstigung gesorgt.

Zeller Urtradition

Und wenn am Sonntag der Abend naht, dann ist die Zeit für eine Zell-Weierbacher Urtradition: Seit vielen Jahrzehnten lodert »im Zell« knapp unterhalb des Schützenhauses das »Schiebefier«. Neben dem großen Feuer, in dem die »Särmen« vom Rebenschnitt verbrannt werden, sind es vor allem die kleinen Feuer neben den Schanzen, die das Interesse der Zuschauer wecken: Hier zeigt sich, wer beim »Scheiben schlagen« am geschicktesten ist. Breits ab 18 Uhr zieht ein Fackelumzug vom Narrenkeller zum einige Hundert Meter entfernten Scheibenbuckel, wo auch bewirtet wird, und seinen zünftigen Abschluss findet der Sonntagabend wieder im Narrenkeller.

Schon beim »ersten Aufschlag« war der Rosenmontagsball im vergangenen Jahr ein großer Erfolg, den die Esel und Feuerteufel natürlich wiederholen wollen. Ab 19.30 Uhr werden am Montag, 4. März, die Tore der Abtsberghalle geöffnet sein, und DJ B-Dog sorgt für Stimmung. Einlass ist erst ab 18 Jahren, Hästräger von Narrenzünften haben freien Eintritt. 

Der Fasentsdienstag, 5. März, beginnt um 9.30 Uhr mit dem Gizzig-Schreien der Zell-Weierbacher Kinder (Treffpunkt Rathaus). Ab 18 Uhr wird erst der »Narro« verbrannt, bevor es zum »Großen Schlussrambo« im Narrenkeller rund geht. 

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

vor 13 Minuten
Nachwuchsförderung
Rund zwei Dutzend sehr junge Freunde der Blasmusik waren der Einladung der Miliz- und Trachtenkapelle sowie der Bläserjugend am Freitagabend in die Reichstalhalle gefolgt, um die Instrumente mal von einer ganz andere Seite zu erleben.
vor 25 Minuten
OT-Serie "Unsere Abiturienten"
Natalie Wendling (18) aus Hofweier hat ihr Abitur am Grimmelshausengymnasium Offenburg gemacht. Ihre Neigungsfächer waren Englisch, Chemie und Wirtschaft. Ihre Hobbys sind Tanzen, Posaune und Theater.
vor 4 Stunden
OT-Serie "Unsere Abiturienten"
Clemens Gräf (22) aus Offenburg-Bühl hat sein Abitur am Technischen Gymnasium Offenburg gemacht. Seine Neigungsfächer waren Mathematik, Mechatronik und Physik. Seine Hobbys sind Klettern und Mountainbike fahren.
vor 9 Stunden
25. Geburtstag
Der Kindergarten Henry Dunant hat ein tolles Geburtstagsgeschenk bekommen: Der Außenbereich der seit 25 Jahren bestehenden Einrichtung wurde deutlich vergrößert und neu gestaltet. 
vor 9 Stunden
Region mit Kunst bereichert
Vita brevis, ars longa: Der am Sonntag verstorbene Frieder Burda wusste, dass es stimmt, was Hippokrates einst sagte: Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang. Vielleicht deshalb trat der 83-jährige Mäzen bereits zu Lebzeiten hinter ihr zurück und ließ ihr nicht nur in Baden-Baden mit seinem Museum...
vor 9 Stunden
Einstimmige Wahl
Paul Litterst ist seit 20 Jahren im Amt und wurde jetzt als Ortsvorsteher von Fessenbach wiedergewählt. Markus Litterst von den Freien Wähler wird erster Stellvertreter des Ortsvorstehers und Josef Hugle von der CDU zweiter Stellvertreter.  
vor 11 Stunden
Digitalisierung im Blick
Zur Feier des 100-jährigen Jubiläums blickte die Geschäftsführung des Familienunternehmens »Hund Möbelwerke« ebenso intensiv zurück wie nach vorn: Der namhafte Büro- und Objektmöbelhersteller, dessen Fortbestehen auf seiner Wandlungsfähigkeit in immer wieder schwierigen Zeiten basiert, rüstet sich...
vor 11 Stunden
Marta-Schanzenbach-Gymnasium
97 Abiturienten feierten am Marta-Schanzenbach-Gymnasium ihren Abi-Ball. 23-mal gab es Auszeichnungen, zweimal die Traumnote 1,0 für Elias Erny und Simon Schnepp.  
vor 11 Stunden
Hobby aus Passion
Mit 18 Jahren hat sich Maria Totzke zum ersten Mal an die Kirchen-Orgel gesetzt, um den Gesang der Gemeinde zu begleiten. Das hat sie auch am Sonntag beim Nothelferfest getan. Dazwischen liegen 65 Jahre. Eine Prüfung hat Maria Totzke nie abgelegt, die Orgelstunden bei Musiklehrer Josef Köhler...
vor 11 Stunden
Rückzug nach Münster
Vor 30 Jahren folgte Bruder Leonhard Lehmann dem Ruf nach Rom, um an der Päpstlichen Universität »Antonianum« franziskanische Spiritualität zu lehren. Jetzt wurde der bekannte Franziskus-Forscher während einer würdigen Feierstunde im Kreise seiner Studierenden und Wegbegleiter verabschiedet.   
vor 11 Stunden
Oststadtfest
Viel geboten wurde den Besuchern am Sonntag beim Stadtteilfest rund um die Anne-Frank-Schule. Den Jugendehrenamtspreis der Stadtteilkonferenz erhielten zwei 16-Jährige – und das war eine Premiere.
vor 19 Stunden
Die Fundtiere machen viel Arbeit
Die THRO bekommt keine Zuschüsse, hat aber die ganze Arbeit  bei Fundtieren und anderen. Vorsitzender Karlheinz Meier denkt über Lösungswege nach.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Die »Stand-up-Paddle-Boards« sind der Renner des Sommers.
    12.07.2019
    Erhältlich im EMUK Store in Lahr
    Durch einsame Landschaften streifen, sich frei fühlen und die Natur genießen – Camping ist Urlaub der besonderen Art. Doch was sollten Reisende einpacken? Hier sind aktuelle Trends für den Urlaub im Freien – und im Wasser.
  • 11.07.2019
    Edelbrennerei Wurth
    Gin, Whisky, Edelbrände – alles aus der Region, alles aus einer Hand und in höchster Qualität, das verspricht die Edelbrennerei Markus Wurth aus Altenheim. Neben Kooperationen mit heimischen Partnern ist das Familienunternehmen auch im Ausland inzwischen sehr erfolgreich.
  • 10.07.2019
    Offenburg
    Essensstände mit besonderen Leckereien sorgen für Genuss, Musiker und Illumination für Flair: Bei »Genuss im Park« wird der Offenburger Zwingerpark ab Donnerstag, 25. Juli, und bis Samstag, 27. Juli, wieder das stilvolle Ambiente für ein besonderes Fest sein.
  • 06.07.2019
    Ratgeber
    Was tun, wenn eine Krise in unser Leben bricht? Der Ortenberger Unternehmer Joachim Schäfer hat mit der Insolvenz seiner Firma genau das durchleben müssen – und einen Weg heraus gefunden. Seine Erkenntnisse teilt er nun in einem Buch, das nicht ein Autor, sondern nur er schreiben konnte, wie...