Offenburg

Von der ausgebauten B33 direkt ins Nadelöhr Offenburg?

Autor: 
Redaktion
Lesezeit 2 Minuten
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13. Dezember 2016

©Ulrich Marx

Die B 33 wird derzeit ausgebaut, aber dann landet der Verkehr im Nadelöhr vor dem »Bumerang« und muss sich weiter durch ganz Offenburg quälen. Diesen Umstand kritisiert die CDU-Fraktion in einem Schreiben an OB Edith Schreiner. Sie fordert umgehend eine neue Gesamtplanung und einen schnellen Bau des Südzubringers zur A 5.

In einem Antrag an OB Edith Schreiner fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion »dringend den Autobahnanschluss Offenburg-Süd mit Anschluss an B 33«. Zurzeit werde erfreulicherweise ein Teilstück der B 33 aus dem Kinzigtal zwischen der »Marktscheune« in Berghaupten bis kurz vor die Einmündung auf die B 3 in Offenburg vierspurig ausgebaut, so CDU-Fraktionschef Albert Glatt und CDU-Stadtrat Klaus Binkert in ihrem gemeinsam formulierten Schreiben. 

Dies erfolge leider, ohne den Verkehr sinnvollerweise direkt auf die nahe gelegene Autobahn abfließen zu lassen. »Es werden daher viele Millionen Euro ausgegeben, ohne den Verkehr in Offenburg zu entlasten!«, monieren Glatt und Binkert. Dies habe zur Folge, dass weiterhin täglich unnötiger Verkehr mit Staus für den Berufs- und Fernverkehr durch die Weststadt zu ertragen seien (B 3 und vorhandener Autobahnzubringer zum Offenburger Ei). 
Glatt und Binkert fragen: »Was nützt eine teure kurze Erweiterung der B 33 von zwei auf vier Fahrspuren, wenn diese kurz danach wieder zweispurig wird und nicht direkt zur Autobahn führt?« 

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Die CDU-Fraktion lehne wie bisher die vorgeplante alte Freihaltetrasse V4 durch den Gewerbepark »Hoch 3« ab. Als vor über 15 Jahren diese Freihaltetrasse geplant worden sei, sei die Planung der Trasse auf gerader Linie, auf kürzester Strecke zur Autobahn gelaufen. »Das war gut!«, so Glatt und Binkert. Heute sei diese Streckenführung so nicht mehr möglich. Durch bauliche Veränderungen könne man nur mit teuren langen Kurven und zahlreichen Brücken und in Hochlagen durch das Gewerbegebiet »Hoch 3« fahren.

Die Bahn plane im westlichen Teil von »Hoch 3« eine Gleisverbindungsspange von der neuen Bahnstrecke entlang der Autobahn A5 zur Bestandsstrecke in die Stadt. Diese neue Gleisführung kreuze sich mit der alten Freihaltetrasse V4. 

»Die Frage, wie das funktionieren soll, ist ungelöst!«, heißt es in dem Schreiben weiter. Aus diesen Gründen fordere die CDU eine neue Gesamtplanung von Straßen und Schienenführung mit höchster Dringlichkeit für den Autobahnanschluss Süd, so Glatt und Binkert abschließend.

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