Knapp 1000 Schüler machen mit

Was am Freitag im Bürgerpark bei »Badenova bewegt« geboten ist

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17. September 2019

Beim Pressetermin zu »Badenova bewegt« (von links): Jens Hoffmann von der Agentur Sportalis, Melanie Kasper von der Unternehmenskommunikation der Badenova, Henri Charlet (Kampfsportzentrum Offenburg) und Michél Elsté, Abteilungsleiter Sport bei der Stadt Offenburg. ©Florian Pflüger

Auch dieses Jahr heißt es in Offenburg »Badenova bewegt«. Knapp 1000 Schüler dürfen sich am Freitag an 20 Sportstationen ausprobieren. Diesmal ist unter anderem das Kampfsportzentrum Offenburg dabei – und es sind auch wieder ungewöhnliche Sportarten im Angebot.

Bereits zum zwölften Mal findet am Freitag, 20. September, von 9 bis 13 Uhr in Offenburg die Aktion »Badenova bewegt« statt. Bei dem Sportfest, das das Energieunternehmen im Bürgerpark veranstaltet, nehmen knapp 1000 Schülerinnen und Schüler teil, die sich an 20 Stationen ausprobieren dürfen und gleichzeitig miteinander in einen sportlichen Wettstreit treten.

Ziel der Veranstaltung sei es, die Schüler an unterschiedliche Sportarten heranzuführen, erläuterte Jens Hoffmann von der Agentur Sportalis als Mit-Organisator beim Pressegespräch am Montag. Im Idealfall seien das Sportarten, die im Schulunterricht nicht vorkämen. Und die gibt es auch in diesem Jahr wieder: Neben Fußball und Tischtennis sind auch Football, Radfahren, Behindertensport, Capoeira und Tanzen dabei, außerdem sind ein Bungeerun, eine Slackline und eine Hüpfburg aufgebaut. 

Mit Quidditch ist erneut eine Sportart aus der Literatur vertreten, die inzwischen nicht mehr nur »Harry-Potter«-Fans bekannt sein dürfte, gibt es doch seit einiger Zeit eine offizielle Abteilung beim ETSV Offenburg. Quidditch sei im vergangenen Jahr »der Magnet« bei den Stationen gewesen, sagte Melanie Kasper von der Unternehmenskommunikation der Badenova.

Auch Kampfsport ist vertreten. Dafür sorgt Henri Charlet mit dem Kampfsportzentrum Offenburg, der ebenfalls beim Pressetermin anwesend war. Er selbst sei »klassisch durch einen Bruce-Lee-Film« zum Kampfsport gekommen und trainiere seit 37 Jahren Tag für Tag. Sein Sport sei nicht nur eine Alternative zum Fitnessstudio, sondern könne darüber hinaus zu einem »besseren und bewussteren Leben« beitragen. Auch das Thema Selbstverteidigung habe an Bedeutung gewonnen. Charlet stellte zudem fest: Die »Konkurrenz«, wenn es um die Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen gehe, seien nicht andere Vereine, »sondern das Handy«. 

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Gesucht werden bei »Badenova bewegt« auch wieder die »sportlichsten Schüler«, vor allem aber die »sportlichste Schule«. Angemeldet sind das Oken- und das Schiller-Gymnasium, die Theodor-Heuss-Realschule sowie die Eichendoff- und die Astrid-Lindgren-Schule. Außerdem ist mit der Oberlinschule aus Kehl-Kork noch eine Gastschule mit Inklusionsschülern dabei.

Inklusiver Aspekt

Über den inklusiven Aspekt freute sich Michél Elsté, Abteilungsleiter Sport bei der Stadt Offenburg, die die Veranstaltung unterstützt. Elsté betonte: Es sei auch aus Sicht der Stadt »eine tolle Veranstaltung«, weil sie die Sportstadt und den Bildungsstandort Offenburg miteinander vereine.

Ohne die örtlichen Vereine wäre die Veranstaltung übrigens kaum möglich, wie die Verantwortlichen betonten. Deren Engagement sei umso höher einzuschätzen, als dass es schwierig sei, an einem Wochentag, wenn viele Schüler Zeit haben, Betreuer für die Stationen zu finden. Viele würden sich extra dafür frei nehmen, sagte Melanie Kasper.

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