Handwaschstation vorgestellt

Was für Kreuzfahrten und fürs Weinfest gleichermaßen geeignet ist

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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13. Juni 2021
„Ja, die sind jetzt wirklich sauber!“: OB Marco Steffens durfte am Samstagvormittag gleich mehrfach die Hände waschen, bis alle Fotografen ihr Motiv hatten. Hobart-Geschäftsführer Manfred Kohler erklärte die neue Handwaschstation.

„Ja, die sind jetzt wirklich sauber!“: OB Marco Steffens durfte am Samstagvormittag gleich mehrfach die Hände waschen, bis alle Fotografen ihr Motiv hatten. Hobart-Geschäftsführer Manfred Kohler erklärte die neue Handwaschstation. ©Volker Gegg

Für Kreuzfahrtschiffe hat Hobart eine mobile Handwaschstation entwickelt. Das System wurde vor dem Rathaus vorgestellt. Es könnte auch bei Festivals und beim Weinfest zum Einsatz kommen.

Hochbetrieb herrschte bei bestem Sommerwetter am Samstagvormittag auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt. Neben den traditionellen Gemüse-, Fisch- und Blumenständen gab es direkt vor dem Rathausportal etwas Besonderes zu entdecken: Das Offenburger Unternehmen Hobart, nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer in Sachen Spültechnik, präsentierte seine neueste Innovation 100-prozentig „Made in Offenburg“, den Prototypen eines mobilen Handwaschsystems.

„Auf die Idee kamen wir, als wir Nachfragen von Kreuzfahrtschiff-Unternehmen erhielten nach einem mobilen System, das die Reedereien auch an den einzelnen Anlaufhäfen schnell und unkompliziert für ihre Passagiere­ aufbauen können“, erklärte Hobart-Geschäftsführer Manfred Kohler. „Ein Vorteil unseres Handwaschsystems ist die Modularbauweise. Es benötigt nur eine Versorgungseinheit mit einem normalen Strom- und Wasseranschluss, an dem dann bis zu zehn Waschstationen angedockt werden können“, erläuterte Marketingmanagerin Elke Vollmer.

Gerade durch die Pandemie werde Hygiene immer wichtiger, und das Händewaschen gehöre unweigerlich mit dazu. „Händewaschen ist dabei effektiver als ein Desinfektionsmittel“, bemerkte Vollmer weiter. Türgriffe, Smartphones, Einkaufswagen: Keime und Erreger von Infektionen seien überall zu finden, bestes Mittel dagegen sei das gründliche Händewaschen.

Doch nicht immer ist eben ein Handwaschbecken in greifbarer Nähe. Grund genug für Hobart, das mobile Handwaschsystem auf den Weg zu bringen. „Vorteil bei unserem System, die Seife ist biologisch voll abbaubar“, verriet Geschäftsführer Kohler.

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Sensorgesteuert

Die Bedienung des Seifenspenders und des Wasserhahns funktionieren sensorgesteuert, man hat beim Gebrauch somit keinen Kontakt zum Gerät. Und da die Geräteeinheiten mit Rollen ausgestattet sind, sei der leichte Transport ebenfalls gewährleistet.

Bei Messen und Festivals

Durch die Mobilität des neu entwickelten Handwaschsystems des Offenburger Unternehmens seien dessen Einsatzmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. „Dies reicht vom Einsatz bei Messen und Tagungen bis hin zu Konzerten, Festivals oder auch Weinfesten“, so Marketingmanagerin Elke Vollmer weiter. Auch Kommunen seien für das Unternehmen dadurch ein Ansprechpartner geworden, wie Kohler auch OB Marco Steffens erläuterte. Für die Fotografen musste Offenburgs Bürgermeister seine Hände besonders gründlich waschen – und dies gleich drei Mal. „Ja, die sind jetzt wirklich sauber“, bemerkte Steffens.

Auf die Frage, ob beim Ortenauer Weinfest in Offenburg die Handwaschstationen in der Stadt erneut zu sehen sein werden, antwortete Stadtmarketingchef Stefan Schürlein schmunzelnd: „Da müssen Sie den OB fragen, der entscheidet das.“

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