Viele Erstklässler starten am Samstag ins Schuljahr

Was Offenburgs Erstklässler bei ihrer Einschulung erwartet

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14. September 2018

Mit gut gefüllten Schultüten starten viele Erstklässler in Offenburg am Samstag in ihren neuen Lebensabschnitt. Eltern, Großeltern und weitere Angehörige freuen sich mit ihnen. ©Archivfoto

Für einige Erstklässler von Schulen in der Offenburger Kernstadt hat der neue Lebensabschnitt bereits begonnen. Die meisten der 354 Kinder feiern aber am Samstag ihre Einschulung. Für Erstklässler, Eltern und Angehörige ist es ein besonderer Tag, bei dem gut gefüllte Schultüten und Kameras nicht fehlen dürfen.

Insgesamt 354 Erstklässler beginnen dieses Jahr an den Schulen der Offenburger Kernstadt ihre Schullaufbahn. Die meisten von ihnen werden am Samstag eingeschult. So auch die 68 Kinder, die die Eichendorff-Schule besuchen, an der es drei erste Klassen gibt. Ihr großer Tag beginnt heute mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche. »Danach werden die Erstklässler mit einem Programm in der Sporthalle begrüßt. Dessen Inhalt ist aber eine Überraschung«, sagt Rektor Mathias Wanjek.

Er erzählt, dass die Einschulung mittlerweile »recht großen Eventcharakter« habe. Kinder, Eltern und Angehörige kommen festlich gekleidet. Viele Familien würden im Anschluss weiterfeiern, beispielsweise in einer Gaststätte.

An der Anne-Frank-Schule haben am Samstag 39 Kinder ihren großen Tag. An der Schule gibt es zwei erste Klassen. Eltern halten die Einschulung mit vielen Fotos als Erinnerung fest, heißt es vonseiten der Schule. Oft ist die ganze Familie dabei.
Die Georg-Monsch-Schule hat drei erste Klassen und begrüßt heute 70 Erstklässler und deren Familien. »Die Halle wird ziemlich voll sein. Die Schultüten sind gewöhnlich groß und gut gefüllt. Die Kinder freuen sich. Für sie ist es ein großer Tag«, berichtet Konrektor Michael Schmitteckert.

»Wir haben den Eindruck, dass die Schultüten immer größer werden«, sagt Janna Schulz, Konrektorin der Astrid-Lindgren-Schule. Dort werden am Samstag 38 Abc-Schützen eingeschult. Die Schule hat vier jahrgangsübergreifende Eingangsklassen (erste und zweite Klasse). Für die neuen haben die größeren Schüler ein buntes Programm vorbereitet, das sie in der Aula zeigen. 

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Mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Martin beginnt am Samstag die Einschulung der Schulanfänger der Konrad-Adenauer-Schule. Insgesamt 47 Kinder starten in zwei ersten Klassen ins Schulleben. Die anschließende Feier gestalten die Zweitklässler, verrät Simone Krippl, die die Ergänzende Betreuung der »Kasch« leitet. Die Besonderheit der Konrad-Adenauer-Schule: Sie hat Klassenlehrer sowie -erzieher.

Paten kümmern sich

In der Freien Waldorfschule Offenburg stellen ebenfalls die Zweitklässler ein Programm für die 56 Erstklässler (zwei Klassen) auf die Beine. Unterstützt werden sie dabei von den Achtklässlern. »Jeder Achtklässler übernimmt die Patenschaft für einen Erstklässler«, sagt Beate Schneider-Hättich von der Waldorfschule.

Im Montessori-Zentrum und in der Waldbachschule wurden die Abc-Schützen bereits willkommen geheißen. »Unsere Feier war am Montag. Viele Kinder kommen aus unserem Kinderhaus und durften als Vorschulkinder schon in den Unterricht schnuppern«, berichtet Annette Frankenhauser, Sekretärin des Montessori-Zentrums. Dort besuchen insgesamt 17 Kinder die zwei ersten Klassen.

In der Waldbachschule (insgesamt 19 Erstklässler in zwei Klassen) wurden die Schulanfänger am Donnerstag begrüßt, unter anderem mit musikalischen Beiträgen.

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