Offenburg

Wechselspiele aus Holz

Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
09. Juli 2014

Manfred Schlindwein stellt in der Galerie "Kulturzeit" in Durbach aus. ©Veranstalter

Unter dem Titel »Abgedruckt« zeigt die Galerie »Kulturzeit« in der Staufenburg-Klinik in Durbach Holzdrucke von Manfred Schlindwein. Dabei steht der Wechsel von Farbe und Form im Mittelpunkt. Die Kunstwerke sind ab morgen, Donnerstag, zu sehen.

Durbach (red/flo). Kurz und knapp wählt Manfred Schlindwein den Titel für seine Ausstellung in der Galerie »Kulturzeit« der MediClin Staufenburg-Klinik, die morgen, Donnerstag, um 19 Uhr eröffnet wird. Das lässt viel Raum für Deutungen. »Mit ausgefeilter Technik, einem sicheren Sinn für farbliche Ausgewogenheit und spannende Kompositionen ist er ein Meister im Fach Holzdruck«, sagen die Veranstalter. Technisches Können bedeute ihm individuelle Erfahrung und Verbundenheit mit der holzbildnerischen Tradition, vor allem aber Freiheit durch die Sicherheit im Umgang mit dem Material. So steht im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens, losgelöst von der gegenständlichen Wiedergabe, das Wechselspiel von Farbe und Form.

- Anzeige -

Wirkung durch Papier
»Die Transparenz der Druckschichten, die Schwerelosigkeit der grafischen Zeichen und die Überlagerung einzelner Bildpartien werden durch das dünne Seidenpapier, das ihm neben Transparent- und Zeitungspapier hauptsächlich als Druckträger dient, zusätzlich in ihrer Wirkung betont«, schreibt Sabine Heilig über Manfred Schlindweins Arbeiten. So sei der Künstler in seinem langjährigen Schaffen zu einem hohen künstlerischen Niveau und Ausdrucksvermögen gelangt und habe sich einen guten Ruf in der Holzschneiderszene erworben.
Auf die feinfühlige Wirkung, die die Holzdrucke von Manfred Schlindwein auf Besucher und Patienten haben, setzt auch Wulf Meueler, der Kaufmännische Direktor der Staufenburg-Klinik. »Dem Holz traut man so weiche, schwerelose Eigenschaften gar nicht zu, umso mehr überraschen diese Drucke auf weichem Papier durch ihre transparente Leichtigkeit.«
Manfred Schlindwein wurde 1950 in Offenburg geboren. Er hat an der Grafischen Fachhochschule Stuttgart studiert und ein Kunst- und Pädagogikstudium in Freiburg absolviert. 1998 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Bühl für Druckgrafik. Er lebt und arbeitet in Gengenbach.
HINWEIS: Nach der Vernissage morgen, Donnerstag, 19 Uhr, ist die Ausstellung bis zum 5. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 19 Uhr in der Galerie »KulturZeit« in der Staufenburg-Klinik.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

Mit Blumen überrascht: Die Jubilarinnen der "UfH" beim Neujahrsempfang: (Von links) Gaby Scheewe-Pfeil, Andrea Ibig, Julia Ritter, Helga Maier, Claudia Augustin, Angela Harter, Marianne Felder, Silvia Limberger und Rita Pertschy.
vor 8 Stunden
Zur Tulpenblüte nach Holland
Die "Unternehmerfrauen im Handwerk" sind ins neue Jahr gestartet. Beim Neujahrsempfang in der Offenburger Gewerbeakademie ehrten sie Mitgliederinnen und boten eine Vorschau auf die anstehende Agenda.
Ehrungen: Dominik Schnaitter (von links), Tim Wussler, Marc Lehmann, Frank Kern, Martin Zapf, Rebecca Schmied, Bianca Gmeiner, Richard Krupp (Vizepräsident Blasmusikverband Kinzigtal) und Rebekka Armbruster. (Es fehlt Tobias Kern). ⇒Foto: Christine Mohr
vor 10 Stunden
Es geht zurück in die Gemeindehalle
Die Musiker der Trachtenkapelle Fußbach waren auch in der Coronazeit kreativ, jetzt soll die Musik aber wieder im angemessenen Rahmen erklingen. Ein Dirigentenwechsel steht bevor.
Wohl dem, wer Geld hat. Nordrachs Haushalt ist nicht gerade auf Rosen gebettet.
vor 10 Stunden
Mehr Ausgaben als Einnahmen
Krisen wirken sich aus, es fehlt rund eine Million Euro. Eine Kreditaufnahme ist unumgänglich.
Was könnte das für ne Pflanze sein?
vor 10 Stunden
Der Schutterwälder an sich
Otmar Hansert beschreibt in seiner Glosse unter anderem, welche Eigenschaft sie sich mit einem bekannten Streichfett teilt, was ein Rhizom ist und warum Marina so traurig ist.
An dieser Kreuzung beim „Hirsch“ fühlt sich wohl kaum ein Autofahrer wohl. Das Warten könnte länger dauern. 
vor 12 Stunden
Serie „Viel Verkehr in Zell, gell?“ (4):
Lange Wartezeiten, Schnellfahrer und oft denkt niemand an die Fußgänger. Nicht überall läuft es in Zell glatt beim Verkehr. Was hat Sie schon geärgert?
Nicht ganz „up to date“: Gesperrt ist die Kinzigbrücke schon länger nicht mehr ...
vor 13 Stunden
Offenburger Stadtgeflüster
Narri, Narro: Die Offenburger und Ortenauer Narrentage sin endlich do! Was bei der Verwaltungsspitze und den Stadträten dann allerdings für Katerstimmung sorgen könnte, lesen Sie im aktuellen Offenburger Stadtgeflüster.
Ralf Vollmer (links) folgt Herbert Lenz als Vorsitzender des Musikvereins nach.
vor 16 Stunden
Eine Ära geht zu Ende
Nach 16 Jahren als Vorsitzender des Musikvereins Zell-Weierbach gibt Herbert Lenz den Posten an Ralf Vollmer weiter. Der Verein ist gut aufgestellt, Lob gab es für die Bläserklasse.
Rudolf Kothmeier feiert seinen 70. Geburtstag. 
vor 19 Stunden
Für Sanierung der Nordweststadt verantwortlich
Die Entwicklung Offenburgs begleitet: „Ich möchte, wenn alles fertig ist, gut durch das Gebiet spazieren können" lautet der Grundsatz von Rudolf Kothmeier, der am Samstag seinen 70. Geburtstag feiert.
Als Erstes steht am 29. Januar eine Schneeschuhwanderung auf dem Programm.
vor 21 Stunden
Neues Jahresprogramm
Von Schneeschuhwanderung bis Gravelbike-Touren: Der Schwarzwaldverein Zell-Weierbach bietet wieder viel an.
Johannes Vetter war zu Besuch bei Drittklässlern in Elgersweier. 
vor 21 Stunden
"Das war einfach toll!"
„Die fliegende Schule der Abenteurer“ und eine Goldmedaille: So war der Besuch von Speerwerfer Johannes Vetter an der Grundschule Elgersweier.
Die Offenburger Autorin Heidi Ast las aus ihrem Buch "Das Ananasmassaker".
27.01.2023
Schaudern im Offenburger Spitalkeller
Die Offenburger Autorin Heidi Ast stellte ihren Krimi „Das Ananasmassaker“ am Donnerstag im gut besuchten Spitalkeller vor. Gruseliges aber auch Lustiges zog die Zuhörer in Bann.
Zuletzt wurde der Hermännle-Obend 2020 gefeiert - mit kreativen Kostümen.
27.01.2023
Seit 2020 sehnsüchtig erwartet
Er erfreute sich großer Beliebtheit und war fester Programmpunkt der Ortenberger Fasent: Der Hermännle-Obend. Doch seit drei Jahren warten viele Närrinnen und Narren vergeblich auf das Kult-Event.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Die Kunden trainieren in den M.O.H.A.-Studios in Offenburg, Oberkirch und Haslach in moderner Atmosphäre. 
    27.01.2023
    EMS-Training in Offenburg, Oberkirch und Haslach entdecken
    Gesundheit, mehr Attraktivität, dazu Kraft- und Leistungssteigerung – und schnell sichtbare, spürbare und messbare Erfolge. Was unglaublich klingt, ist mit dem gezieltem EMS-Training bei M.O.H.A. an den Standorten Offenburg, Oberkirch und Haslach absolut möglich.
  • Egal ob jung oder jung geblieben: Beim Line Dance kann jeder die Freude an Rhythmus und Bewegung entdecken. 
    27.01.2023
    Mit DanceInLine in Offenburg die Freude am Tanz entdecken
    In toller Gesellschaft Tanzen lernen – auch ohne festen Tanzpartner, dafür auch mal mit Baby. Das bietet Julia Radtke in ihrer Tanzschule DanceInLine in Offenburg an. Hier entdecken Junge und jung Gebliebene Teilnehmer die Freude an Rhythmus und Bewegung.
  • Vom Azubi bis zum Quereinsteiger: J. Schneider Elektrotechnik bietet viele  Karrierechancen.
    24.01.2023
    J. Schneider Elektrotechnik – Bewerben und durchstarten!
    Fachkräfte, Anlernkräfte, Quereinsteigende, Azubis: Die Bewerbertage bei J. Schneider Elektrotechnik in Offenburg am 3. und 4. Februar 2023 wenden sich sowohl an diejenigen, die beruflich neue Wege gehen möchten, als auch an Berufseinsteiger.
  • Mehr Raum für sensationell durchdachte Küchen: moki Küchen erweitert im Offenburger Rée Carré. 
    26.12.2022
    moki Küchen erweitert im Rée Carré Offenburg
    Bei moki Küchen im Offenburger Rée Carré tut sich Großes: Der Mietvertrag für weitere Flächen ist unterschrieben worden. Im Januar beginnen die umfangreichen Umbauarbeiten; im April ist die Neueröffnung geplant.