4600 Euro für Kultur-Vereine

Weiers kulturelle Vereine dürfen sich über Zuschüsse freuen

Von Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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26. Mai 2024
Der Weierer Ortschaftsrat segnete die Verteilung von Vereinszuschüssen ab. Der FV Weier profitiert auch von der städtischen Sportförder-Richtlinie und bekommt Zuschüsse für die Pflege des Rasens in Eigenregie.

Der Weierer Ortschaftsrat segnete die Verteilung von Vereinszuschüssen ab. Der FV Weier profitiert auch von der städtischen Sportförder-Richtlinie und bekommt Zuschüsse für die Pflege des Rasens in Eigenregie. ©Herbert Gabriel

Die Verteilung der Vereinszuschüsse 2024 wurden in der jüngsten Sitzung des Weierer Ortschaftsrats thematisiert und einstimmig beschlossen. Außerdem hatte der Ortsvorsteher einige Infos parat.

Im Weierer Ortschaftsrat waren die Vereinszuschüsse 2024 ein Thema auf der Tagesordnung. Diesmal standen 4600 Euro als Budget zur Verfügung, die seitens der Ortsverwaltung auch ausgeschöpft wurden. Von einigen punktuellen Veränderungen abgesehen orientierte sich Ortsvorsteher Stefan Sauer-Bahr (BL, CD) bei seinem Vorschlag im Wesentlichen an den Werten des Vorjahrs. Neu hinzu kam nunmehr eigenständig die Theatergruppe, seit sie sich vom Männergesangverein gelöst hat.

Im Einzelnen sah die Verteilung der Zuschüsse bei den kulturellen Vereinen so aus: Musikverein 2000 Euro, Männergesangverein 1000 Euro (minus 50 Euro), Narrenzunft 1000 Euro (minus 100 Euro), Radfahrverein 300 Euro (minus 50 Euro), „Knallfrosch“-Combo 100 Euro, Theatergruppe 100 Euro (plus 100 Euro), Förderverein Schule 100 Euro.

Ergänzend teilte der Ortsvorsteher mit, dass der Tennis-Club 4100 Euro und der Fußball-Verein 7200 Euro im Rahmen der städtischen Sportförder-Richtlinien erhalten. Diese Werte bemessen sich an festgelegten Kriterien wie Anzahl der jugendlichen Mitglieder bis 18 Jahren, Sportheim-Förderung und Beregnungs-Zuschuss.

Die Fußballer werden außerdem aufgrund einer Vereinbarung mit der Ortsverwaltung hinsichtlich der in Eigenregie vorgenommenen Pflege des Rasenplatzes mit einem Zuschuss bedacht. Aufgrund gestiegener Kosten, beispielsweise für den Sprit beim Mähen, wurde dieser Posten, der jahrelang unverändert bei 6000 Euro lag, aktuell auf 8000 Euro angepasst. Der Ortschaftsrat befürwortete den Verwaltungsvorschlag für die Verteilung der Vereinszuschüsse einstimmig.

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Ergänzend informierte Sauer-Bahr, dass entlang der „Weierer Runde“ mehrere nasse Stellen ausgebessert wurden, bei der Stadt läuft außerdem eine Anfrage, ob im Kreuzungsbereich von Sommer- und Dorfstraße ein Spiegel installiert werden könnte. Mehrere Bürger machten zuletzt darauf aufmerksam, dass das Einfahren in die jeweils andere Straße beidseitig mit Problemen einhergehe.

Der Ortsvorsteher gab die Information weiter, dass unabhängig voneinander ein forstliches Gutachten des Landrats­amts sowie eine Prüfung der Technischen Betriebe Offenburg (TBO) zum gleichen Schluss kamen, dass der Jungtrieb-Verbiss im Weierer Revier zurückgehe. Die Abschussquote sei stimmig, fachlich werde gute Arbeit geleistet.

Thematisiert wurde auch der Spielplatz „Almeweg“. Die regelmäßig vorgenommene Prüfung ergab, dass eine morsche Tisch-Bank-Kombination ausgetauscht werden müsse. Stefan Sauer-Bahr erörterte mit der zuständigen städtischen Fachabteilung, wie beim Tauschen des Sandbelags verfahren werden solle.

Reines Durchmischen wurde als ebenso wenig zielführend betrachtet wie das Einbringen von Hackschnitzel, wie eine Anfrage im Ortschaftsrat ergab. „Da wäre ich kritisch, gerade mit Blick auf den schattigen Standort und Laubentwicklung“, sagte Kurt Vetter (BL, CD). Der Rat einigte sich schließlich darauf, den Spielplatz-Sand bis zu einem gewissen Grad abzutragen und zu erneuern.

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