Noch bis 10. Dezember in Offenburg

Weihnachtsausstellung im Georg-Dietrich-Areal beim Bahnhof

Ursula Groß
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
04. Dezember 2017
Bei der Vernissage am Sonntag kamen 350 Gäste, um die Weihnachtsausstellung im Georg-Dietrich-Areal zu besichtigen. Noch bis Sonntag, 10. Dezember, stellen 36 Künstler ihre Werke aus.

Bei der Vernissage am Sonntag kamen 350 Gäste, um die Weihnachtsausstellung im Georg-Dietrich-Areal zu besichtigen. Noch bis Sonntag, 10. Dezember, stellen 36 Künstler ihre Werke aus. ©Ulrich Marx

Die Weihnachtsausstellung im Georg-Dietrich-Areal beim Offenburger Güterbahnhof war mit rund 350 Vernissage-Gästen am Sonntag gut besucht. Und es geht weiter: 36 regionale Künstler präsentieren dort bis zum 10. Dezember ihre Werke.

Wie sehr die hiesige Kunstszene diese Weihnachtsausstellung vermisst hat, zeigte der Andrang von rund 350 Besuchern am Sonntag im Georg-Dietrich-Areal. Jahrzehntelang gab es in der Stadt die Dietrich-Weihnachtsausstellung für Künstler, nun wurde sie neu aufgelegt. Unter dem Titel »Weihnachtsausstellung – Kunst im Areal« sind Werke von 36 Künstlern in einer Art Kurz-Galerie zu sehen und zu kaufen. 

Das Dietrich-Areal werde auch künftig für wechselnde Kunstpräsentationen genutzt, sagte Rainer Herrfurth von der Familie Dietrich. Bislang hatte es eine Retrospektive Max Köhler gegeben und eine Ausstellung von Andreas Fahr. Ganz schön originell, die Location, denn Kunst beherrscht nun das Verwaltungsgebäude der ehemaligen Spedition Georg Dietrich. Mit der Idee, Kunstwerke auf Paletten und Kistenverschalungen mit Paketband zu präsentieren, habe man bewusst an das Flair der einst weltweit agierenden Spedition angeknüpft. Dazu bieten die lichtdurchfluteten 50 000 Quadratmeter ideale Bedingungen für Bilder, Fotografien, Skulpturen und Keramiken. Gerade die Vielseitigkeit der Weihnachtsausstellung macht den Besuchern ein außergewöhnliches Angebot, nämlich das, aus der Fülle heraus zu wählen. 

Warum für die Weihnachtsausstellung zwei spezielle Gäste ausgewählt wurden, erläuterte Laudatorin Erika Hansen-Lorenzen. Das habe teilweise mit dem sozialen Engagement der Ausstellungsmacher zu tun. Zum einen zeigen sechs Maler von »Les anges du boulevard« aus Paris ihre Werke. Diese Künstlergruppe unterstützt mit öffentlichen Ausstellungen ein Straßencafé.

- Anzeige -

Viele Aussteller waren vor Ort 

Zum anderen gibt es für die Ortenauer Reha, Einrichtung für psychisch Kranke, eine Möglichkeit, sich zu zeigen. Der Erlös des Bilderverkaufs soll der Reha-Arbeit zukommen. Am Sonntag nutzten die Gäste reichlich das Angebot, die Kunstschau zu besichtigen und sich für einen Kauf zu entscheiden. Besonders gut angenommen wurde die Möglichkeit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Nahezu alle Ausstellenden waren anwesend, Flyer, Kontaktadressen und persönliche Daten über den Werdegang jedes Künstlers lagen aus.

Es sei schön und interessant, sich auszutauschen, befanden die Kunstschaffenden selbst bei der Eröffnung mit Kuchen, Plätzchen und Wein. Nach der schwungvollen Eröffnungsrede von Rainer Herrfurth kam das Vergnügen der Gäste. Schauen, staunen und die Wünsche für Weihnachten schon mal vorsortieren war angesichts des geballten Kunst-Angebotes angesagt. Die Auswahl zwischen traditionellen Motiven oder futuristischen, das alles lässt die Dietrich-Areal-Ausstellung zu einem gelungenen Ort der Künste zur rechten Zeit werden. 

INFO: Weihnachtsausstellung mit Werken von 36 Künstlern im Georg-Dietrich-Areal, Am Güterbahnhof 1, Offenburg. Öffnungszeiten: Bis zum 10. Dezember, Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr. 

Weitere Artikel aus der Kategorie: Offenburg

Bei der Schlüsselübergabe (von links): Franz Haas, Manuel ­Rauber, Bürgermeister Oliver Martini und Stadtbrandmeister Peter Schwinn.
01.10.2022
Feuerwehr Offenburg
Die Offenburger Feuerwehr freut sich über vier nagelneue Manschaftstransportwagen im Wert von 250.000 Euro, die am Mittwoch übergeben wurden.
Der neue Schutterwälder Kalender 2023 ist mit Bildern des Künstlers Albert Ritter (1921 bis 1989) gestaltet worden.
01.10.2022
Alte Gebäude in Szene gesetzt
Der Historische Verein Schutterwald hat mit der Kalendermanufaktur aus dem niedersächsischen Verden wieder einen Kalender herausgebracht. Die Bilder stammen erneut von Albert Ritter.
Der kleine Julian wurde in einem Eimer gebadet, dann wurde die Treppe geputzt.
01.10.2022
Der Schutterwälder an sich
Andere Zeiten, andere Sitten: OT-Kolumnist Otmar Hansert vermutet, dass man heutzutage bei den Damen mit einer Photovoltaikanlage mehr Eindruck schinden kann als mit einem aufgemotzten Auto.
Eva Marschand kann nach ihrer Krebserkrankung wieder lachen. Mit Hilfe eines Kinderbuchserklärte sie ihren kleinen Kindern, dass „Mama krank ist“.
01.10.2022
Brustkrebs besiegt
Mit 34 bekam Eva Marschand aus Gengenbach die Diagnose Brustkrebs. Nach erfolgreicher Therapie möchte sie anderen Frauen Mut machen – und hat neue Ziele im Leben. Sie rät jeder Frau, zur Vorsorge zu gehen. Das kann ein Leben retten.
Die Bahn möchte diesen Bahnübergang auf freiem Feld bei Unterentersbach schließen. Doch dagegen wehrt sich der Ortschaftsrat.
01.10.2022
Bahnübergang soll geschlossen werden
Das Thema der Schließung des Bahnübergangs bei Unterentersbach östlich des Bahnhofs Biberach auf freiem Feld diskutierte das Gremium eine Stunde lang. Ergebnis: Der Übergang soll bleiben. Zu gravierend sind aus Sicht dieses Gremiums die Nachteile.
Flotte Fahrt im Anzug: Verleger Franz Burda (rechts) mit seinem Druckerkollegen Franz Huber 1956 in der Holzachterbahn.
01.10.2022
Offenburger Stadtgeflüster
Offenburger Stadtgeflüster: OT-Redakteurin Sandra Biegert macht sich in dieser Woche Gedanken über die Festel-Wut der Offenburger und unmöglich anmutende Wortzusammensetzungen.
„Nirgends in der Stadt passiert so viel Kriminalität wie hier“: Ein Offenburger prangert mit seinem Instagram-Kanal die Zustände am Offenburger Bahnhof an.
01.10.2022
"Krass für eine Kleinstadt"
Haarsträubendes erlebt ein Offenburger täglich am Bahnhof. Auf seinem Instagramkanal mit 11.400 Followern zeigt er verstörende Videos. Er will damit warnen und fordert von der Polizei mehr Präsenz.
Den Reben zugeneigt ist auf dem Burda-Anwesen in Fessenbach ein weiteres Bauprojekt geplant. Das Bild stammt von der Einweihung des „Senatorre“.
01.10.2022
Weiteres Bauwerk im Rebort
Mit dem im Volksmund "Münsterspitz" genannten Bauwerk "Senatorre" hat der Offenburger Verleger in den Fessenbacher Reben bereits eine viel frequentierte Attraktion geschaffen. Jetzt plant er auf seinem Anwesen in Fessenbach ein weiteres Projekt. Darum geht es.
Pholovoltaik--Anlagen auf öffentlichen Gebäuden wie der Abtsberghalle waren ein Aspekt in der Energiespar-Diskussion des Zeller Ortschaftsrats. Doch diese müsste vor allem energetisch saniert werden, doch das könne noch Jahre dauern, befürchtet Zell-Weierbachs Ortsvorsteher Willi Wunsch.
01.10.2022
Ortschaftsrat Zell-Weierbacher
Offenburgs Ortsteil Zell-Weierbach steht wie viele Ortschaften vor der Frage, wo Energie eingespart werden kann. Der Ortschaftsrat sieht wenig direkte Möglichkeiten und appellierte deshalb an die Stadtverwaltung, bessere Diskussiongrundlagen zu schaffen.
Gengenbachs Bürgermeister Thorsten Erny überreichte zum 25-jährigen Jubiläum der Seniorenresidenz Kinzigtal ­Rafael, Michaela und Jürgen Quadbeck einen „Gengfisch“, ein Kunstwerk von Otmar Alt.
01.10.2022
Bilanz nach dem Tag der offenen Tür
Die Seniorenresidenz Kinzigtal hat beim Tag der offenen Tür auf dem Gengenbacher Abtsberg vor allem eines festgestellt: hohen Beratungsbedarf bei Angehörigen und potenziellen Bewohnern. Meist geht es um die Frage: Kann ich das bezahlen und was ist die beste Betreuung?
Die Offenburgerin Kiana Taiari bei der Aufführung ihres Lieblingstricks mit einem Zauberwürfel. Ein Fingerschnipsen von ihr, und die Farben sind sortiert.
30.09.2022
Sie zaubert für ihr Leben gern
Ehrgeizig arbeitet sie auf die Weltmeisterschaft hin: Die Offenburgerin Kiana Taiari (20) ist begeisterte Zauberkünstlerin. Die Kloster-Abiturientin hofft, ihr Hobby zum Beruf machen zu können.
Laudator Herbert Oesterle zeigt die Druckplatten für Farb-Holzschnitte von Walter Eberhardt.
30.09.2022
Bis 5. Januar
Ob im sakralen Raum oder an den Wänden im ersten Obergeschoss des Ortenberger Rathauses: Die derzeit zu sehenden Farb-Holzschnitte des einst in Gengenbach lebenden und in Herbolzheim schaffenden Künstlers Walter Eberhardt zeigen ihre Wirkung und Ausstrahlungskraft.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Im neu eingerichteten Küchenstudio können die Kunden 40 Musterküchen in Augenschein nehmen.
    30.09.2022
    4. bis 15. Oktober: Küchen-Service-Wochen bei Möbel Seifert
    Fünf Etagen, 5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, Qualität zu fairem Preis und immer wieder Sonderaktionen – das ist Möbel Seifert in Achern. Aktuell rücken die Küchen in den Fokus. Im neu eingerichteten Studio gibt es ab 4. Oktober Sonderkonditionen beim Küchenkauf.
  • Claudio Labianca lädt zum verkaufsoffenen Sonntag, 9. Oktober, in Offenburg zum Streifzug durch die modernisierten Räume in der Zährigerstraße ein. 
    30.09.2022
    Geschäfts- und Ausstellungsräume rundum modernisiert
    Das Klavierhaus Labianca in der Zährigerstraße in Offenburg präsentiert sich am verkaufsoffenen Sonntag, 9. Oktober, in neuem Glanz. Verkaufs- und Ausstellungsflächen wurden nach 17 Jahren von Grund auf modernisiert und neu strukturiert – es hat sich sichtbar gelohnt!
  • Das E5-Team vor dem Studio in der Offenburger Okenstraße 65. 
    30.09.2022
    Wendepunkt: Für mehr Effektivität und Wohlbefinden im Leben
    Egal ob Rückenprobleme oder einfach mehr körperliche Fitness – wer rasche Erfolge erzielen möchte, für den bietet sich das EMS-Training im Studio von Simone Metz in der Okenstraße 65 in Offenburg an.
  • Modern, sicher, barrierefrei und zentrumsnah in Achern wohnen.
    30.09.2022
    Attraktives Konzept: AcherApartments – Wohnungen fürs Alter
    Wir werden immer älter, bleiben dabei meist fit und gesund. Neue Wohnformen für die Generation 65plus sind gefragt. Und genau hier wird in Achern eine Lücke gefüllt. "Unser Konzept ist einzigartig in der Region", so Diplom Ingenieur und Architekt Michael Wilhelm.