Offenburg

Weithin bekannt, allseits geschätzt

Autor: 
Burkhard Ritter
Lesezeit 3 Minuten
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10. März 2003
Viele kennen ihn als Geschäftsmann, als längjährigen Feuerwehrmann, als Mitglied mehrerer Offenburger Vereine: Ludwig Ostberg. Heute, Dienstag, feiert der weithin bekannte Steinmetzmeister aus der Friedenstraße seinen 70er.
Offenburg. Als Sohn des Bildhauermeisters Hans Ostberg in Offenburg geboren, war der Berufsweg von Ludwig Ostberg fast vorgezeichnet. Er besuchte in Offenburg die frühere Oberrealschule - heute Schillergymnasium - und begann nach der Schule im Geschäft seines Vaters die Lehre als Steinmetz. 1956 legte Ludwig Ostberg die Meisterprüfung ab, um vier Jahre später den Handwerksbetrieb von seinem Vater zu übernehmen. Mittlerweile ist der von Hans Ostberg im Jahre 1903 gegründete Offenburger Steinmetzbetrieb nicht nur glatte hundert Jahre alt, sondern wird von der Familie bereits in dritter Generation geführt, nachdem Ludwig Osterberg das Geschäft zum 1. Januar diesen Jahres an seinen Sohn Dirk übergeben hat. Aber noch mal zurück in die zweite Hälfte der 50er-Jahre: Ein Jahr nach Ablegen der Meisterprüfung heiratete der junge Handwerksmeister Ludwig Ostberg die Offenburgerin Priska Falk, deren Eltern ein bekanntes Blumengeschäft führten. Das Ehepaar bekam später zwei Kinder: Sohn Dirk und Tochter Sylvie. 1960 übernahm Ludwig Ostberg zusammen mit seiner Frau den Steinmetzbetrieb seines Vaters und baute ihn weiter aus. Seine Frau Priska übernahm insbesondere die kaufmännischen Arbeiten und kümmerte sich um das Verkaufsgeschäft in der Friedenstraße. Nach über vierzig Jahren erfolgreichen Wirkens hat das Ehepaar Ostberg ihr in Offenburg und Umgebung bestens bekanntes Geschäft zu Jahresbeginn nun seinem Sohn Dirk übergeben. Ein reibungsloser Übergang, zumal die Eltern ihren Sohn mit ihren langjährigen Erfahrungen auch weiterhin unterstützen werden, wenn ihr Rat gefragt ist. Lokalen Bekanntheitsgrad hat Ludwig Ostberg auch durch seine lange Zugehörigkeit zur Offenburger Feuerwehr erlangt, der er 1958 beitrat. Im Jahr 1962 wurde Ostberg Zugführer des zweiten Löschzuges. Nach 40 Dienstjahren, in denen der Geschäftsmann oft seine Freizeit für die Floriansjünger opferte, ging er als Oberbrandmeister in den »Feuerwehr-Ruhestand«. Wobei Ostberg heute immer noch der Altersabteilung angehört. Für seine langjährige Mitarbeit ist er mit dem Deutschen Feuerwehr-Verdienstkreuz in Gold ausgezeichnet worden. Von einer »schönen und unvergesslichen Zeit, wobei immer die Kameradschaft großgeschrieben wurde« spricht der 70-Jährige heute, wenn er an seine Feuerwehrlaufbahn zurückdenkt. Fit durch TV-Gymnastik Auch mit 70 hält sich Ludwig Ostberg immer noch fit: in der Gymnastikgruppe des Turnvereins Offenburg; an den wöchentlichen Turnstunden nimmt er gern teil. Seit über 25 Jahren ist er auch Mitglied im Polizeisportverein; und bei der DJK war er nicht nur Gründungsmitglied, sondern auch aktiver Fußballer und Faustballer. So hat der freundliche Jubilar in all den Jahren einen großen Bekanntenkreis gewonnen und ist da durch seine Aufgeschlossenheit beliebt und gern gesehen.

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