Haupt- und Bauausschuss

Welche Eckpunkte Offenburg für die Landesgartenschau geplant hat

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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17. April 2021
Oliver Martini stellte die Planung vor.

Oliver Martini stellte die Planung vor. ©ULRICH MARX

Wie schon vorab im Rahmen eines Pressegesprächs, hat Offenburgs Verwaltungsspitze auch im Haupt- und Bauausschuss erste Eckpunkte für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2032 dargestellt. „In den vergangenen drei Monaten haben wir uns intensiv mit Fragen der Organisation befasst“, sagte Bürgermeister Oliver Martini. Wichtig sei, konzeptionelle Ideen Schritt für Schritt, zugleich zügig umzusetzen. „2032 ist nicht mehr so weit weg, unser Anliegen ist, einen Mehrwert schon früh in der Stadt spürbar zu machen“, verkündete Martini.

Akteure einbinden

Er stellte die Arbeitsfelder Kommunikation und diverse Gremien auf der einen, Projekte und Themen auf der anderen Seite als zwei entscheidende Handlungsstränge vor. Wichtig sei, dabei verschiedenste Akteure in die Vorbereitungen einzubinden. Das gelte vor allem für Vertreter aus dem Stadtteil Stegermatt, um dessen Entwicklung es ebenfalls gehe. In diesem Kontext war Martini ein Gesichtspunkt besonders wichtig: Bei der LGS handle es sich nicht zuletzt auch um ein Stadtentwicklungsprogramm, wobei Stegermatt ein treffendes Beispiel bedeute. Hier werde einiges geschehen und sich auf Jahre hinaus entwickeln.

Sport und Hochschule

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Als weitere einzubindende Akteure wurden Vertreter des Sports und die Hochschule neben anderen genannt. Die Querschnitt-Themen Klima, Nachhaltigkeit und Innovationen sollen auf unterschiedliche Weise entwickelt werden. Früh schon soll eine LGS-App interessierte Bürger und Bürgerinnen über Neuigkeiten rund um die Landesgartenschau informieren. Bereits begonnen haben Gespräche mit dem Regierungspräsidium Freiburg, was Fragen zu Finanzierung und Förderung, zum Beispiel hinsichtlich des Betrags von maximal fünf Millionen Euro für die Ausstellung betrifft. In Kooperation mit der Hochschule wolle die Stadt laut Bürgermeister Oliver Martini „nachhaltig wirken“.

Auf die LGS-Meilensteine war die Verwaltung bereits im Vorfeld detailliert eingegangen. Oliver Martini war wichtig, nochmals zu erwähnen, dass die Verwaltung großes Bemühen darauf legen wolle, verschiedene bauliche Abschnitte bereits vor der Ausstellung zu realisieren.
Die Themenfülle sei erheblich – Stadtteilentwicklung/Soziales, Wohnen und Wohnumfeld, Nutzungskonzepte für eine neue Stadtteilhalle und das Kirchengelände St. Martin, Mobilität und Verkehr. Hier hakte Martini spezifisch ein. Es werde zur großen Aufgabe, den Besucherverkehr mit dem Individualverkehr zu verbinden, ein zu hohes Maß aber auch von der Ausstellung weg zu halten. „Dafür lautet die Aufgabe, alternative Angebote auszuarbeiten“, zeigte der Bürgermeister auf.

Schlanke Planung

Beim Thema Verkehr passe auch der angestrebte alternative Bahnhalt. Oliver Martini gab bekannt, dass gleich zwei Fahrplan-Studien im nächsten Schritt vorgesehen seien. Die eine befasse sich mit einer Taktung im Falle der Realisierung des Bahnhalts vor, die andere nach dem Datum 2032.
Auf Nachfrage aus dem Ausschuss zeigte sich Bürgermeister Oliver Martini überzeugt, dass die Planung des alternativen Bahnhalts recht schlank, also ohne zwei zusätzliche Gleise, ausfallen werde. Er fasste die Organisation und Planung der Landesgartenschau 2032 als „ein umfangreiches Programm, das uns enorm fordern wird“, zusammen.

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