Jubiläumskonzert des MGV Harmonie Ichenheim

Werbung für den Chorgesang

Autor: 
Dieter Fink
Lesezeit 3 Minuten
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05. November 2018

Solisten, Dirigenten und Vorstandssprecher des Ichenheimer Chors freuten sich über ihren erfolgreichen Auftritt (von links): Andreas Hämmerle, Jeanette Bastian, Silvia Ruf, Adrian Sieferle, Antje Tomaschke-Weschle, Klaus Link, Simone Kieper und Jürgen Reichenbach. ©Dieter Fink

Unter dem Motto »Lieder sind die besten Freunde« fand am Samstagabend  in der herbstlich dekorierten Langenrothalle als weiterer Höhepunkt und Abschluss des 150-jährigen Bestehens das Herbstkonzert des Männergesangvereins Harmonie statt. 

Jürgen Reichenbach vom Vorstandsteam des Jubiläumsvereins konnte unter den überaus zahlreichen Besuchern die gesamte Politik- und Dorfprominenz in der Langenrothalle begrüßen. Auch die Sänger des Männergesangvereins Lichteneck Heckligen unter Leitung der Dirigentin Jeanette Bastian hieß er willkommen,   sowie die Sopranisin Antje Tomaschke-Weschle, Tenorsolist Klaus Link, den Klavierbegleiter Adrian Sieferle und Moderatorin Simone Reichenbach, die charmant und gekonnt durchs Programm führte. 

Passend zum Motto eröffnete der Chor mit »Lieder sind die besten Freunde« von 
Ralph Siegel den Abend. Einer russischen Volksweise nachempfunden war das nächste Stück »Wenn der Abendwind...« von Otto Groll. Auch das Stück »Griechischer Wein«, das von der Sehnsucht nach der Heimat handelt, fehlte natürlich nicht. Zum Abschluss des ersten Konzertteils präsentierte der Männerchor unter Leitung von Silvia Ruf noch das andalusische Abendlied von Paul Zoll. 

Die Welt der Operette

In die faszinierende Welt der Operette entführten Sopranistin Antje Tomaschke-Weschle und Tenorsolist Klaus Link mit dem Schwalbenduett und »Mädel, Guck«, bei dem man das Wechselspiel der Solisten fantastisch genießen konnte. 

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Der Einladung gefolgt

Danach überzeugte der Gastchor Lichteneck Hecklingen, den Vorstandssprecher Andreas Hämmerle vorstellte. Der Männerchor aus dem Kenzinger Ortsteil konnte in diesem Jahr sein 130-jähriges Bestehen feiern und zählt 28 Sänger. Trotz vollem Terminkalender sei man der Einladung gerne gefolgt. Der Chor begann mit einem der schönsten Volkslieder »Im schönsten Wiesengrunde«, dem dann »Droben im Oberland« als Kanon folgte. Danach entführten die Sänger die Besucher mit Siyahamba nach Afrika und brachten als Zugabe das lustige dalmatinische Volkslied Marina. Sie wurden mit großem Applaus verabschiedet. 
Ein weiterer Höhepunkt des anspruchsvollen Programms war »Mein Herr Marquis« aus der Operette Fledermaus, hervorragend dargeboten von der Sopranistin Antje Tomaschke-Weschle, dem sie als Zugabe das »Schwips-Lied« aus eine »Nacht in Venedig« folgen ließ. 

Zum Auftakt des zweiten Auftritts des Männergesangvereins Harmonie ließen die Sänger »Hey, das ist Musik für dich« von Ralph Siegel erklingen. Dieser Hit entstammt der Fernsehshow zum Grand Prix d’Eurovison de la Chanson von 1969. Als weiterer Höhepunkt kam »Ach, ich hab’ in meinem Herzen« aus der Oper »Schwarzer Peter« von Norbert Schulze, mit Tenorsolist Klaus Link. Danach sang der Männerchor »Ein Lied zieht hinaus in die Welt« – die Musik von Jack White ist ein Appell an Liebe und Frieden. Mit »Danke für die Lieder«, der englische Originaltitel lautet »Thank your for the Music«, beschloss der Männerchor das hervorragende Konzert, das eine echte Werbung für den Chorgesang war. Natürlich kamen die Sänger nicht ohne Zugabe von der Bühne. Jürgen Reichenbach bedankte sich bei den  Dirigenten, der Moderatorin,  bei den  Solisten, Sängern und Sängerinnen, dem musikalischen Begleiter und bei den Gästen, die ein aufnahmefähiges und  aufmerksames Publikum gewesen seien. 

Viele Dankesworte

Ein besonderer Dank ging an Moderatorin Simone Reichenbach, an die musikalischen Begleiter am Klavier, an Sopranistin Antje Tomaschke-Weschle, Tenorsolist Klaus Link, Dirigentin Jeanette Bastian und Chorleiterin Silvia Ruf, die das Konzert vorbereitet und die Gesamtleitung hatte. Sein Dank ging ebenfalls an alle Helfer für die Dekoration der Halle sowie den Hallenmeister Siegfried Tscherter. 
Nach einer kurzen Umbaupause saß man bei guter Unterhaltung, zu der der Chor des Männergesangvereins mit einigen Liedern zum Mitsingen einlud, noch gemütlich beisammen.
 

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