Zell-Weierbach

Wie das Schulmuseum die Dorffasent unterstützen will

Autor: 
Thorsten Mühl
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14. Januar 2021

„Esel“ und „Feuerteufel“ sind in Form ihres Häs in Zell-Weierbach präsent. ©Privat

Corona-bedingt wird dieses Jahr auch die „fünfte Jahreszeit“ in Offenburg und Umgebung gänzlich anders ablaufen als gewohnt. Dennoch wollen sich die Zünfte in den Ortsteilen zumindest ansatzweise von ihrer bekannten Seite zeigen, das Ganze in einem kleinen, geschützten Rahmen.

Die Narrenzunft Zell-Weierbach wird dabei zum Beispiel durch das Schulmuseum unterstützt. Das Museum kann zwar aufgrund der Pandemie ebenfalls nicht öffnen, lässt aber aktuell zumindest nach außen hin deutlich erkennen, dass es der örtlichen Fasent ungebrochen zugetan ist. Das verdeutlicht ein eigener kleiner Narrenbaum samt närrischen Utensilien im geschmückten Eingangsbereich. 

„Da die Fasent ein wichtiger und über Jahrhunderte alter Brauch auch bei uns in Zell-Weierbach ist, möchten wir auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten“, verdeutlicht Museumsleiter Alfons End. Und so zeigen unter anderem „Esel“ und „Feuerteufel“ in Form ihres Häs Präsenz. 

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Passanten werden darüber hinaus durch Fasnachts-Musik überrascht. Ein kleiner Beitrag, der die Hoffnung auf eine spätere Rückkehr zur Normalität wachzuhalten hilft. Die Idee zur Dekoration im Eingangsbereich entstand spontan in der Weihnachtszeit. „Wir haben eine Krippe aufgebaut, mit weihnachtlicher Musik die Betrachter überrascht“, erzählt Alfons End. Gerade für vorübergehende Familien mit Kindern entwickelte sich die mit Musik unterlegte Deko als Blickfang. 

Anders wird es sich nun auch mit der närrischen Dekoration seitens des Schulmuseums nicht verhalten.

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