In Elgersweier

Wie ist altersgerechtes Leben möglich?

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 2 Minuten
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16. September 2019

Seniorenarbeit in Offenburg braucht nicht nur ein Konzept, sondern auch Ehrenamtliche wie Regina Hofmann (r.) und Marion Selent.. ©Stadt Offenburg

Das Rahmenkonzept zur Entwicklung der Begegnungs- und Versorgungsstätten in Offenburg wurde dem Ortschaftsrat Elgersweier vorgestellt.
 

Um ein altersgerechtes Leben in Offenburg zu ermöglichen, wurde unter dem Motto »Älterwerden in Offenburg« und der Bezeichnung »Bürgerschaftlich initiierte stadt- und ortsteilbezogene Begegnungs- und Versorgungsstätten« unter hoher Bürgerbeteiligung ein Rahmenkonzept erarbeitet. Anna Lauf vom Seniorenbüro Offenburg erläuterte das Konzept. Ortsvorsteher Kurt Augustin hatte sie zur Sitzung des Elgersweierer Ortschaftsrats am Mittwoch eingeladen. Unterstützt von einer Power-Point-Präsentation stellte sie den Flyer vor, in dem die Umsetzung der Maßnahme im Rahmen des Prozesses »Älterwerden in Offenburg« dargestellt wird. Ausgehend vom demografischen und sozialen Wandel wurde damit stadt- und ortsteilbezogen unter Beteiligung der Bürger der Bedarf für das tägliche Leben des betroffenen Personenkreises ermittelt. Zentrale Elemente bei der Entwicklung und Umsetzung sind die Sicherstellung der Grundversorgung sowie die Förderung von Begegnungs- und gegenseitigen Unterstützungsangeboten. 

Dazu hat die Stadtverwaltung bereits 2018 nach entsprechender wissenschaftlicher Beratung ein Projekt erarbeitet, mit dem die Rahmenbedingungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger geschaffen wurden. Ziel ist dabei, dass die Genannten Konzepte entwickeln, die es ermöglichen, dass ältere Menschen in ihrem Wohn- und Lebensort entsprechende Bedingungen vorfinden. Dazu gehört die Feststellung des jeweils spezifischen und lokalen Bedarfs. 

21 Seiten Formular

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Für die Umsetzung steht ein 21-seitiges Antragsformular zur Verfügung, das unter anderem neben den allgemeinen Angaben die Vorstellung und Skizzierung, die wichtigsten Ziele sowie eine Darstellung des Alleinstellungsmerkmals des Projektes enthält. Um das Ausfüllen des Projektantrags zu  erleichtern, steht den Interessenten außerdem ein ausführlicher Leitfaden zur Verfügung. 

Wie zu erwarten, hatten die Ratsmitgliederinnen und Mitglieder im Anschluss an die Darstellung eine Reihe von Fragen an die Referentin. Grundsätzlich wurde das Projekt positiv gesehen, aber neben Verständnisfragen gab es auch eine Reihe konstruktiv-kritische Rückfragen. 

Sie bezogen sich unter anderem auf die Höhe der Anschubfinanzierung der Stadt Offenburg, wie finanziell selbst tragende  Organisationen aussehen könnten, damit die Projekte dauerhaft im Ort installiert werden können oder ob es bereits Anfragen von Projektgruppen gibt. Nachdem diese weitgehend geklärt waren, wurde dem Projekt bei zwei Enthaltungen zugestimmt.

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