Sächsische Partnerstadt feierte Jubiläum

Zeller zu Besuch bei Freunden in Frauenstein

Autor: 
Dietmar Ruh
Lesezeit 2 Minuten
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15. Juni 2018

Frauensteins Bürgermeister Reiner Hentschel (von links) freute sich über Geschenke, die Thomas Hoog, Andrea Kuhn, Gottfried Lehmann, Paul Gutmann und Bürgermeister Günter Pfundstein mitgebracht hatten. ©Foto-Böhme Frauenstein

Frauenstein im Erzgebirge feierte das Jubiläum zum 800-jährigen Bestehen – und rund 120 Zeller feierten mit. »Die Stadt Zell hat ein prächtiges Bild abgegeben«, freut sich Zells Bürgermeister Günter Pfundstein im Nachhinein. Man war zu Besuch bei Freunden.
 

Mit einem mehrtägigen Fest beging die Stadt Frauenstein im Erzgebirge (Sachsen) am Wochenende ihr Jubiläum zum 800-jährigen Bestehen. Die gesamte Stadt hatte sich herausgeputzt, an vielen Orten Frauensteins gab es Aktionen zu bestaunen, Handwerker zeigten ihre Künste und beim Schützenverein wurde buchstäblich der Vogel abgeschossen. Es wurde gefeiert und musiziert. 

Eine große Delegation aus Zell a. H, war mit drei Bussen und Privatautos in die Partnerstadt im Erzgebirge gereist, hatte die rund zehnstündige Fahrt gerne auf sich genommen um mit den Frauensteinern zu feiern. Es war ein Besuch bei Freunden, eine Freundschaft die in nunmehr 27 Jahren der Partnerschaft gewachsen ist.

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Zur großen Delegation gehörten auch die Stadtkapelle, Mitglieder der Bürgerwehren Zell und Unterharmersbach, eine Abordnung der Narrenzunft sowie einige Gemeinderäte. Die Zeller Traditionsvereine wurden beim Fest nahezu ein Teil des Programms, der Aufmarsch der Bürgerwehr und vor allem die Konzerte der Stadtkapelle wurden in Frauenstein begeistert gefeiert und beklatscht. Nicht zuletzt aus dem Grund, da Zells Partnerstadt mit ihren rund 3000 Einwohnern nichts Vergleichbares hat. Salut geschossen wird aber in Zell wie in Frauenstein. Dafür sorgt in Sachsen der Schützenverein.

Die Zeller hatten natürlich Gastgeschenke dabei: So überreichte Bürgermeister Günter Pfundstein seinem Amtskollegen Reiner Hentschel unter anderem ein Apfelbäumchen, das nun in der Partnerstadt Wurzeln schlagen kann. Bürgerwehr-Kommandant Paul Gutmann hatte ein Freundschaftsbuch mitgebracht, das von vielen signiert war und noch signiert werden konnte. Die Narrenzunft hatte Gläser mit den eingravierten Traditionsfiguren der Zeller Fasend im Gepäck. 

»Wir sind stolz mit den Menschen einer so geschichtsträchtigen Stadt befreundet sein zu dürfen«, sagte Zells Bürgermeister Günter Pfundstein beim Festakt am Samstagabend. Zells Partnerstadt wünschte Pfundstein »noch viele glückliche und vitale Jahrhunderte, eingebettet in diese schöne Umgebung hier im Erzgebirge. »Bleibe einer Partnerstadt stets treu, damit wir zusammen so richtig alt werden können und gemeinsam noch viele schöne Stunden erleben dürfen«, rief Pfundstein den Frauensteinern zu. 

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